Traktormarkt ist 2025 um 6,7% geschrumpft
Durchschnittliche PS-Zahl eines Standardtraktors hat sich in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdoppelt
Die heimischen Landwirte waren 2025 beim Kauf neuer Traktoren spürbar zurückhaltend. 4.745 Zugmaschinen wurden im Vorjahr neu zugelassen, ein Rückgang gegenüber 2024 von 6,7 Prozent. Der Markt für Standardtraktoren schrumpfte um 10,7 Prozent. Bei den Kleinsttraktoren gab es ein Minus von 9,4 Prozent, die Klein- und Kompakttraktoren verzeichneten einen Rückgang von 9,7 Prozent. Einen Boom verzeichneten sonstige Kfz wie Quads mit plus 19,8 Prozent, berichtet die "Bauernzeitung" laut APA.
Für Rudolf Dietrich, Obmann des Club Landtechnik Austria, ist der Rückgang eine Folge des Strukturwandels. "Weniger, aber größere landwirtschaftliche Betriebe kaufen weniger, aber stärkere Traktoren", so seine Analyse. So habe sich die durchschnittliche PS-Zahl eines Standardtraktors in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdoppelt. Für heuer rechnet er bei den Standardtraktoren mit einem Zulassungsminus von vier bis zehn Prozent.
Meistverkaufte Traktormarke war 2025 nach wie vor Steyr, allerdings verzeichnete die Tochter der italienischen CNH Industrial ein Zulassungsminus von 20 Prozent. Verfolger Fendt (minus 12,4 Prozent) und New Holland (minus 13,3 Prozent) mussten ebenfalls Federn lassen, genauso wie John Deere (minus 15,1 Prozent). Ein starkes Plus hingegen verzeichnete Deutz (22,6 Prozent) und Same (69,5 Prozent). Der Tiroler Hersteller Lindner entwickelte sich stabil (0,7 Prozent). (Schluss)
Für Rudolf Dietrich, Obmann des Club Landtechnik Austria, ist der Rückgang eine Folge des Strukturwandels. "Weniger, aber größere landwirtschaftliche Betriebe kaufen weniger, aber stärkere Traktoren", so seine Analyse. So habe sich die durchschnittliche PS-Zahl eines Standardtraktors in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdoppelt. Für heuer rechnet er bei den Standardtraktoren mit einem Zulassungsminus von vier bis zehn Prozent.
Meistverkaufte Traktormarke war 2025 nach wie vor Steyr, allerdings verzeichnete die Tochter der italienischen CNH Industrial ein Zulassungsminus von 20 Prozent. Verfolger Fendt (minus 12,4 Prozent) und New Holland (minus 13,3 Prozent) mussten ebenfalls Federn lassen, genauso wie John Deere (minus 15,1 Prozent). Ein starkes Plus hingegen verzeichnete Deutz (22,6 Prozent) und Same (69,5 Prozent). Der Tiroler Hersteller Lindner entwickelte sich stabil (0,7 Prozent). (Schluss)
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