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Wien, 16. April 2026 (aiz.info)

Ö3-Jugendstudie: Junge Generation setzt auf heimische Lebensmittel

Hutter: "Diese junge Generation macht Mut. Sie weiß, was Qualität, Herkunft und Perspektive wert sind."

Die aktuelle Ö3-Jugendstudie 2026 zeigt ein klares Bild: 78% der jungen Menschen in Österreich wollen Lebensmittel, wenn möglich, aus Österreich. Gleichzeitig blicken 86% optimistisch auf ihre persönliche Zukunft. Für Bauernbund-Jugendsprecherin BR Viktoria Hutter ist das ein starkes Signal für die heimische Landwirtschaft: "78% wollen Lebensmittel, wenn möglich, aus Österreich. Das zeigt, was für einen hohen Stellenwert die Lebensmittel unserer Bäuerinnen und Bauern bei jungen Menschen in Österreich haben. Darauf dürfen wir zurecht stolz sein." 

Hoher Stellenwert für heimische Lebensmittel 

Für Hutter ist das Ergebnis weit mehr als eine Momentaufnahme. Es zeigt, dass Herkunft, Qualität und Verlässlichkeit für viele junge Menschen eine wichtige Rolle spielen. Wer bewusst zu Lebensmitteln aus Österreich greift, stärkt nicht nur die heimische Produktion, sondern auch die Wertschöpfung im ländlichen Raum.

"Dass regionale Lebensmittel bei jungen Menschen so einen hohen Stellenwert haben, ist eine gute Nachricht für unsere Landwirtschaft. Es zeigt, dass unsere bäuerlichen Familienbetriebe mit ihrer täglichen Arbeit großes Vertrauen genießen", so Hutter. 

Optimismus braucht Perspektiven 

Auch der hohe Zukunftsoptimismus unter jungen Menschen ist für Hutter ein wichtiges Signal. Gerade in einer Zeit voller Krisen und Unsicherheiten ist es bemerkenswert, dass 86% der jungen Menschen optimistisch nach vorne blicken. 

"Dieser Optimismus ist nicht selbstverständlich. Er zeigt, dass junge Menschen gestalten, Verantwortung übernehmen und etwas aufbauen wollen. Umso wichtiger ist es, dass auch junge Bäuerinnen und Bauern eine echte Perspektive haben."

Die Jungbauern haben diesen Handlungsbedarf zuletzt auch mit einem Forderungspapier klar unterstrichen. Im Mittelpunkt stehen dabei Perspektiven statt neuer Hürden, faire Chancen für die nächste Generation und Rahmenbedingungen, die Hofübernahmen, Investitionen und Weiterentwicklung ermöglichen. 

"Investitionen in junge Bäuerinnen und Bauern sind Investitionen in die Zukunft. Wer von Versorgungssicherheit, regionaler Produktion und einer starken Landwirtschaft spricht, muss auch dafür sorgen, dass die nächste Generation faire Chancen bekommt", so Hutter. 

Klare Botschaft

Für Hutter ist die Botschaft der Studie eindeutig: Junge Menschen in Österreich schätzen heimische Lebensmittel und blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Jetzt geht es darum, daraus die richtigen politischen Schlüsse zu ziehen. "Wer auch morgen noch hochwertige Lebensmittel aus Österreich will, muss heute die richtigen Rahmenbedingungen für junge Bäuerinnen und Bauern schaffen", so Hutter abschließend. (Schluss)
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