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Klagenfurt, 4. Februar 2026 (aiz.info)

Kärntens beste Marmeladen ausgezeichnet

Die Marmeladenprämierung von LK Kärnten, Landesverband bäuerlicher Direktvermarkter und Landesobstbauverband unterstrich einmal mehr die hohe Qualität bäuerlicher Produkte.

Im Rahmen des Kärntner Obstbautages am 31. Jänner wurden die besten Marmeladen des Landes prämiert. Bereits zum sechsten Mal bot die Prämierung eine Bühne für handwerklich hergestellte Marmeladen. Insgesamt wurden 54 Produkte in vier Kategorien ausgezeichnet: „Reinsortige Marmeladen“, „Mischmarmeladen“, „Gelees“ sowie „Spezialitäten-Raritäten“. Die Bandbreite reichte dabei von klassischen Fruchtaufstrichen bis hin zu innovativen Chutneys. Eingereicht wurden die Produkte von Hobbyköch:innen, bäuerlichen Direktvermarkter:innen sowie landwirtschaftlichen Fachschulen, die großen Wert darauf legen, Schüler:innen ein grundlegendes Verständnis für die Herstellung und Verarbeitung hochwertiger Lebensmittel zu vermitteln. 
  
Die fachliche Bewertung erfolgte durch eine unabhängige Jury nach streng festgelegten, international anerkannten Kriterien wie Textur, Fruchtcharakter, Geruch, Geschmack und Harmonie. Alle Proben wurden anonymisiert und jeweils von zwei Juror:innen beurteilt. Den Vorsitz der Jury führte Siegfried Quendler, Leiter des Obst- und Weinbauzentrums der Landwirtschaftskammer Kärnten. Das Fazit der Expert:innen fiel eindeutig aus: Das Niveau der Marmeladen von Kärntens bäuerlichen Produzenten ist beeindruckend hoch. 
  
Dieses hohe Niveau ist das Ergebnis vieler ineinandergreifender Faktoren. Eine zentrale Rolle spielen dabei Qualität und Reife der Früchte. Während Früchte aus dem Ausland oft unreif geerntet werden, liegt der Vorteil in der bäuerlichen Direktvermarktung darin, dass diese überwiegend vom eigenen Hof stammen, was Frische und Qualität zusätzlich gewährleistet. Gleichzeitig wird es aber auch immer herausfordernder, eine konstant hohe Obstqualität zu erzielen, da der Obstanbau in Österreich durch die Auswirkungen der Klimaveränderungen zunehmend schwieriger wird. Umso bemerkenswerter ist die Beständigkeit vieler Betriebe: Unter den Preisträgern befanden sich auch mehrfach ausgezeichnete Produzent:innen, darunter der Biohof Paulitsch aus St. Stefan im Lavanttal, der bereits bei der ersten Marmeladenprämierung im Jahr 2012 erfolgreich vertreten war. 
  
Echte Wertschätzung für ehrliches Handwerk 

Diese Spitzenleistung wurde bei der Prämierungsfeier auch von zahlreichen Ehrengästen gewürdigt. Anerkennung und Gratulationen überbrachten unter anderem LK Kärnten-Vizepräsidentin und Landesbäuerin Astrid Brunner, NRAbg. Johann Weber, Petra Pobaschnig, Obfrau des Landesverbands der bäuerlichen Direktvermarkter und von Genussland Kärnten, sowie Christopher Weiss, Geschäftsführer des Kärntner Raiffeisen Marketings. Die Ehrengäste gratulierten jedem Betrieb persönlich und übergaben den Produzent:innen für jedes ausgezeichnete Produkt eine Urkunde und Medaille. 
Den feierlichen Abschluss bildete die Kür der vier Kategoriesieger: Jene Produkte, die in ihrer jeweiligen Kategorie besonders herausragten und die Jury nachhaltig überzeugten. 
  
Nach der diesjährigen Prämierung steht einmal mehr fest: Auf Kärntens Höfen wird mit hoher Professionalität, großer Sorgfalt und Verantwortung gearbeitet. Der Weg zu einer qualitativ hochwertigen Marmelade beginnt bereits beim Anbau der Früchte und setzt sich konsequent über alle Verarbeitungsschritte bis zum fertigen Produkt fort. Die Kärntner Bäuerinnen und Bauern beherrschen diesen Prozess in seiner gesamten Breite. Das Ergebnis sind hochwertige, sichere Lebensmittel – zur Freude von Produzent:innen und Genießer:innen. (Schluss)
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