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Innsbruck, 12. Mai 2026 (aiz.info)

Wie verändert KI Urlaub am Bauernhof?

Antworten auf diese Frage gab es bei der heutigen Jahreshauptversammlung von Urlaub am Bauernhof Tirol

Auch die bäuerlichen Vermieterinnen und Vermieter setzen sich damit auseinander, wie das echte, authentische Bauernhoferlebnis mit künstlicher Intelligenz in Einklang gebracht werden kann.
 
Keynote-Speaker Daniel Gollner von der ContentKumpanei bringt es auf den Punkt: “Uns muss bewusst sein, Urlaubssuche und Inspiration finden in der KI statt. Die klassische Google-Suche ist tot!“ Veränderungen, auf die man sich bei Urlaub am Bauernhof Tirol einstellt. “Die mehr als 40 Jahre seit Gründung haben gezeigt, Urlaub am Bauernhof entwickelt sich laufend weiter und verbindet bäuerliche Tradition mit zeitgemäßer, professioneller Ausrichtung“, berichtet UaB-Geschäftsführerin Astrid Rollinger vom aktuellen Strategieprozess.
 
Einzelne bäuerliche Betriebe hätten im Alltag nicht die Ressourcen alle touristischen und technologischen Entwicklungen ständig im Blick zu behalten, daher sei eine Organisation wie Urlaub am Bauernhof Tirol wichtig. “Urlaub am Bauernhof versteht sich hier als verlässlicher Kompass für seine Mitglieder, der Orientierung gibt, Entwicklungen einordnet und mit Betrieben und Partnern prüft, was sinnvoll und umsetzbar ist. KI sehen wir als unterstützendes Werkzeug. Im Mittelpunkt stehen aber weiterhin persönliche Gastfreundschaft, Qualität und die nachhaltige Absicherung bäuerlicher Familienbetriebe“, so Rollinger.
 
Das Echte und Ehrliche
 
Es ist ein Konzept, das sich seit vielen Jahren bewährt, wie die hohe Zahl an langjährigen UaB-Mitgliedsbetrieben zeigt: “Wir sind Gründungsmitglieder und schätzen besonders die Werbeschiene sowie die Buchungstools, durch die wir international gebucht werden. Aber auch die Gemeinschaft bei Urlaub am Bauernhof ist unbeschreiblich“, zeigt sich Angelika Thaler vom Thalerhof in Roppen begeistert. Der Slogan von Urlaub am Bauernhof “Das Echte, das Ehrliche und du“ lockt jedes Jahr Gäste aus Nah und Fern nach Tirol. “Je stärker KI unseren Alltag prägt, desto wertvoller werden Orte wie Urlaubsbauernhöfe, wo es echte Begegnungen und Erlebnisse für alle Sinne gibt“, prognostiziert UaB-Obmann Johann Hörtnagl. “Der Sommer - also Juli und August - ist sehr gut nachgefragt“, in der Vor- und Nachsaison haben wir aktuell noch Luft nach oben. Insgesamt ist die Buchungslage auf stabilem Niveau, wenn die kurzfristigen Buchungen auch bei uns zunehmen.“ Die wichtigsten Herkunftsmärkte seien nach wie vor Deutschland, die Niederlande und Österreich. 43% seien Stammgäste. Im Sommer blieben diese durchschnittlich 6,4 Tage auf ihrem Urlaubsbauernhof, im Winter 5,6 Tage.
 
Wichtiges Standbein für bäuerliche Betriebe
 
Während die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe zurückgeht, zeigt sich bei Urlaub am Bauernhof ein nachhaltiges Wachstum mit derzeit 366 Mitgliedsbetrieben und knapp 5.000 Gästebetten. “Die Vermietung ist seit jeher ein wichtiges Standbein für die landwirtschaftlichen Betriebe“, unterstreicht Obmann Hörtnagl.
 
40% des Einkommens werden aus der bäuerlichen Vermietung generiert. Man verzeichnet 160 Vollbelegungstage. Neue Möglichkeiten sollen sich zukünftig durch “Alpine Workshops“ eröffnen. “Mit einer kleinen Zielgruppe, die Höfe als inspirierende Denkräume für Workshops nutzt, gehen wir in Richtung Ganzjahresauslastung“, informiert Geschäftsführerin Astrid Rollinger. Damit sind Urlaubsbauernhöfe mit ihrem echten Naturerlebnis wohl ein gutes Gegenmodell zur KI-getriebenen Welt. (Schluss)
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