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Washington, 5. Juni 2026 (aiz.info)

USDA: Schraubenwurm-Befall vor texanischer Grenze gemeldet

US-Behörden verschärfen Vorsorgemaßnahmen

Das USDA hat mitgeteilt, dass ein Fall von Neuwelt-Schraubenwurm (New World Screwworm) bei einer Ziege 25 Meilen von der Grenze zwischen Texas und Mexiko entfernt festgestellt worden sei. Laut MBI sagte Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins Reportern, dass das USDA inzwischen davon ausgehe, dass die Parasiten irgendwann die Grenze überqueren werden. Das Ministerium werde seine Maßnahmen zur Freisetzung sterilisierter Fliegenpopulationen fortsetzen und rate Viehzüchtern und Erzeugern, "ihre Augen zu benutzen", um Infektionen bei ihren Tieren frühzeitig zu entdecken.
 
Die USA haben wegen des Schraubenwurms die Einfuhr von lebenden Rindern, Bisons und Pferden aus Mexiko weitgehend ausgesetzt bzw. stark eingeschränkt. Die USDA hatte mehrere Grenzschließungen für den Viehhandel verhängt, um zu verhindern, dass der Parasit in die USA gelangt.
 
Rindfleisch aus Mexiko wird jedoch weiterhin importiert. Tatsächlich versucht die mexikanische Fleischindustrie sogar, die Exporte von verarbeitetem bzw. geschlachtetem Rindfleisch in die USA auszubauen, um die Verluste durch den Stopp der Lebendtierexporte auszugleichen. Laut Reuters stiegen die mexikanischen Rindfleischexporte in die USA Anfang 2026 deutlich an. Der Schraubenwurm wird hauptsächlich durch befallene lebende Tiere verbreitet. Geschlachtetes und ordnungsgemäß verarbeitetes Fleisch stellt ein wesentlich geringeres Risiko dar und unterliegt anderen Importvorschriften. (Schluss)
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