EU-Schlachtrindermarkt mit anhaltendem Druck bei Jungstieren
Schwache Nachfrage belastet Erzeugerpreise - Schlachtkuhmarkt präsentiert sich ausgeglichener
EU-weit herrscht nach wie vor eine differenzierte Entwicklung auf den Rindfleischmärkten. Überwiegend hält dabei der Druck im Jungstierbereich an. In Deutschland fällt die Nachfrage nach Schlachtrindern ruhiger aus als in den Vorwochen. Insbesondere der Handel mit männlichen Tieren läuft schwierig, während sich der Schlachtkuhmarkt ausgeglichener darstellt. Die Vermarktung von schlachtreifen Jungstieren ist in den letzten Wochen herausfordernd (höhere Schlachtgewichte), von Seiten der Schlachtunternehmen wurde der Preisdruck erhöht. Bei weiblichen Schlachtrindern läuft der Absatz stetig. Meist sind bei Schlachtkühen stabile Marktverhältnisse gegeben, regional herrscht noch ein leichter Preisdruck.
In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich gegenüber der Vorwoche etwas rückläufig, befindet sich aber immer noch auf einem erhöhten Niveau. Die Nachfrage ist traditionell nach Ostern sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch im Großhandel sehr überschaubar. Daher muss ein wesentlicher Teil der Jungstiersegments im Export platziert werden. Die Jungstierpreise mussten noch einmal entsprechend zurückgenommen werden. Um hier den Marktdruck etwas herauszunehmen und die Preise zu stabilisieren, konnten diese für zwei Wochen fixiert werden.
Im weiblichen Bereich herrscht bei den Schlachtkühen ein relativ ausgeglichener Markt, wobei sich hier die Exportsituation nicht wesentlich gegenüber den letzten Wochen geändert hat. Das heißt, die Schweiz-Exporte laufen flott, die restlichen Exportdestinationen sind preislich leicht unter Druck. Somit wurden die Kalbinnen- und Kuhpreise leicht zurückgenommen. Der Schlachtkälbermarkt gestaltet sich ebenfalls herausfordernd. Eine etwas höhere Menge trifft auf eine rückläufige Nachfrage und die Notierungen mussten korrigiert werden.
Preiserwartungen für Woche 16/2026 (13.04.– 19.04.2026)
Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R3 € 6,20
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 € 9,15 (Schluss)
In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich gegenüber der Vorwoche etwas rückläufig, befindet sich aber immer noch auf einem erhöhten Niveau. Die Nachfrage ist traditionell nach Ostern sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch im Großhandel sehr überschaubar. Daher muss ein wesentlicher Teil der Jungstiersegments im Export platziert werden. Die Jungstierpreise mussten noch einmal entsprechend zurückgenommen werden. Um hier den Marktdruck etwas herauszunehmen und die Preise zu stabilisieren, konnten diese für zwei Wochen fixiert werden.
Im weiblichen Bereich herrscht bei den Schlachtkühen ein relativ ausgeglichener Markt, wobei sich hier die Exportsituation nicht wesentlich gegenüber den letzten Wochen geändert hat. Das heißt, die Schweiz-Exporte laufen flott, die restlichen Exportdestinationen sind preislich leicht unter Druck. Somit wurden die Kalbinnen- und Kuhpreise leicht zurückgenommen. Der Schlachtkälbermarkt gestaltet sich ebenfalls herausfordernd. Eine etwas höhere Menge trifft auf eine rückläufige Nachfrage und die Notierungen mussten korrigiert werden.
Preiserwartungen für Woche 16/2026 (13.04.– 19.04.2026)
Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R3 € 6,20
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 € 9,15 (Schluss)
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