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Linz, 22. Juli 2026 (aiz.info)

Verstärkte Importkontrollen bringen mehr Fairness für Bäuerinnen und Bauern in OÖ

LK OÖ begrüßt Vorstoß von Landwirtschaftsminister Totschnig - Ausweitung der Kontrollen für Futtermittel aus Drittstaaten angekündigt

Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich begrüßt die von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig angekündigten verstärkten Importkontrollen für Futtermittel aus Drittstaaten. Für LK OÖ-Präsident Franz Waldenberger ist das ein wichtiger und lange erhoffter Schritt hin zu mehr Fairness im Wettbewerb und zum Schutz der heimischen Landwirtschaft. „Das ist ein wichtiges Thema, für das wir uns seit Jahren einsetzen, und wir freuen uns, dass es jetzt konsequent angegangen wird. Unsere Bäuerinnen und Bauern produzieren nach höchsten Umwelt- und Qualitätsstandards. Wer Zugang zum europäischen Markt haben will, muss sich an dieselben Regeln halten“, erklärt Waldenberger.

Das Bundesamt für Ernährungssicherheit (BAES) wird in den kommenden Monaten Einzel- und Mischfuttermittel aus Drittlandimporten verstärkt auf Rückverfolgbarkeit, Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe sowie unerwünschte und verbotene Stoffe untersuchen. Ergänzt werden diese Kontrollen durch Eigenkontrollen der Futtermittelunternehmen sowie durch Überprüfungen auf Basis des europäischen Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel. Für die Landwirtschaftskammer OÖ ist das ein sichtbares Zeichen dafür, dass eine langjährige Forderung der Kammer nun ernst genommen wird.

„Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass importierte Lebensmittel den gleichen hohen Anforderungen entsprechen wie heimische Produkte. Konsequente Kontrollen schützen unsere bäuerlichen Familienbetriebe, stärken das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten und sorgen für faire Wettbewerbsbedingungen“, so Waldenberger.

Positiv bewertet die Landwirtschaftskammer OÖ auch den breiten politischen Rückhalt für strengere Importkontrollen. Erst kürzlich hat sich der Nationalrat mit großer Mehrheit für zusätzliche Kontrollen bei Agrarimporten, strengere Rückstandsüberprüfungen und weitere Audits in Drittstaaten ausgesprochen.

„Dieses klare Signal muss jetzt auch auf europäischer Ebene konsequent fortgesetzt werden. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass gleiche Produktionsstandards für heimische und importierte Lebensmittel gelten. Nur so schaffen wir faire Wettbewerbsbedingungen, sichern die Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln und stärken die Zukunft unserer heimischen Landwirtschaft“, unterstreicht Waldenberger abschließend. (Schluss)
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