Tiroler Seminarbäuerinnen: Wissensvermittlung mit viel Herz
Speziell ausgebildete Bäuerinnen erklären, woher unsere Lebensmittel kommen und geben authentische Einblicke in die Tiroler Landwirtschaft.
Das Ei kommt nicht aus dem Eierkarton und die Milch nicht aus der Flasche – Wissen, das leider bei jungen Konsument:innen und Konsumenten immer weniger vorhanden ist. Dieser Entwicklung entgegenzuwirken und Einblicke in die Landwirtschaft zu vermitteln, ist das Ziel der Seminarbäuerinnen.
Wie wird auf einem Bauernhof gearbeitet, woher kommen unsere Lebensmittel? Durch die Arbeit der Seminarbäuerinnen wird dieses wertvolle Wissen an Tirols Schulen weitergegeben. In einer Zeit, in der viele Kinder kaum noch einen Bezug zu Landwirtschaft, Lebensmitteln oder Natur haben, ist diese Aufklärungsarbeit wichtiger denn je. Die Seminarbäuerinnen zeigen mit viel Herz und Engagement, wie Lebensmittel entstehen und wie viel Arbeit hinter den einzelnen Produkten steckt. Mit Erfolg: Allein 2025 wurden fast 180 Workshops an Volks- und Mittelschulen sowie höheren Schulstufen durchgeführt.
Mehrwert für die Bildungslandschaft
Für die Tiroler Bildungslandschaft sind diese agrarpädagogischen Schuleinsätze ein enormer Gewinn.
Bildungslandesrätin Cornelia Hagele bedankt sich bei den Seminarbäuerinnen für ihren Einsatz: „Die Seminarbäuerinnen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bildungsarbeit in Tirol. Sie vermitteln Kindern und Jugendlichen nicht nur Wissen über Lebensmittel und Landwirtschaft, sondern stärken auch das Bewusstsein für Regionalität, Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Konsum. Gerade in einer Zeit, in der der Bezug zur Herkunft unserer Lebensmittel zunehmend verloren geht, sind diese praxisnahen Einblicke von unschätzbarem Wert. Wer regionale Landwirtschaft stärken will, muss bereits bei der Bewusstseinsbildung junger Menschen ansetzen. Das Land Tirol unterstützt diese wichtige Bildungsinitiative daher mit voller Überzeugung.“
Wichtige Rolle der Bäuerinnen
„Die Seminarbäuerinnen bringen Fachwissen, pädagogische Kompetenz und Authentizität in die Klassenzimmer – eine Kombination, die es in dieser Form kein zweites Mal gibt. Sie wissen nicht nur, wie Lebensmittel entstehen, sie können dieses Wissen auch perfekt weitergeben. Und genau das macht ihre Bildungsarbeit so nachhaltig und glaubwürdig“, schildert LFI-Obfrau Christine Lintner.
Mit dem Zertifikatlehrgang Seminarbäuerin/-bauer bildet das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) Tirol qualifizierte Brückenbauer: innen zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft aus. Besonders erfreulich ist, dass immer mehr Schulen dieses Angebot gezielt nachfragen und damit die Bedeutung agrarpädagogischer Inhalte weiterwächst.
„Ein Bildungsprojekt in dieser Größenordnung benötigt personelle und finanzielle Ressourcen“, betont die Geschäftsführerin des Ländlichen Fortbildungsintitutes Evelyn Darmann. Dieses Bildungsprojekt finanziert sich aus Fördermitteln der EU, des Bundes sowie des Landes Tirol und wird auf die Dauer von 2 Jahren eingereicht. „Darüber hinaus braucht es Unterstützung von Sponsoren, um den erforderlichen Eigenmittelanteil aufzubringen. Pädagogische Materialien für diesen Einsatz werden in österreichweiter Zusammenarbeit der Länder-LFI’s ausgearbeitet und zur Verfügung gestellt. Für die Schülerinnen und Schüler fällt lediglich ein kleiner Lebensmittel-Verkostungsbeitrag an“, so Evelyn Darmann.
Seminarbäuerinnen – Botschafterinnen für die Landwirtschaft
Gerade im Internationalen Jahr der Bäuerin 2026 sind die Seminarbäuerinnen wichtige Botschafterinnen, um die Frauen in der Landwirtschaft und ihre Aufgaben noch sichtbarer zu machen. „Die Seminarbäuerinnen sind Fachfrauen, Vorbilder und Wissensträgerinnen. Ihr Unterricht ist authentisch, weil sie täglich mit Lebensmitteln arbeiten. In ihrer umfassenden Ausbildung erwerben sie zudem die Fähigkeiten, ihr Wissen bestmöglich zu vermitteln“, so LK Tirol-Vizepräsidentin Helga Brunschmid.
Seit 5 Jahren ist Priska Baumann als Seminarbäuerin an Tirols Schulen im Einsatz. Sie sieht sich als Botschafterin für die Landwirtschaft und will den Kindern beibringen, wie in der Landwirtschaft gearbeitet wird. „Viele haben den Bezug zu unserem täglichen Essen verloren. Ihnen zu zeigen, wie Lebensmittel entstehen und was daraus alles gemacht werden kann, lässt Kinderaugen groß werden. Auch bei Blindverkostungen gibt es immer wieder „Aha-Momente“, wenn Schüler:innen unverarbeitete Lebensmittel und somit den reinen Naturgeschmack erleben.“
Praktischer Unterricht – ein Mehrwert für die Schulkinder
„Wenn Expertinnen oder Experten an die Schule kommen, dann ist das für die Kinder immer etwas ganz Besonderes“, weiß Direktorin Friederike Bernhard-Damm von der Volksschule Neuarzl. „Die Seminarbäuerinnen versprühen bei ihrer Arbeit an der Schule so viel Freude und Motivation, dass die Kinder von Beginn an mit Begeisterung dabei sind.“ Gerade das praktische Tun und Handeln wird für
Schüler:innen immer wichtiger: „Viele Kinder kommen heutzutage mit der Landwirtschaft kaum in Kontakt. Die Seminarbäuerinnen sind daher eine echte Bereicherung für den Unterricht.“
Info Seminarbäuerinnen:
Die Tätigkeiten der Seminarbäuerinnen an Tirols Schulen soll auch heuer mit viel Herzblut und Engagement weitergeführt werden. Kooperationen mit den pädagogischen Hochschulen und ein Ausbau der Themenvielfalt sind geplant. Seminarbäuerinnen sind pädagogisch geschult, fachlich hoch kompetent, tief in der Landwirtschaft verwurzelt und besonders authentische Vermittlerinnen.
Sie verbinden:
- Ernährungskompetenz
- Konsumbildung
- Wissen über Landwirtschaft & Lebensmittel
- praktische Küchenarbeit
- wertschätzenden Umgang mit Ressourcen (Schluss)
Wie wird auf einem Bauernhof gearbeitet, woher kommen unsere Lebensmittel? Durch die Arbeit der Seminarbäuerinnen wird dieses wertvolle Wissen an Tirols Schulen weitergegeben. In einer Zeit, in der viele Kinder kaum noch einen Bezug zu Landwirtschaft, Lebensmitteln oder Natur haben, ist diese Aufklärungsarbeit wichtiger denn je. Die Seminarbäuerinnen zeigen mit viel Herz und Engagement, wie Lebensmittel entstehen und wie viel Arbeit hinter den einzelnen Produkten steckt. Mit Erfolg: Allein 2025 wurden fast 180 Workshops an Volks- und Mittelschulen sowie höheren Schulstufen durchgeführt.
Mehrwert für die Bildungslandschaft
Für die Tiroler Bildungslandschaft sind diese agrarpädagogischen Schuleinsätze ein enormer Gewinn.
Bildungslandesrätin Cornelia Hagele bedankt sich bei den Seminarbäuerinnen für ihren Einsatz: „Die Seminarbäuerinnen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bildungsarbeit in Tirol. Sie vermitteln Kindern und Jugendlichen nicht nur Wissen über Lebensmittel und Landwirtschaft, sondern stärken auch das Bewusstsein für Regionalität, Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Konsum. Gerade in einer Zeit, in der der Bezug zur Herkunft unserer Lebensmittel zunehmend verloren geht, sind diese praxisnahen Einblicke von unschätzbarem Wert. Wer regionale Landwirtschaft stärken will, muss bereits bei der Bewusstseinsbildung junger Menschen ansetzen. Das Land Tirol unterstützt diese wichtige Bildungsinitiative daher mit voller Überzeugung.“
Wichtige Rolle der Bäuerinnen
„Die Seminarbäuerinnen bringen Fachwissen, pädagogische Kompetenz und Authentizität in die Klassenzimmer – eine Kombination, die es in dieser Form kein zweites Mal gibt. Sie wissen nicht nur, wie Lebensmittel entstehen, sie können dieses Wissen auch perfekt weitergeben. Und genau das macht ihre Bildungsarbeit so nachhaltig und glaubwürdig“, schildert LFI-Obfrau Christine Lintner.
Mit dem Zertifikatlehrgang Seminarbäuerin/-bauer bildet das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) Tirol qualifizierte Brückenbauer: innen zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft aus. Besonders erfreulich ist, dass immer mehr Schulen dieses Angebot gezielt nachfragen und damit die Bedeutung agrarpädagogischer Inhalte weiterwächst.
„Ein Bildungsprojekt in dieser Größenordnung benötigt personelle und finanzielle Ressourcen“, betont die Geschäftsführerin des Ländlichen Fortbildungsintitutes Evelyn Darmann. Dieses Bildungsprojekt finanziert sich aus Fördermitteln der EU, des Bundes sowie des Landes Tirol und wird auf die Dauer von 2 Jahren eingereicht. „Darüber hinaus braucht es Unterstützung von Sponsoren, um den erforderlichen Eigenmittelanteil aufzubringen. Pädagogische Materialien für diesen Einsatz werden in österreichweiter Zusammenarbeit der Länder-LFI’s ausgearbeitet und zur Verfügung gestellt. Für die Schülerinnen und Schüler fällt lediglich ein kleiner Lebensmittel-Verkostungsbeitrag an“, so Evelyn Darmann.
Seminarbäuerinnen – Botschafterinnen für die Landwirtschaft
Gerade im Internationalen Jahr der Bäuerin 2026 sind die Seminarbäuerinnen wichtige Botschafterinnen, um die Frauen in der Landwirtschaft und ihre Aufgaben noch sichtbarer zu machen. „Die Seminarbäuerinnen sind Fachfrauen, Vorbilder und Wissensträgerinnen. Ihr Unterricht ist authentisch, weil sie täglich mit Lebensmitteln arbeiten. In ihrer umfassenden Ausbildung erwerben sie zudem die Fähigkeiten, ihr Wissen bestmöglich zu vermitteln“, so LK Tirol-Vizepräsidentin Helga Brunschmid.
Seit 5 Jahren ist Priska Baumann als Seminarbäuerin an Tirols Schulen im Einsatz. Sie sieht sich als Botschafterin für die Landwirtschaft und will den Kindern beibringen, wie in der Landwirtschaft gearbeitet wird. „Viele haben den Bezug zu unserem täglichen Essen verloren. Ihnen zu zeigen, wie Lebensmittel entstehen und was daraus alles gemacht werden kann, lässt Kinderaugen groß werden. Auch bei Blindverkostungen gibt es immer wieder „Aha-Momente“, wenn Schüler:innen unverarbeitete Lebensmittel und somit den reinen Naturgeschmack erleben.“
Praktischer Unterricht – ein Mehrwert für die Schulkinder
„Wenn Expertinnen oder Experten an die Schule kommen, dann ist das für die Kinder immer etwas ganz Besonderes“, weiß Direktorin Friederike Bernhard-Damm von der Volksschule Neuarzl. „Die Seminarbäuerinnen versprühen bei ihrer Arbeit an der Schule so viel Freude und Motivation, dass die Kinder von Beginn an mit Begeisterung dabei sind.“ Gerade das praktische Tun und Handeln wird für
Schüler:innen immer wichtiger: „Viele Kinder kommen heutzutage mit der Landwirtschaft kaum in Kontakt. Die Seminarbäuerinnen sind daher eine echte Bereicherung für den Unterricht.“
Info Seminarbäuerinnen:
Die Tätigkeiten der Seminarbäuerinnen an Tirols Schulen soll auch heuer mit viel Herzblut und Engagement weitergeführt werden. Kooperationen mit den pädagogischen Hochschulen und ein Ausbau der Themenvielfalt sind geplant. Seminarbäuerinnen sind pädagogisch geschult, fachlich hoch kompetent, tief in der Landwirtschaft verwurzelt und besonders authentische Vermittlerinnen.
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- Konsumbildung
- Wissen über Landwirtschaft & Lebensmittel
- praktische Küchenarbeit
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