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Wien, 20. April 2026 (aiz.info)

BMLUK bei Langer Nacht der Forschung: Essen & Strahlenschutz verständlich erklärt

Innovative Landwirtschaft im Burggarten und nukleare Sicherheit in der Unteren Donaustraße

An zwei Standorten und mit zwei thematischen Schwerpunkten beteiligt sich das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) an der Langen Nacht der Forschung am 24. April 2026.

Im Palmenhaus im Burggarten dreht sich ab 17 Uhr alles um unser Essen und die Zukunft der Landwirtschaft. Gemeinsam mit den Forscherinnen und Forschern der forschungsaktiven Dienststellen des BMLUK gehen die Besucherinnen und Besucher der Frage nach, wie die Lebensmittel entstehen - vom Acker bis auf den Teller: Forschung zum Angreifen, Mitmachen und Verkosten.

In der Unteren Donaustraße 11, im 2. Bezirk in Wien, am Sitz der Strahlenschutzabteilung des BMLUK, erfahren Interessierte wie die österreichische Bevölkerung im radiologischen Notfall geschützt wird und wie das Strahlenfrühwarnsystem funktioniert.

Bundesminister Norbert Totschnig: „Die Lange Nacht der Forschung zeigt, wie spannend und unterhaltsam Forschung sein kann und wie wichtig neue Erkenntnisse für unsere Zukunft sind. Gerade in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Umwelt- und Klimaschutz brauchen wir innovative Lösungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Wir setzen auf praxisnahe Forschung, um ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Stabilität erfolgreich zu vereinen.“

Landwirtschaft der Zukunft

Neben technologischem Fortschritt, künstlicher Intelligenz und klimatischen Herausforderungen prägen auch gesellschaftliche Veränderungen das Zukunftsbild der Landwirtschaft. An insgesamt 15 Stationen zeigt das BMLUK im Palmenhaus im Burggarten, wie Forschung Innovation und Wandel ermöglicht.

Moderne Traktoren sind rollende Hightech-Maschinen. Welche digitalen und technischen Systeme heute im Einsatz sind – von GPS-gestützter Lenkung über Sensorik bis hin zu Assistenzsystemen – ist vor dem Palmenhaus zu sehen.

Viele Fragen rund um die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln werden anhand konkreter Beispiele beantwortet. Wie fördert schonende Bewirtschaftung die Vielfalt von Wiesen und Almen? Was können naturnahe Gewässer zu ökologischer Fischerei und Hochwasserschutz beitragen? Wie entstehen aus Milch durch unterschiedliche Verarbeitung Käsesorten mit eigenem Charakter? Und welche innovativen Getränke aus Wein und Obst gibt es?

So funktioniert das Strahlenfrühwarnsystem

Die Abteilung Strahlenschutz des BMLUK ist zuständig für den Schutz der österreichischen Bevölkerung vor den Auswirkungen von radiologischen Notfällen. Expertinnen und Experten erklären, wie das Strahlenfrühwarnsystem funktioniert und wie die AGES die Umwelt und die Lebensmittel auf Radioaktivität untersucht. Zudem sind die Strahlenspürer des Innenministeriums und das ABC-Abwehrzentrum des Bundesheeres mit ihrer Ausrüstung vor Ort. Probieren Sie Messgeräte für Radioaktivität aus. Erfahren Sie, wie ein Kernkraftwerk funktioniert, was Radon ist, wo radioaktive Abfälle anfallen und wie diese zwischengelagert werden.

https://langenachtderforschung.at/ausstellungsstandort/653
https://langenachtderforschung.at/ausstellungsstandort/944 (Schluss)
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