Inflation im Jänner 2026 laut Schnellschätzung bei 2,0%
Energie und Industriegüter dämpfen Inflation, Dienstleistungsbereich bleibt größter Preistreiber
Die Inflationsrate für Jänner 2026 beträgt voraussichtlich 2,0 %. Das geht aus einer Schnellschätzung von Statistik Austria hervor. Ausschlaggebend für die im Vergleich zu 2025 niedrigere Teuerung war das Ende des Basiseffektes bei Strom und Preisrückgänge bei Energie generell (Strom, Gas, Heizöl, Treibstoffe). Ein Vergleich der Indexstände von Dezember 2025 zu Jänner 2026 zeigt, dass das Preisniveau voraussichtlich um 0,7 % sinkt.
„Einer ersten Schätzung zufolge wird die Inflation im Jänner 2026 bei 2,0 % liegen. Damit sinkt die Teuerung in Österreich nach den hohen Inflationsraten des Jahres 2025 wieder auf die Werte der zweiten Jahreshälfte 2024. Dämpfende Effekte gingen von Strom, Gas, Heizöl und Treibstoffen sowie von Industriegütern aus“, so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.
Allein der Preisrückgang von 4,9 % im Bereich Energie dämpfte die Inflationsrate um 1,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025. Grund dafür war unter anderem das Ende des Basiseffekts der mit Jahresbeginn 2025 ausgelaufenen Strompreisbremse, die im Jänner 2026 gesenkte Energieabgabe und der reduzierte Erneuerbaren-Förderbeitrag. Industriegüter verteuerten sich mit +0,8 % nur minimal im Vergleich zum Jänner 2025. Die Preise für Dienstleistungen waren mit einem Plus von 3,8 % weiterhin Inflationstreiber, aber ihr Einfluss auf die Inflation verringerte sich im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten. 2025 hatten Teuerungsraten bei Dienstleistungen deutlich über 4 % betragen, weshalb ihr Einfluss auf die Gesamtinflation entsprechend höher war als aktuell. Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol verteuerten sich im Jänner mit +2,7% ebenfalls weniger stark als zuvor und hatten dadurch einen geringeren Einfluss auf die Inflationsrate als im vergangenen Jahr.
Verbraucherpreisindex (VPI), Jänner 2026
+2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufige Schnellschätzung)
−0,7 % zum Vormonat (vorläufige Schnellschätzung)
Die jährliche Inflation im Euroraum ist auf 1,7% gesunken, wie Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, mitteilt. (Schluss)
„Einer ersten Schätzung zufolge wird die Inflation im Jänner 2026 bei 2,0 % liegen. Damit sinkt die Teuerung in Österreich nach den hohen Inflationsraten des Jahres 2025 wieder auf die Werte der zweiten Jahreshälfte 2024. Dämpfende Effekte gingen von Strom, Gas, Heizöl und Treibstoffen sowie von Industriegütern aus“, so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.
Allein der Preisrückgang von 4,9 % im Bereich Energie dämpfte die Inflationsrate um 1,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025. Grund dafür war unter anderem das Ende des Basiseffekts der mit Jahresbeginn 2025 ausgelaufenen Strompreisbremse, die im Jänner 2026 gesenkte Energieabgabe und der reduzierte Erneuerbaren-Förderbeitrag. Industriegüter verteuerten sich mit +0,8 % nur minimal im Vergleich zum Jänner 2025. Die Preise für Dienstleistungen waren mit einem Plus von 3,8 % weiterhin Inflationstreiber, aber ihr Einfluss auf die Inflation verringerte sich im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten. 2025 hatten Teuerungsraten bei Dienstleistungen deutlich über 4 % betragen, weshalb ihr Einfluss auf die Gesamtinflation entsprechend höher war als aktuell. Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol verteuerten sich im Jänner mit +2,7% ebenfalls weniger stark als zuvor und hatten dadurch einen geringeren Einfluss auf die Inflationsrate als im vergangenen Jahr.
Verbraucherpreisindex (VPI), Jänner 2026
+2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufige Schnellschätzung)
−0,7 % zum Vormonat (vorläufige Schnellschätzung)
Die jährliche Inflation im Euroraum ist auf 1,7% gesunken, wie Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, mitteilt. (Schluss)
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