Frankreich verzeichnet nach Extremhitze massives Geflügelsterben
Nach Rekordtemperaturen von 44,3 °C sind die Entsorgungsdienste so überfordert, dass Kadaver auf den Höfen vergraben werden müssen.
Die extreme Hitze in Frankreich hat offenbar zum Tod von Hunderttausenden Stück Geflügel geführt. Dies berichten Landwirtschaftsverbände laut MBI. Dadurch seien die Tierkadaver-Entsorgungsdienste überfordert, sodass die Behörden nun erwägen würden, die Tiere in den beiden wichtigsten Geflügelproduktionsregionen des Landes, Bretagne und Pays de la Loire, direkt auf den Höfen zu vergraben. In Frankreich wurden am Dienstag 44,3 Grad Celsius gemessen, und die extremen Temperaturen sollen auch in den kommenden Tagen anhalten.
„In unseren beiden größten Geflügel-Produktionsregionen beobachten wir eine überdurchschnittliche Sterblichkeit aufgrund der Hitze“, sagte Yann Nedelec, Vorsitzender des französischen Geflügelindustrieverbands Anvol. Dies sei sowohl in Ställen als auch in Freilandhaltungen der Fall. Seinen Schätzungen zufolge sind mindestens mehrere hunderttausend Tiere verendet, es sei aber noch zu früh, um eine endgültige Zahl zu nennen.
Frankreich ist nach Polen und Spanien der drittgrößte Geflügelproduzent der Europäischen Union. Auf die Regionen Bretagne und Pays de la Loire entfallen zusammen fast 60 Prozent des französischen Geflügelbestands. Die Landwirtschaftskammern beider Regionen veröffentlichten Mitteilungen, in denen sie vor „massivem“ Geflügelsterben warnten.
Tote Tiere werden normalerweise eingesammelt und zu einer Tierkörperverwertungsanlage gebracht, doch laut den Landwirtschaftskammern sind zu viele Tiere verendet, als dass der Dienst damit fertig werden könnte. Landwirten, die auf die Abholung oder Beseitigung warten, wurde geraten, Sägemehl oder Holzspäne auf die Kadaver zu streuen, um Flüssigkeit aufzusaugen. Eine Entsorgung auf dem Hof dürfte erst nach technischen und ökologischen Überprüfungen erfolgen, so die Branchenverbände. Ein typischer Geflügelstall in Frankreich beherbergt etwa 20.000 Vögel, und Geflügelbetriebe verfügen laut der Landwirtschaftsbehörde FranceAgriMer im Durchschnitt über zwei Geflügelställe. (Schluss)
„In unseren beiden größten Geflügel-Produktionsregionen beobachten wir eine überdurchschnittliche Sterblichkeit aufgrund der Hitze“, sagte Yann Nedelec, Vorsitzender des französischen Geflügelindustrieverbands Anvol. Dies sei sowohl in Ställen als auch in Freilandhaltungen der Fall. Seinen Schätzungen zufolge sind mindestens mehrere hunderttausend Tiere verendet, es sei aber noch zu früh, um eine endgültige Zahl zu nennen.
Frankreich ist nach Polen und Spanien der drittgrößte Geflügelproduzent der Europäischen Union. Auf die Regionen Bretagne und Pays de la Loire entfallen zusammen fast 60 Prozent des französischen Geflügelbestands. Die Landwirtschaftskammern beider Regionen veröffentlichten Mitteilungen, in denen sie vor „massivem“ Geflügelsterben warnten.
Tote Tiere werden normalerweise eingesammelt und zu einer Tierkörperverwertungsanlage gebracht, doch laut den Landwirtschaftskammern sind zu viele Tiere verendet, als dass der Dienst damit fertig werden könnte. Landwirten, die auf die Abholung oder Beseitigung warten, wurde geraten, Sägemehl oder Holzspäne auf die Kadaver zu streuen, um Flüssigkeit aufzusaugen. Eine Entsorgung auf dem Hof dürfte erst nach technischen und ökologischen Überprüfungen erfolgen, so die Branchenverbände. Ein typischer Geflügelstall in Frankreich beherbergt etwa 20.000 Vögel, und Geflügelbetriebe verfügen laut der Landwirtschaftsbehörde FranceAgriMer im Durchschnitt über zwei Geflügelställe. (Schluss)
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