EU-Milchanlieferungen: Vorsprung zum Vorjahr im April geschrumpft
Das europäische Milchaufkommen verliert zu Beginn des zweiten Quartals an Dynamik - während Deutschland ein deutliches Plus verzeichnet, sinken die Mengen in Italien und Irland
Zu Beginn des zweiten Quartals hat sich das Milchaufkommen in der EU-27 mit 13,4 Milliarden Kilogramm 2,3 Prozent über der angelieferten Milchmenge vom April 2025 bewegt. Im Vergleich zum Milchaufkommen im Vormonat verlor die Menge, und auch der Zuwachs fiel mit Steigerungsraten zwischen 4,3 Prozent bis 4,9 Prozent kleiner aus, wie MBI unter Verweis auf Angaben des Amtes für Statistik der Europäischen Union (Eurostat) mitteilte. In Folge des geringeren Mengenanstiegs im April verlor im kumulierten Mengenvergleich der Vorsprung von 4,6 Prozent im ersten Quartal auf aktuell 4,0 Prozent.
Unter den Top 5 der europaweiten Milcherzeugerländer lag die angelieferte Milchmenge im April weiterhin häufig über der Vorjahreslinie, wie es weiter hieß. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten verlor die Milchanlieferung jedoch an Dynamik. In Deutschland war diese Entwicklung laut VMB bisher noch nicht zu spüren, es wurden zum Vorjahresmonat rund 6,0 Prozent mehr Milch angeliefert. In Frankreich verlangsamte sich die Anlieferung spürbar und das Ergebnis vom April 2025 wurde lediglich noch um gut 1,0 Prozent übertroffen. Ebenfalls nicht mehr so stark ausgeprägt war der Zuwachs der Milchanlieferung in den Niederlanden, die Menge aus dem Vorjahresmonat wurde dennoch um 4,0 Prozent übertroffen.
Eine weitestgehend konstante positive Entwicklung zeigte das Milchaufkommen demnach in Polen. Wie in den ersten drei Monaten wurden dort auch im April zwischen 3 und 4 Prozent mehr Milch erfasst. Erstmals weniger Milch als noch im Vorjahr haben die Statistiker dagegen im April für Italien ausgewiesen. Das Anlieferungsniveau bewegte sich 1,2 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Deutlicher gesunken ist laut VMB das Milchaufkommen in Irland, es verlor 3,5 Prozent gegenüber dem April 2025. Eine geringere Milchanlieferung als noch vor zwölf Monaten wurde auch für Rumänien, Estland und Lettland ausgewiesen. (Schluss)
Unter den Top 5 der europaweiten Milcherzeugerländer lag die angelieferte Milchmenge im April weiterhin häufig über der Vorjahreslinie, wie es weiter hieß. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten verlor die Milchanlieferung jedoch an Dynamik. In Deutschland war diese Entwicklung laut VMB bisher noch nicht zu spüren, es wurden zum Vorjahresmonat rund 6,0 Prozent mehr Milch angeliefert. In Frankreich verlangsamte sich die Anlieferung spürbar und das Ergebnis vom April 2025 wurde lediglich noch um gut 1,0 Prozent übertroffen. Ebenfalls nicht mehr so stark ausgeprägt war der Zuwachs der Milchanlieferung in den Niederlanden, die Menge aus dem Vorjahresmonat wurde dennoch um 4,0 Prozent übertroffen.
Eine weitestgehend konstante positive Entwicklung zeigte das Milchaufkommen demnach in Polen. Wie in den ersten drei Monaten wurden dort auch im April zwischen 3 und 4 Prozent mehr Milch erfasst. Erstmals weniger Milch als noch im Vorjahr haben die Statistiker dagegen im April für Italien ausgewiesen. Das Anlieferungsniveau bewegte sich 1,2 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Deutlicher gesunken ist laut VMB das Milchaufkommen in Irland, es verlor 3,5 Prozent gegenüber dem April 2025. Eine geringere Milchanlieferung als noch vor zwölf Monaten wurde auch für Rumänien, Estland und Lettland ausgewiesen. (Schluss)
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