Waldfonds: Forschung für klimafitte Wälder in Österreich
Heimische Wälder stehen durch den Klimawandel unter Druck. Am 1. und 2. Juni 2026 werden neueste Forschungsergebnisse im Bereich Forsttechnik und Logistik präsentiert.
Die Auswirkungen des Klimawandels wie steigende Temperaturen, längere Trockenperioden, Extremwetterereignisse und Schädlingsbefall setzen unseren Wäldern zu. Mit 63 Prozent weniger Niederschlag als üblich, hat Österreich heuer den trockensten März und April seit Beginn der Messungen im Jahr 1858 erlebt. Dringend nötig sind daher wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema „klimafitte Wälder“.
Bundesminister Norbert Totschnig: „Forschung schafft eine Grundlage dafür, dass die Forst- und Holzwirtschaft auch unter veränderten klimatischen Bedingungen ihre Aufgaben erfüllen kann – als Wirtschaftsfaktor, Klimaschützer, Wasserspeicher und Lebensraum. Die Kontinuität der forstlichen Forschungsförderung in meinem Ressort hat über Jahrzehnte eine solide Grundlage geschaffen, um die Forstwirtschaft in all ihren Bereichen bestmöglich zu unterstützen. Mit dem Österreichischen Waldfonds ist es gelungen, der forstlichen Forschung zusätzlichen Schwung zu verleihen und einen Wissensaufbau für die neuen Herausforderungen im Wald zu ermöglichen, der inzwischen auch im internationalen Vergleich überzeugen kann.“
Forsttechnik und Logistik für klimafitte Wälder
Am 1. und 2. Juni 2026 präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte bei einer Tagung in Wien. Die Veranstaltung wird in Kooperation zwischen dem Österreichischen Walddialog des BMLUK, dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) sowie der BOKU University organisiert. Die 16 in diesem Rahmen vorgestellten Projekte befassen sich mit Forsttechnik und Logistik im Sinne einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung für klimafitte Wälder.
Rektorin Eva Schulev-Steindl, BOKU University: „Als BOKU sehen wir es als unsere Verantwortung, wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam mit Praxis und Politik in gesellschaftlich wirksame Lösungen zu übersetzen. Die im Rahmen des Waldfonds geförderten Forschungsprojekte zeigen eindrucksvoll, welchen Beitrag Wissenschaft zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels leisten kann – von innovativen Lösungen zum Schutz vor Erosion und Hochwasser bis hin zu neuen Technologien für mehr Sicherheit bei der Forstarbeit. Forschung in Forsttechnik und Logistik stärkt die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder und leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Ressourcen, Infrastruktur und Lebensqualität.“
Die gezeigten Projekte spannen einen breiten Bogen. Das Projekt RETFORST beispielsweise widmet sich dem engen Zusammenspiel von Wald und Wasser. Es zeigt, wie innovative Entwässerungssysteme an Forststraßen Erosion und Hochwasserschäden vorbeugen. Ein anderes Projekt etwa, SafeForests, fokussiert auf die Arbeitssicherheit bei der Forstarbeit und setzt auf neue Technologien, um Unfälle zu vermeiden und die Menschen im Wald bestmöglich zu schützen.
Die Forschungsergebnisse sind vor allem in Zeiten von massiver Trockenheit und vermehrten Waldbränden für die Praxis essenziell. Zur Risikominimierung ist etwa eine gute Erschließung der Waldflächen wichtig, um auf Störungen rasch und bestmöglich reagieren zu können. Forststraßen erleichtern den Zugang für Einsatzkräfte und helfen bei der effektiven Bekämpfung von Waldbränden. Ebenso ermöglichen sie die rasche und effiziente Aufarbeitung und den Abtransport von geschädigtem oder befallenem Holz.
Direktor Peter Mayer, Bundesforschungszentrum für Wald (BFW): „Um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen, müssen wir unsere Wälder umbauen und auf eine standortangepasste Baumartenzusammensetzung und eine durchmischte Altersstruktur setzen. Der Wald allein kann sich nur sehr langsam an den Klimawandel und die neuen Bedingungen anpassen. Durch aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung unterstützen Waldbewirtschaftende die Wälder bei dieser notwendigen Anpassung. So können gefährdete Bestände in artenreiche, strukturvielfältige und resiliente Mischbestände überführt werden.“
Waldfonds-Maßnahmen unterstützen gezielt auf der Fläche
Für einen effektiven Waldumbau bietet der Waldfonds Unterstützung für die Waldbewirtschaftenden auf der Fläche. Der Waldfonds wurde als Zukunftspaket für Österreichs Wälder im Jahr 2020 beschlossen und umfasst ein Gesamtbudget in der Höhe von 430 Millionen Euro. Etwa 40 Prozent dieses Investitionsvolumens steht für Maßnahmen wie etwa Wiederaufforstung nach Schadereignissen oder Klimawandelanpassung bereit.
Bundesminister Norbert Totschnig: „Österreichweit wurden bisher Aufforstungen auf einer Fläche von 12.000 Hektar mit rund 30 Millionen klimafitten Forstpflanzen unterstützt. Insgesamt wurden rund 39.200 Hektar aufgeforstet bzw. gepflegt. Das entspricht nahezu einer Fläche in der Größe von Wien.“
Um einen Waldumbau hin zu klimafitten Wäldern zu unterstützen, ist die Forschung ein bedeutender Baustein. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) fördert mit dem Waldfonds die Entwicklung wissenschaftlicher Grundlagen und praxisnaher Lösungen, um unsere Wälder an veränderte Klimabedingungen anzupassen. Durch die geförderten Forschungsprojekte konnten in den vergangenen fünf Jahren zahlreiche neue wissenschaftliche und praxisrelevante Erkenntnisse für eine aktive nachhaltige und klimafitte Bewirtschaftung der österreichischen Wälder gewonnen werden.
Weitere Informationen:
www.waldfonds.at
https://www.bmluk.gv.at/themen/wald/walddialog.html
www.bfw.gv.at
www.boku.ac.at (Schluss)
Bundesminister Norbert Totschnig: „Forschung schafft eine Grundlage dafür, dass die Forst- und Holzwirtschaft auch unter veränderten klimatischen Bedingungen ihre Aufgaben erfüllen kann – als Wirtschaftsfaktor, Klimaschützer, Wasserspeicher und Lebensraum. Die Kontinuität der forstlichen Forschungsförderung in meinem Ressort hat über Jahrzehnte eine solide Grundlage geschaffen, um die Forstwirtschaft in all ihren Bereichen bestmöglich zu unterstützen. Mit dem Österreichischen Waldfonds ist es gelungen, der forstlichen Forschung zusätzlichen Schwung zu verleihen und einen Wissensaufbau für die neuen Herausforderungen im Wald zu ermöglichen, der inzwischen auch im internationalen Vergleich überzeugen kann.“
Forsttechnik und Logistik für klimafitte Wälder
Am 1. und 2. Juni 2026 präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte bei einer Tagung in Wien. Die Veranstaltung wird in Kooperation zwischen dem Österreichischen Walddialog des BMLUK, dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) sowie der BOKU University organisiert. Die 16 in diesem Rahmen vorgestellten Projekte befassen sich mit Forsttechnik und Logistik im Sinne einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung für klimafitte Wälder.
Rektorin Eva Schulev-Steindl, BOKU University: „Als BOKU sehen wir es als unsere Verantwortung, wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam mit Praxis und Politik in gesellschaftlich wirksame Lösungen zu übersetzen. Die im Rahmen des Waldfonds geförderten Forschungsprojekte zeigen eindrucksvoll, welchen Beitrag Wissenschaft zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels leisten kann – von innovativen Lösungen zum Schutz vor Erosion und Hochwasser bis hin zu neuen Technologien für mehr Sicherheit bei der Forstarbeit. Forschung in Forsttechnik und Logistik stärkt die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder und leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Ressourcen, Infrastruktur und Lebensqualität.“
Die gezeigten Projekte spannen einen breiten Bogen. Das Projekt RETFORST beispielsweise widmet sich dem engen Zusammenspiel von Wald und Wasser. Es zeigt, wie innovative Entwässerungssysteme an Forststraßen Erosion und Hochwasserschäden vorbeugen. Ein anderes Projekt etwa, SafeForests, fokussiert auf die Arbeitssicherheit bei der Forstarbeit und setzt auf neue Technologien, um Unfälle zu vermeiden und die Menschen im Wald bestmöglich zu schützen.
Die Forschungsergebnisse sind vor allem in Zeiten von massiver Trockenheit und vermehrten Waldbränden für die Praxis essenziell. Zur Risikominimierung ist etwa eine gute Erschließung der Waldflächen wichtig, um auf Störungen rasch und bestmöglich reagieren zu können. Forststraßen erleichtern den Zugang für Einsatzkräfte und helfen bei der effektiven Bekämpfung von Waldbränden. Ebenso ermöglichen sie die rasche und effiziente Aufarbeitung und den Abtransport von geschädigtem oder befallenem Holz.
Direktor Peter Mayer, Bundesforschungszentrum für Wald (BFW): „Um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen, müssen wir unsere Wälder umbauen und auf eine standortangepasste Baumartenzusammensetzung und eine durchmischte Altersstruktur setzen. Der Wald allein kann sich nur sehr langsam an den Klimawandel und die neuen Bedingungen anpassen. Durch aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung unterstützen Waldbewirtschaftende die Wälder bei dieser notwendigen Anpassung. So können gefährdete Bestände in artenreiche, strukturvielfältige und resiliente Mischbestände überführt werden.“
Waldfonds-Maßnahmen unterstützen gezielt auf der Fläche
Für einen effektiven Waldumbau bietet der Waldfonds Unterstützung für die Waldbewirtschaftenden auf der Fläche. Der Waldfonds wurde als Zukunftspaket für Österreichs Wälder im Jahr 2020 beschlossen und umfasst ein Gesamtbudget in der Höhe von 430 Millionen Euro. Etwa 40 Prozent dieses Investitionsvolumens steht für Maßnahmen wie etwa Wiederaufforstung nach Schadereignissen oder Klimawandelanpassung bereit.
Bundesminister Norbert Totschnig: „Österreichweit wurden bisher Aufforstungen auf einer Fläche von 12.000 Hektar mit rund 30 Millionen klimafitten Forstpflanzen unterstützt. Insgesamt wurden rund 39.200 Hektar aufgeforstet bzw. gepflegt. Das entspricht nahezu einer Fläche in der Größe von Wien.“
Um einen Waldumbau hin zu klimafitten Wäldern zu unterstützen, ist die Forschung ein bedeutender Baustein. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) fördert mit dem Waldfonds die Entwicklung wissenschaftlicher Grundlagen und praxisnaher Lösungen, um unsere Wälder an veränderte Klimabedingungen anzupassen. Durch die geförderten Forschungsprojekte konnten in den vergangenen fünf Jahren zahlreiche neue wissenschaftliche und praxisrelevante Erkenntnisse für eine aktive nachhaltige und klimafitte Bewirtschaftung der österreichischen Wälder gewonnen werden.
Weitere Informationen:
www.waldfonds.at
https://www.bmluk.gv.at/themen/wald/walddialog.html
www.bfw.gv.at
www.boku.ac.at (Schluss)
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