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Wien, 17. August 2026 (aiz.info)

Die Landjugend zeigt ihr Können beim Bundesentscheid Agrar- & Genussolympiade

Landwirtschaft trifft Genuss

Von 14.-16. August 2026 stellten sich beim Bundesentscheid der Agrar- und Genussolympiade in Tschagguns, Vorarlberg die besten Teams aus ganz Österreich spannenden Aufgaben rund um landwirtschaftliches Fachwissen, Lebensmittel, Genuss und Konsumentenwissen. Insgesamt nahmen 38 Teams am Wettbewerb teil und stellten im Kampf um den Bundessieg ihr Wissen und Können unter Beweis.

Der Sieg bei der Agrarolympiade ging an Manuel Dickinger und Peter Kriechbaum aus Oberösterreich. Bei der Genussolympiade setzten sich Johannes Baumgartner und Gabriel Leichtfried aus Niederösterreich gegen ihre Mitstreiter durch.

Spannender Auftakt mit Einblicken in die Praxis

Der Bundesentscheid startete am Freitag mit zwei Exkursionen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Agrarolympiade besuchten den Guschahof und erhielten dort spannende Einblicke in die Haltung von Wagyu-Rindern und Legehühnern sowie in die Grünlandbewirtschaftung.

Zeitgleich führte die Exkursion der Genussolympiade zu einem Bio-Wollmilchbetrieb im Montafon. Dort konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen rund um den Betrieb, die Sennerei und die Veredelung der Produkte vertiefen. Im Anschluss galt es, das neu erworbene Wissen bei einem Theorietest unter Beweis zu stellen.

Fragestellungen auf hohem Niveau

Am Samstag wartete beim Stationenbetrieb ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm auf die Teilnehmer:innen.
Bei der Agrarolympiade standen unter anderem die Themen Sonderkulturen, Weinbau, Dreistufenlandwirtschaft und KI in der Landwirtschaft im Mittelpunkt. An den einzelnen Stationen mussten die Teams sowohl theoretische als auch praktische Aufgabenstellungen meistern und ihr agrarisches Fachwissen gezielt einsetzen.

Bei der Genussolympiade waren die Teilnehmer:innen unter anderem bei Aufgaben, Verkostungen und praktischen Herausforderungen zu den Themen Haltbarmachung von Lebensmitteln, alternative Ernährungsformen, Lebensmittelunverträglichkeiten, Pilze und Kaffee gefordert.

Damit zeigte der Bundesentscheid einmal mehr die große Bandbreite an Wissen und Fähigkeiten, die junge Menschen in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und bewusster Konsum mitbringen.

Mit Spaß und Spannung Richtung Finale

Neben Fachwissen waren auch Teamgeist, Geschicklichkeit und Nervenstärke gefragt. Bei der Kategorie „Glück und Geschicklichkeit“ traten die Teilnehmer bei 9 abwechslungsreichen Stationen gegeneinander an. Dabei konnten sie nochmals wichtige Punkte für die Gesamtwertung sammeln.
Die vier punktestärksten Teams jeder Olympiade qualifizierten sich anschließend für das große Finale. Vor Publikum stellten sie dort ihr Wissen nochmals unter Beweis und kämpften um die letzten entscheidenden Punkte.

Die Bundessieger 2026 stehen fest

Bei der Agrarolympiade sicherten sich Manuel Dickinger und Peter Kriechbaum aus Oberösterreich den Bundessieg. Den zweiten Platz erreichten Jan Hochreiner und Sebastian Sandmayraus ebenfalls aus Oberösterreich. Über den dritten Platz freuten sich René Müller und Karoline Strauß aus der Steiermark.

Bei der Genussolympiade überzeugten Johannes Baumgartner und Gabriel Leichtfried aus Niederösterreich und holten sich den ersten Platz. Rang zwei ging an Tanja Hiebler und Viktoria Reisinger aus der Steiermark, gefolgt von Raphael Krall und Andrea Oberdünhofen aus Kärnten auf dem dritten Platz.

Im Rahmen der feierlichen Siegerehrung gratulierten der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich und Vorarlberg Josef Moosbrugger, Maschinenring Landesobmann Vorarlberg Ing. Armin Schwendinger, Abgeordneter zum Nationalrat Norbert Sieber und Geschäftsführerin der Bäuerinnenorganisation Vorarlberg Daniela Keßler-Kirchmayr den erfolgreichen Teilnehmer:innen zu ihren Leistungen. (Schluss)
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