Tirols Forstwirtschaft sichert Wälder und Wertschöpfung
Neben Erholungs- und Lebensraumfunktion ist der Wald wichtiger Schutz vor Naturgefahren sowie Wirtschaftsraum
42 % der Landesfläche Tirols sind mit Wald bedeckt, zwei Drittel davon sind Schutzwald. Nachhaltige Nutzung sorgt für Wertschöpfung und garantiert, dass die Wälder auch in Zukunft diese wichtige Funktion erfüllen.
Zum „Tag des Waldes“ am 21. März unterstreicht Josef Fuchs, Obmann des Tiroler Waldverbandes, die zentrale Rolle der Forstwirtschaft für den Schutz, die nachhaltige Nutzung und den langfristigen Erhalt der heimischen Wälder. Diese erfüllen nämlich gleich mehrere unverzichtbare Funktionen: Sie schützen Siedlungen und Infrastruktur vor Naturgefahren, liefern hochwertigen regionalen Rohstoff und bieten Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. „Unsere Wälder sind ein wertvolles Natur- und Wirtschaftsgut. Damit sie auch in Zukunft stabil bleiben, braucht es professionelle Pflege, verantwortungsvolle Bewirtschaftung und klimafitte Waldentwicklung“, betont Fuchs. Gerade angesichts des Klimawandels und den damit einhergehenden Herausforderungen wie Trockenheit, Schädlingsdruck oder Extremwetterereignissen sei die Nutzung, um die Pflege gewährleisten zu können: „Jährlich nehmen die Waldflächen um rund 800 Hektar zu. Es ist also absolut nachhaltig und notwendig, unsere Wälder zu nützen!“
Zugleich leistet die Forst- und Holzwirtschaft einen erheblichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, wie LK Tirol-Präsident Josef Hechenberger erläutert: „Mehr als 33.000 Arbeitsplätze hängen in Tirol direkt oder indirekt vom Rohstoff Holz ab. Durch kurze Transportwege und nachhaltige Nutzung bleibt die Wertschöpfung in den Regionen und stärkt ländliche Strukturen. Holz ist nicht nur hochwertiger und nachwachsender Werk- und Baustoff, sondern leistet auch als CO2-neutraler Energieträger einen Beitrag zur Unabhängigkeit von fossiler Energie.“
Lärche ist der Baum des Jahres
Die Europäische Lärche wurde in Österreich zum Baum des Jahres gewählt. Diesen Titel trägt sie zurecht, denn sie ist für Tirols Wälder und die alpine Kulturlandschaft besonders wichtig. Die Lärche findet sich in Europa fast ausschließlich im Alpenbogen von Südfrankreich bis zum Lungau. Besonders gern wächst sie auf sonnigen, freien Flächen. Ihre geringe Empfindlichkeit gegenüber Frost, Schnee, Wind und großen Temperaturschwankungen macht sie besonders geeignet für den bevorstehenden Klimawandel im Alpenraum. Gemeinsam mit der Zirbe bildet sie aufgrund ihrer Zähigkeit die obere Waldgrenze. Auch der Schutzwald profitiert von dieser langlebigen, resistenten und zähen Baumart, im Zuge des Klimawandels wird ihre Bedeutung sogar noch zunehmen. Bei der Waldbewirtschaftung setzen Tirols Waldbewirtschafter:Innen daher stark auf die Lärche. Jedes Jahr wird ungefähr eine Million Lärchen in Tirols Wäldern gesetzt.
Tirols Waldstruktur
521.000 Hektar – 42 % der Landesfläche Tirols
Schutzwaldanteil: 66 %
Eigentümerstruktur: 37% Gemeinschaftswälder, 36% privater Besitz, 22% Bundesforste, 5% Gemeindewälder
Anzahl Waldbesitzer:Innen: 33.000 (davon 24.000 unter 5 ha) (Schluss)
Zum „Tag des Waldes“ am 21. März unterstreicht Josef Fuchs, Obmann des Tiroler Waldverbandes, die zentrale Rolle der Forstwirtschaft für den Schutz, die nachhaltige Nutzung und den langfristigen Erhalt der heimischen Wälder. Diese erfüllen nämlich gleich mehrere unverzichtbare Funktionen: Sie schützen Siedlungen und Infrastruktur vor Naturgefahren, liefern hochwertigen regionalen Rohstoff und bieten Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. „Unsere Wälder sind ein wertvolles Natur- und Wirtschaftsgut. Damit sie auch in Zukunft stabil bleiben, braucht es professionelle Pflege, verantwortungsvolle Bewirtschaftung und klimafitte Waldentwicklung“, betont Fuchs. Gerade angesichts des Klimawandels und den damit einhergehenden Herausforderungen wie Trockenheit, Schädlingsdruck oder Extremwetterereignissen sei die Nutzung, um die Pflege gewährleisten zu können: „Jährlich nehmen die Waldflächen um rund 800 Hektar zu. Es ist also absolut nachhaltig und notwendig, unsere Wälder zu nützen!“
Zugleich leistet die Forst- und Holzwirtschaft einen erheblichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, wie LK Tirol-Präsident Josef Hechenberger erläutert: „Mehr als 33.000 Arbeitsplätze hängen in Tirol direkt oder indirekt vom Rohstoff Holz ab. Durch kurze Transportwege und nachhaltige Nutzung bleibt die Wertschöpfung in den Regionen und stärkt ländliche Strukturen. Holz ist nicht nur hochwertiger und nachwachsender Werk- und Baustoff, sondern leistet auch als CO2-neutraler Energieträger einen Beitrag zur Unabhängigkeit von fossiler Energie.“
Lärche ist der Baum des Jahres
Die Europäische Lärche wurde in Österreich zum Baum des Jahres gewählt. Diesen Titel trägt sie zurecht, denn sie ist für Tirols Wälder und die alpine Kulturlandschaft besonders wichtig. Die Lärche findet sich in Europa fast ausschließlich im Alpenbogen von Südfrankreich bis zum Lungau. Besonders gern wächst sie auf sonnigen, freien Flächen. Ihre geringe Empfindlichkeit gegenüber Frost, Schnee, Wind und großen Temperaturschwankungen macht sie besonders geeignet für den bevorstehenden Klimawandel im Alpenraum. Gemeinsam mit der Zirbe bildet sie aufgrund ihrer Zähigkeit die obere Waldgrenze. Auch der Schutzwald profitiert von dieser langlebigen, resistenten und zähen Baumart, im Zuge des Klimawandels wird ihre Bedeutung sogar noch zunehmen. Bei der Waldbewirtschaftung setzen Tirols Waldbewirtschafter:Innen daher stark auf die Lärche. Jedes Jahr wird ungefähr eine Million Lärchen in Tirols Wäldern gesetzt.
Tirols Waldstruktur
521.000 Hektar – 42 % der Landesfläche Tirols
Schutzwaldanteil: 66 %
Eigentümerstruktur: 37% Gemeinschaftswälder, 36% privater Besitz, 22% Bundesforste, 5% Gemeindewälder
Anzahl Waldbesitzer:Innen: 33.000 (davon 24.000 unter 5 ha) (Schluss)
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