Kartoffelmarkt: Angebot an Speiseware ist weiterhin mehr als ausreichend
Bei Exporten fehlen nachfrageseitig Impulse
Wien, 27. Jänner 2026 (aiz.info). - Der österreichische Speisekartoffelmarkt tritt auf der Stelle. Das verfügbare Angebot an Speiseware ist, wie auch in vielen anderen EU-Ländern, weiterhin mehr als ausreichend. Daran ändern die qualitätsbedingt steigenden Absortierungen momentan nicht wirklich etwas. Auf der Absatzseite läuft das Inlandsgeschäft auf ruhigem bis stetigem Niveau. Daran dürfte sich in den nächsten Wochen auch kaum etwas ändern. Da die Exportgeschäfte aufgrund der derzeitigen Preislage im Vergleich zu den internationalen Erzeugerpreisen nicht konkurrenzfähig sind, fehlen nachfrageseitige Impulse. Vereinzelte Exporte konnten lediglich mit entsprechenden Preiszugeständnissen abgeschlossen werden. Die Erzeugerpreise blieben somit weitgehend stabil auf dem Vorwochenniveau. In Niederösterreich werden für gute Qualitäten bis zu 20 Euro/100 kg bezahlt, wobei zuletzt steigende Abzüge für Logistikaufwände und Exportmöglichkeiten in Rechnung gestellt werden. In Oberösterreich blieb das Preisniveau stabil bei 15 Euro/100 kg.
Auch der deutsche Speisekartoffelmarkt zeigte sich in der vergangenen Woche weitgehend stabil und ohne nennenswerte Veränderungen. Die verfügbaren Angebotsmengen sind unverändert mehr als ausreichend, obwohl nach dem Dauerfrost vermehrte Absortierungen, insbesondere bei Ware aus den Flächenlagern, gemeldet worden sind. Auf der Absatzseite lief die Inlandsnachfrage weiterhin auf saisontypisch ruhigem Niveau. Kurzfristige Nachfrageimpulse entstanden lediglich durch regionale Werbeaktionen des LEH. Auch das Exportgeschäft blieb weitgehend verhalten, da viele Zuschussregionen weiterhin vorrangig auf bestehende Vorräte zurückgreifen. Entsprechend tendierte der Großteil der Preismeldungen unverändert. Lediglich bei Premiumware konnten vereinzelt Lageraufschläge lukriert werden. Die Preise für gute Qualitäten lagen im Bundesmittel zuletzt bei 13 bis 15 Euro/100 kg. (Schluss)
Auch der deutsche Speisekartoffelmarkt zeigte sich in der vergangenen Woche weitgehend stabil und ohne nennenswerte Veränderungen. Die verfügbaren Angebotsmengen sind unverändert mehr als ausreichend, obwohl nach dem Dauerfrost vermehrte Absortierungen, insbesondere bei Ware aus den Flächenlagern, gemeldet worden sind. Auf der Absatzseite lief die Inlandsnachfrage weiterhin auf saisontypisch ruhigem Niveau. Kurzfristige Nachfrageimpulse entstanden lediglich durch regionale Werbeaktionen des LEH. Auch das Exportgeschäft blieb weitgehend verhalten, da viele Zuschussregionen weiterhin vorrangig auf bestehende Vorräte zurückgreifen. Entsprechend tendierte der Großteil der Preismeldungen unverändert. Lediglich bei Premiumware konnten vereinzelt Lageraufschläge lukriert werden. Die Preise für gute Qualitäten lagen im Bundesmittel zuletzt bei 13 bis 15 Euro/100 kg. (Schluss)
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