USA erheben neue Zölle auf brasilinische Waren
Kaffee und Rindfleisch ausgenommen
Washington, 17. Juli 2026 (aiz.info). -Die USA belegen Brasilien mit weiteren Zöllen. Auf bestimmte Waren sollen Zölle von 25 Prozent fällig werden, wie das Büro des US-Handelsbeauftragen Jamieson Greer laut MBI mitteilte. Das sei das Ergebnis einer Untersuchung der "unfairen Handelspraktiken" Brasiliens. Brasilianischer Kaffee Rindfleisch, Bio-Honig und unaromatisierter Instantkaffee sind von den Zöllen ausgenommen.
"Brasiliens unfaire Handelspraktiken haben US-Arbeitern und -Produzenten den Zugang zu diesem wichtigen Markt mit über 210 Millionen Verbrauchern verwehrt", sagte Greer in einer Erklärung. Der Schritt wird gemäß Section 301 des Trade Act durchgeführt, der es dem Präsidenten erlaubt, Zölle zu verhängen, solange seine Regierung auf unfaire Handelspraktiken verweisen kann.
In einem Beitrag auf X schrieb Außenminister Marco Rubio, Präsident Donald Trump habe das das Büro des Handelsbeauftragen angewiesen, einen Zoll von 25 Prozent auf die meisten brasilianischen Importe zu erheben.
"Lassen Sie keine Verwirrung darüber aufkommen, warum: Präsident Lula und seine Regierung haben mit den USA nicht in gutem Glauben verhandelt", schrieb Rubio und fügte hinzu: "Seine Wirtschaftspolitik ist schlecht für Amerikaner und schlecht für Brasilianer.
Trump hatte im vergangenen Jahr einen Zoll von 50 Prozent gegen Brasilien verhängt, aber der Oberste US-Gerichtshof hob diesen später auf. Zölle auf brasilianische Importe, die nicht von der Ausnahmeregelung betroffen sind, liegen derzeit bei 10 Prozent.
In einer vom brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva auf X veröffentlichten Erklärung teilte die brasilianische Regierung mit, sie weise die Zölle zurück und werde als Reaktion darauf ihr Gesetz zur wirtschaftlichen Gegenseitigkeit anwenden. Der 15. Juli 2026 werde als "bedauerlicher Meilenstein" in die Geschichte der amerikanisch-brasilianischen Beziehungen eingehen, hieß es in der Erklärung.
Brasilien erklärte, es habe sich mit dem US-Handelsbeauftragen ausgetauscht, um die Section 301-Untersuchungen zu beenden, und Beweise gegen die Vorwürfe des unfairen Handels vorgelegt. "Es gibt keine Rechtfertigung für einseitige Maßnahmen gegen unser Land", hieß es.
Der Schritt der USA, einen Zoll von 25 Prozent auf einige brasilianische Waren zu erheben, zeigt, dass die Zollgefahr zwar in den Hintergrund getreten ist, die Handelsrisiken aber noch lange nicht vorbei sind. Zölle seien in den letzten Monaten aus dem Fokus geraten, da der Nahostkonflikt die Schlagzeilen beherrscht habe, aber sie lauerten immer noch im Hintergrund und könnten das Wachstum weiterhin belasten, meint Edwin Lee von Standard Chartered. Die Section-301-Zölle der USA auf 60 Handelspartner dürften in den kommenden Wochen in Kraft treten, da die Section-122-Zölle auslaufen würden. (Schluss)
"Brasiliens unfaire Handelspraktiken haben US-Arbeitern und -Produzenten den Zugang zu diesem wichtigen Markt mit über 210 Millionen Verbrauchern verwehrt", sagte Greer in einer Erklärung. Der Schritt wird gemäß Section 301 des Trade Act durchgeführt, der es dem Präsidenten erlaubt, Zölle zu verhängen, solange seine Regierung auf unfaire Handelspraktiken verweisen kann.
In einem Beitrag auf X schrieb Außenminister Marco Rubio, Präsident Donald Trump habe das das Büro des Handelsbeauftragen angewiesen, einen Zoll von 25 Prozent auf die meisten brasilianischen Importe zu erheben.
"Lassen Sie keine Verwirrung darüber aufkommen, warum: Präsident Lula und seine Regierung haben mit den USA nicht in gutem Glauben verhandelt", schrieb Rubio und fügte hinzu: "Seine Wirtschaftspolitik ist schlecht für Amerikaner und schlecht für Brasilianer.
Trump hatte im vergangenen Jahr einen Zoll von 50 Prozent gegen Brasilien verhängt, aber der Oberste US-Gerichtshof hob diesen später auf. Zölle auf brasilianische Importe, die nicht von der Ausnahmeregelung betroffen sind, liegen derzeit bei 10 Prozent.
In einer vom brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva auf X veröffentlichten Erklärung teilte die brasilianische Regierung mit, sie weise die Zölle zurück und werde als Reaktion darauf ihr Gesetz zur wirtschaftlichen Gegenseitigkeit anwenden. Der 15. Juli 2026 werde als "bedauerlicher Meilenstein" in die Geschichte der amerikanisch-brasilianischen Beziehungen eingehen, hieß es in der Erklärung.
Brasilien erklärte, es habe sich mit dem US-Handelsbeauftragen ausgetauscht, um die Section 301-Untersuchungen zu beenden, und Beweise gegen die Vorwürfe des unfairen Handels vorgelegt. "Es gibt keine Rechtfertigung für einseitige Maßnahmen gegen unser Land", hieß es.
Der Schritt der USA, einen Zoll von 25 Prozent auf einige brasilianische Waren zu erheben, zeigt, dass die Zollgefahr zwar in den Hintergrund getreten ist, die Handelsrisiken aber noch lange nicht vorbei sind. Zölle seien in den letzten Monaten aus dem Fokus geraten, da der Nahostkonflikt die Schlagzeilen beherrscht habe, aber sie lauerten immer noch im Hintergrund und könnten das Wachstum weiterhin belasten, meint Edwin Lee von Standard Chartered. Die Section-301-Zölle der USA auf 60 Handelspartner dürften in den kommenden Wochen in Kraft treten, da die Section-122-Zölle auslaufen würden. (Schluss)
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