Reichliches Angebot an heimischen Erdäpfeln: Bewusst zu österreichischer Ware greifen
Verlässliche Versorgung bis zur nächsten Ernte
Österreichweit stehen ausreichend Erdäpfel aus der Ernte 2025 zur Verfügung. Die InteressenGemeinschaft Erdäpfelbau (IGE) ruft daher dazu auf, verstärkt zu regionalen Erdäpfeln zu greifen und dieses wertvolle Lebensmittel bewusst zu konsumieren.
Aufgrund der guten Erntemengen im vergangenen Jahr ist es heuer zu einem reichlichen Angebot am Erdäpfelmarkt in Österreich und Europa gekommen. Gleichzeitig stehen sehr gut lagerfähige Qualitäten zur Verfügung. Damit kann der Markt weiterhin zuverlässig bis zur nächsten Ernte mit heimischen Erdäpfeln versorgt werden. „Wir können die Konsumentinnen und Konsumenten bis zur nächsten Ernte verlässlich mit österreichischen Erdäpfeln bedienen. Gerade jetzt ist es wichtig, bewusst zu heimischer Ware zu greifen“, betont IGE-Obmann Michael Bachl. Eine wichtige Orientierung beim Einkauf bietet das AMA-Gütesiegel, das für nachvollziehbare Herkunft und geprüfte Qualität steht.
Alle Möglichkeiten zur sinnvollen Verwendung werden geprüft
Um die vorhandenen Mengen bestmöglich zu nutzen und Lebensmittelverluste zu vermeiden, werden derzeit zusätzliche Möglichkeiten der Verwendung geprüft. Dazu zählt auch die Nutzung von Erdäpfeln als Futtermittel als ergänzende Option. Da sich Lagerstandorte oft nicht in unmittelbarer Nähe zu viehhaltenden Betrieben befinden und viele Betriebe nicht auf Erdäpfelfütterung eingestellt sind, muss hier noch einiges geklärt werden. „Unser Ziel ist es, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit möglichst viele Erdäpfel sinnvoll verwendet werden können. Wir arbeiten intensiv daran, zusätzliche Verwendungsmöglichkeiten zu erschließen“, erklärt IGE-Geschäftsführerin Anita Kamptner. „Zudem hoffen wir auch auf eine länger Vermarktungssaison.“
Unterstützung sozialer Einrichtungen wird weiter ausgebaut
Darüber hinaus unterstützen Erdäpfelbäuerinnen und -bauern laufend Sozialprojekte zur Versorgung bedürftiger Menschen. Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich hat hier bereits bestehende Kooperationen, wie z.B. mit dem Roten Kreuz Niederösterreich oder der Tafel Österreich. Die IGE vernetzt Produzentinnen und Produzenten mit diesen sozialen Einrichtungen, um zusätzliche Mengen verfügbar zu machen.
Heimische Erdäpfel stärken regionale Landwirtschaft
Die überdurchschnittliche Ernte im vergangenen Jahr ist auf besonders günstige Witterungsbedingungen in Kombination mit einer im Vergleich zu den Vorjahren höheren Anbaufläche zurückzuführen – eine Situation, die sich rasch wieder ändern kann.
„Solche Erntemengen sind keine Selbstverständlichkeit. Noch vor zwei Jahren sind die Mengen sehr knapp gewesen und das kann auch schnell wieder passieren. Umso wichtiger ist es, bewusst zu heimischen Erdäpfeln zu greifen und damit die regionale Produktion zu stärken“, betont Bachl.
Wertvolles Lebensmittel für jeden Speiseplan
„Erdäpfel zählen zu den ernährungsphysiologisch besonders wertvollen Lebensmitteln“, erklärt Ernährungswissenschafterin Katrin Fischer. Erdäpfel bestehen zu etwa 75 bis 80 Prozent aus Wasser und liefern rund 15 Prozent Kohlenhydrate, wodurch sie eine schnelle Energiequelle darstellen, während resistente Stärke und Ballaststoffe die Darmgesundheit fördern und den Blutzuckeranstieg abmildern. Sie enthalten zudem etwa 2 Prozent hochwertiges Protein sowie wichtige Vitamine (insbesondere Vitamin C und B-Vitamine) und Mineralstoffe wie Kalium. Eine übliche Portion von 200 bis 300 g Kartoffeln kann dabei etwa 30 bis 60 Prozent des täglichen Vitamin-C-Bedarfs decken, abhängig von der Zubereitung.
Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 50 kg jährlich gehören Erdäpfel zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln Österreichs. Gleichzeitig bleiben sie besonders leistbar: Bei einem Preis von etwa 1 bis 2 Euro pro Kilogramm entstehen durchschnittliche Jahreskosten von lediglich 50 bis 100 Euro pro Person.
„Erdäpfel verbinden Regionalität, Qualität und Leistbarkeit wie kaum ein anderes Lebensmittel. Wer zu Erdäpfeln mit AMA-Gütesiegel greift, entscheidet sich bewusst für heimische Herkunft und unterstützt unsere landwirtschaftlichen Familienbetriebe“, so Bachl abschließend. (Schluss)
Aufgrund der guten Erntemengen im vergangenen Jahr ist es heuer zu einem reichlichen Angebot am Erdäpfelmarkt in Österreich und Europa gekommen. Gleichzeitig stehen sehr gut lagerfähige Qualitäten zur Verfügung. Damit kann der Markt weiterhin zuverlässig bis zur nächsten Ernte mit heimischen Erdäpfeln versorgt werden. „Wir können die Konsumentinnen und Konsumenten bis zur nächsten Ernte verlässlich mit österreichischen Erdäpfeln bedienen. Gerade jetzt ist es wichtig, bewusst zu heimischer Ware zu greifen“, betont IGE-Obmann Michael Bachl. Eine wichtige Orientierung beim Einkauf bietet das AMA-Gütesiegel, das für nachvollziehbare Herkunft und geprüfte Qualität steht.
Alle Möglichkeiten zur sinnvollen Verwendung werden geprüft
Um die vorhandenen Mengen bestmöglich zu nutzen und Lebensmittelverluste zu vermeiden, werden derzeit zusätzliche Möglichkeiten der Verwendung geprüft. Dazu zählt auch die Nutzung von Erdäpfeln als Futtermittel als ergänzende Option. Da sich Lagerstandorte oft nicht in unmittelbarer Nähe zu viehhaltenden Betrieben befinden und viele Betriebe nicht auf Erdäpfelfütterung eingestellt sind, muss hier noch einiges geklärt werden. „Unser Ziel ist es, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit möglichst viele Erdäpfel sinnvoll verwendet werden können. Wir arbeiten intensiv daran, zusätzliche Verwendungsmöglichkeiten zu erschließen“, erklärt IGE-Geschäftsführerin Anita Kamptner. „Zudem hoffen wir auch auf eine länger Vermarktungssaison.“
Unterstützung sozialer Einrichtungen wird weiter ausgebaut
Darüber hinaus unterstützen Erdäpfelbäuerinnen und -bauern laufend Sozialprojekte zur Versorgung bedürftiger Menschen. Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich hat hier bereits bestehende Kooperationen, wie z.B. mit dem Roten Kreuz Niederösterreich oder der Tafel Österreich. Die IGE vernetzt Produzentinnen und Produzenten mit diesen sozialen Einrichtungen, um zusätzliche Mengen verfügbar zu machen.
Heimische Erdäpfel stärken regionale Landwirtschaft
Die überdurchschnittliche Ernte im vergangenen Jahr ist auf besonders günstige Witterungsbedingungen in Kombination mit einer im Vergleich zu den Vorjahren höheren Anbaufläche zurückzuführen – eine Situation, die sich rasch wieder ändern kann.
„Solche Erntemengen sind keine Selbstverständlichkeit. Noch vor zwei Jahren sind die Mengen sehr knapp gewesen und das kann auch schnell wieder passieren. Umso wichtiger ist es, bewusst zu heimischen Erdäpfeln zu greifen und damit die regionale Produktion zu stärken“, betont Bachl.
Wertvolles Lebensmittel für jeden Speiseplan
„Erdäpfel zählen zu den ernährungsphysiologisch besonders wertvollen Lebensmitteln“, erklärt Ernährungswissenschafterin Katrin Fischer. Erdäpfel bestehen zu etwa 75 bis 80 Prozent aus Wasser und liefern rund 15 Prozent Kohlenhydrate, wodurch sie eine schnelle Energiequelle darstellen, während resistente Stärke und Ballaststoffe die Darmgesundheit fördern und den Blutzuckeranstieg abmildern. Sie enthalten zudem etwa 2 Prozent hochwertiges Protein sowie wichtige Vitamine (insbesondere Vitamin C und B-Vitamine) und Mineralstoffe wie Kalium. Eine übliche Portion von 200 bis 300 g Kartoffeln kann dabei etwa 30 bis 60 Prozent des täglichen Vitamin-C-Bedarfs decken, abhängig von der Zubereitung.
Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 50 kg jährlich gehören Erdäpfel zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln Österreichs. Gleichzeitig bleiben sie besonders leistbar: Bei einem Preis von etwa 1 bis 2 Euro pro Kilogramm entstehen durchschnittliche Jahreskosten von lediglich 50 bis 100 Euro pro Person.
„Erdäpfel verbinden Regionalität, Qualität und Leistbarkeit wie kaum ein anderes Lebensmittel. Wer zu Erdäpfeln mit AMA-Gütesiegel greift, entscheidet sich bewusst für heimische Herkunft und unterstützt unsere landwirtschaftlichen Familienbetriebe“, so Bachl abschließend. (Schluss)
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