EU-Mitgliedstaaten positionieren sich zur GAP-Reform

aiz.info, 19. Juni 2018, 4.350 Anschläge Die Kürzungen im EU-Agrarhaushalt und neue Umweltauflagen kritisieren zahlreiche EU-Mitgliedstaaten. Es könne nicht sein, dass die Landwirte mehr Leistungen für weniger Geld erbringen sollten, empörte sich eine Mehrheit der Minister im Agrarrat in Luxemburg. Die zusätzlichen Anforderungen an die Basisprämie müssen freiwillig bleiben, forderte Anders Mikkelsen, Staatssekretär im dänischen Landwirtschaftsministerium. Der Reformvorschlag der EU-Kommission gehe in die falsche Richtung, weil er mehr Regeln von den Landwirten einfordere und noch nicht einmal Klarheit über die neuen Maßnahmen bringe, bemängelte Mikkelsen. EU-Agrarkommissar Phil Hogan schlägt vor, die EU-Wasserrahmenrichtlinie, die EU-Nitratrichtlinie und die Verordnung zum nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit den Direktzahlungen zu verknüpfen. Was das genau für die Landwirte bedeutet, soll erst später im Durchführungsrecht geklärt werden.

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