Neue Vetmeduni-Außenstelle in Oberösterreich
Ausbildungsinitiative soll tierärztliche Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig stärken
Das Land Oberösterreich und die Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni) starten gemeinsame mit dem Landwirtschaftsministerium eine Offensive gegen den zunehmenden Mangel an Nutztierärztinnen und Nutztierärzten. Mit der Einrichtung einer neuen Vetmeduni-Außenstelle in Oberösterreich soll die Ausbildung im Bereich der Wiederkäuer-, Schweine- und Geflügelmedizin ausgebaut und gleichzeitig die Attraktivität der Großtierpraxis im ländlichen Raum gesteigert werden.
Die neue Außenstelle soll im Zentralraum Oberösterreich angesiedelt werden und Studierenden künftig eine praxisnahe Ausbildung direkt in einer der wichtigsten Agrar-Regionen Österreichs ermöglichen. Vorgesehen sind klinische Ausbildungsmodule in Kooperation mit regionalen Tierarztpraxen, angewandte Forschung sowie Fort- und Weiterbildungsangebote. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit den Höheren landwirtschaftlichen Schulen intensiviert werden, um frühzeitig Interesse an der Nutztiermedizin zu wecken.
„Mit der neuen Außenstelle der Vetmeduni setzen wir einen wichtigen Zukunftsschritt für Oberösterreich. Wir investieren gezielt in die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte und stärken damit unseren ländlichen Raum. Gerade als Agrarland Nummer eins brauchen wir auch künftig eine verlässliche tierärztliche Versorgung. Die Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien hilft uns dabei, mehr junge Menschen für die Nutztiermedizin zu begeistern und langfristig für eine Tätigkeit in Oberösterreich zu gewinnen. Das stärkt unsere Landwirtschaft, das Tierwohl und den Standort Oberösterreich“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Pro Semester sollen zehn bis zwanzig Studierende sowie wissenschaftliches Personal, Ausbildnerinnen und Ausbildner und praktizierende Tierärztinnen und Tierärzte in die Arbeit der Außenstelle eingebunden werden. Das Land Oberösterreich wird sich an den Kosten des Projekts beteiligen.
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig sieht diese Initiative als unverzichtbaren Impuls für die ländlichen Regionen: „Ein vitaler ländlicher Raum ohne veterinärmedizinische Versorgung ist nicht denkbar. Die Sicherung der tierärztlichen Versorgung auf dem Land ist unverzichtbar. Sie schützt unsere bäuerlichen Familienbetriebe und sichert die Produktion hochwertiger, regionaler Lebensmittel. Es ist mir ein Anliegen, dieses Vorhaben zu unterstützen und die tierärztliche Versorgung zu stärken. Um dem Mangel an Tierärztinnen und Tierärzten im ländlichen Raum und Amtstierärzten entgegenzuwirken, werden auch wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten.“
Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens für die Landwirtschaft: „Unsere Bäuerinnen und Bauern brauchen eine verlässliche tierärztliche Versorgung direkt in den Regionen. Die neue Außenstelle ist ein Meilenstein für unsere heimische Landwirtschaft. Sie bringt Ausbildung, Praxis und Forschung näher zusammen und schafft attraktive Perspektiven für angehende Tierärztinnen und Tierärzte. Davon profitieren die landwirtschaftlichen Betriebe, das Tierwohl und der ländliche Raum insgesamt.“
Ziel der Initiative ist es, mehr angehende Tierärztinnen und Tierärzte für die Arbeit mit Nutz- und Großtieren zu gewinnen und sie bereits während ihrer Ausbildung mit den beruflichen Möglichkeiten in Oberösterreich vertraut zu machen. Damit soll langfristig die veterinärmedizinische Versorgung in den Regionen gesichert werden.
„Mit der neuen Außenstelle in Oberösterreich schaffen wir einen wichtigen Ausbildungsstandort für die Nutztiermedizin und stärken gleichzeitig die Praxisnähe im Studium. Unser Ziel ist es, Studierende frühzeitig mit den vielfältigen beruflichen Perspektiven in der Großtierpraxis und den Chancen des ländlichen Raums vertraut zu machen. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich, den Schulen sowie allen Partnern, um gemeinsam die tierärztliche Versorgung der Zukunft zu sichern“, sagt Vetmeduni-Rektor Matthias Gauly.
Die Zusammenarbeit wurde im Zuge der Unterzeichnung des Zukunftspaktes „tierärztliche Versorgung“ offiziell besiegelt. Das Projekt soll einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der tierärztlichen Versorgung, zur Stärkung der heimischen Landwirtschaft und zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums leisten. (Schluss)
Die neue Außenstelle soll im Zentralraum Oberösterreich angesiedelt werden und Studierenden künftig eine praxisnahe Ausbildung direkt in einer der wichtigsten Agrar-Regionen Österreichs ermöglichen. Vorgesehen sind klinische Ausbildungsmodule in Kooperation mit regionalen Tierarztpraxen, angewandte Forschung sowie Fort- und Weiterbildungsangebote. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit den Höheren landwirtschaftlichen Schulen intensiviert werden, um frühzeitig Interesse an der Nutztiermedizin zu wecken.
„Mit der neuen Außenstelle der Vetmeduni setzen wir einen wichtigen Zukunftsschritt für Oberösterreich. Wir investieren gezielt in die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte und stärken damit unseren ländlichen Raum. Gerade als Agrarland Nummer eins brauchen wir auch künftig eine verlässliche tierärztliche Versorgung. Die Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien hilft uns dabei, mehr junge Menschen für die Nutztiermedizin zu begeistern und langfristig für eine Tätigkeit in Oberösterreich zu gewinnen. Das stärkt unsere Landwirtschaft, das Tierwohl und den Standort Oberösterreich“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Pro Semester sollen zehn bis zwanzig Studierende sowie wissenschaftliches Personal, Ausbildnerinnen und Ausbildner und praktizierende Tierärztinnen und Tierärzte in die Arbeit der Außenstelle eingebunden werden. Das Land Oberösterreich wird sich an den Kosten des Projekts beteiligen.
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig sieht diese Initiative als unverzichtbaren Impuls für die ländlichen Regionen: „Ein vitaler ländlicher Raum ohne veterinärmedizinische Versorgung ist nicht denkbar. Die Sicherung der tierärztlichen Versorgung auf dem Land ist unverzichtbar. Sie schützt unsere bäuerlichen Familienbetriebe und sichert die Produktion hochwertiger, regionaler Lebensmittel. Es ist mir ein Anliegen, dieses Vorhaben zu unterstützen und die tierärztliche Versorgung zu stärken. Um dem Mangel an Tierärztinnen und Tierärzten im ländlichen Raum und Amtstierärzten entgegenzuwirken, werden auch wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten.“
Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens für die Landwirtschaft: „Unsere Bäuerinnen und Bauern brauchen eine verlässliche tierärztliche Versorgung direkt in den Regionen. Die neue Außenstelle ist ein Meilenstein für unsere heimische Landwirtschaft. Sie bringt Ausbildung, Praxis und Forschung näher zusammen und schafft attraktive Perspektiven für angehende Tierärztinnen und Tierärzte. Davon profitieren die landwirtschaftlichen Betriebe, das Tierwohl und der ländliche Raum insgesamt.“
Ziel der Initiative ist es, mehr angehende Tierärztinnen und Tierärzte für die Arbeit mit Nutz- und Großtieren zu gewinnen und sie bereits während ihrer Ausbildung mit den beruflichen Möglichkeiten in Oberösterreich vertraut zu machen. Damit soll langfristig die veterinärmedizinische Versorgung in den Regionen gesichert werden.
„Mit der neuen Außenstelle in Oberösterreich schaffen wir einen wichtigen Ausbildungsstandort für die Nutztiermedizin und stärken gleichzeitig die Praxisnähe im Studium. Unser Ziel ist es, Studierende frühzeitig mit den vielfältigen beruflichen Perspektiven in der Großtierpraxis und den Chancen des ländlichen Raums vertraut zu machen. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich, den Schulen sowie allen Partnern, um gemeinsam die tierärztliche Versorgung der Zukunft zu sichern“, sagt Vetmeduni-Rektor Matthias Gauly.
Die Zusammenarbeit wurde im Zuge der Unterzeichnung des Zukunftspaktes „tierärztliche Versorgung“ offiziell besiegelt. Das Projekt soll einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der tierärztlichen Versorgung, zur Stärkung der heimischen Landwirtschaft und zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums leisten. (Schluss)
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