Kartoffelmarkt: Enttäuschenden Erträge bestimmendes Thema
Geplante Einlagerungsaktionen im Großgebinde des LEH wurden abgesagt
Am heimischen Speisekartoffelmarkt bleiben die sehr differenzierten, oft aber enttäuschenden Erträge ein bestimmendes Thema. Auf den nicht bewässerbaren Flächen im Weinviertel kann oft nur ein Drittel der üblichen Menge eingebracht werden. Das Roden auf den ausgetrockneten Böden führt zudem zu vielen mechanischen Beschädigungen an den Knollen. Wo möglich erfolgt die Ernte auf vorbewässerten Flächen. Im Bewässerungsgebiet kommt die Ernte ebenfalls nur relativ langsam voran. Auch wenn richtig schöne Partien rar sind, zeigen sich die Händler mit der Qualität weitgehend zufrieden. Eher ruhig verläuft durch die anhaltend hohen Temperaturen der Konsumabsatz. Geplante Einlagerungsaktionen im Großgebinde des LEH wurden abgesagt. Die Erzeugerpreise blieben zur Vorwoche unverändert. In NÖ wurden zu Wochenbeginn für Speisekartoffeln meist 30 bis 35 Euro/100 kg bezahlt, für sehr schöne Partien sind auch höhere Preise erzielbar. In OÖ lag das Preisniveau zuletzt bei 30 Euro/100 kg.
In Deutschland wirkt die erwartete kleine Ernte nun langsam auch auf die Preisentwicklung. Auf reduzierter Fläche und bei unterdurchschnittlichen, wenngleich regional sehr unterschiedlichen Erträgen wird eine Kartoffelernte von 10,6 Mio. Tonnen geschätzt (2025: 13,9 Mio. t). Vom um diese Zeit üblichen Angebots- und Preisdruck ist heuer nichts zu verspüren. Im Gegenteil: Die großen Ertragsunterschiede zwischen Norden und Süden führen zu enormen Versandmengen. Neben dem Bedarf im Inland besteht an den im Norden gut verfügbaren Kartoffel auch im Ausland Interesse (Belgien, Frankreich, Italien, Österreich). Die Talsohle bei der Preisentwicklung wird daher als so gut wie erreicht angesehen. Die letzten Preisabschläge waren nur mehr gering. Im Bundesmittel lagen die Speisekartoffelpreise zuletzt bei 29 bis 30 Euro/100 kg. (Schluss)
In Deutschland wirkt die erwartete kleine Ernte nun langsam auch auf die Preisentwicklung. Auf reduzierter Fläche und bei unterdurchschnittlichen, wenngleich regional sehr unterschiedlichen Erträgen wird eine Kartoffelernte von 10,6 Mio. Tonnen geschätzt (2025: 13,9 Mio. t). Vom um diese Zeit üblichen Angebots- und Preisdruck ist heuer nichts zu verspüren. Im Gegenteil: Die großen Ertragsunterschiede zwischen Norden und Süden führen zu enormen Versandmengen. Neben dem Bedarf im Inland besteht an den im Norden gut verfügbaren Kartoffel auch im Ausland Interesse (Belgien, Frankreich, Italien, Österreich). Die Talsohle bei der Preisentwicklung wird daher als so gut wie erreicht angesehen. Die letzten Preisabschläge waren nur mehr gering. Im Bundesmittel lagen die Speisekartoffelpreise zuletzt bei 29 bis 30 Euro/100 kg. (Schluss)
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