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Wien, 10. März 2026 (aiz.info)

EU-Schlachtrindermarkt: Nahostkrieg sorgt für Unsicherheit

Erzeugerpreise weitgehend stabil

EU-weit präsentiert sich das Preisniveau für der laufenden Woche weitgehend stabilisiert. Etwas Verunsicherung herrscht durch den Krieg im Nahen Osten, inwieweit sich Mengenströme verschieben könnten. In Deutschland präsentiert sich der Jungstiermarkt ausgeglichen. Die Schlachtunternehmen ordern zwar zögerlich, aber das begrenzte Angebot reicht meist aus. Schlachtkühe bleiben in der laufenden Woche weiterhin eher knapp. Je nach Region wird von einem ausgeglichenen Markt mit meist stabilen bis teilweise leicht steigenden Kuhpreisen berichtet.  

In Österreich zeigt sich der Jungstiermarkt in der laufenden Woche ebenfalls ausgeglichen, auch wenn das Angebot gegenüber der Vorwoche leicht erhöht ist. Die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels und Großhandels ist für die Jahreszeit normal, die vorhandenen Mengen reichen aber aus. Die Preise notieren stabil.

Bei Schlachtkühen ist das Angebot – ähnlich wie in Deutschland – eher klein bei einer nach wie vor guten Nachfrage, vor allem Richtung Export. Der Widerstand gegen steigende Preisnotierungen wird seitens der Branche jedoch größer. Dennoch gelang es, die Kuhpreisnotierung anzuheben. Auch die Preisabschläge bei Fettklasse-1 wurden reduziert. Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche. 

Preiserwartungen für Woche 11/2026 (09.03. – 15.03.2026)

Jungstier HK R2/3 ausgesetzt 
Kalbin HK R3 € 6,63 
Kuh HK R2/3 ausgesetzt 
Schlachtkälber HK R2/3 € 9,55 (Schluss)
1.576 Anschläge
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