Totschnig: Gemeinsam für wichtige Anliegen unserer Landwirtschaft
Entlastung für bäuerliche Familienbetriebe notwendig
Die heimischen Bäuerinnen und Bauern stehen massiv unter Druck. Bürokratie, schwankende Marktpreise, ungewisse Zukunftsaussichten und stark gestiegene Kosten für Betriebsmittel wie Treibstoff und Dünger stellen eine mehrfache Belastung für die bäuerlichen Familienbetriebe dar.
Vor diesem Hintergrund begrüßt Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, dass heute, Mittwoch, auf wichtige Anliegen der Landwirtschaft bei einer Kundgebung öffentlich aufmerksam gemacht wird: „Es geht um Zukunftsperspektiven für unsere bäuerlichen Familienbetriebe in Österreich. Die im Vorfeld geäußerten Forderungen der Bäuerinnen und Bauern sind völlig berechtigt. Ich konnte mit den Organisatoren bereits am vergangenen Freitag im Rahmen eines Austauschs im Landwirtschaftsministerium über diese Anliegen sprechen. Mein Eindruck ist, dass wir uns gemeinsam für unsere heimische Landwirtschaft und Zukunftsperspektiven stark machen. Unsere größte Stärke ist die Geschlossenheit, denn so wird die Landwirtschaft gehört. Ich setze mich in der Bundesregierung und auf EU-Ebene für unsere Bäuerinnen und Bauern ein. Der breite Rückhalt aus der öffentlichen Kundgebung für wichtige Anliegen der Landwirtschaft verstärkt die Dringlichkeit mit Blick auf die kommenden Budgetverhandlungen.“
Energiekostenausgleich notwendig
Totschnig fordert einen deutlichen Ausgleich für die Wettbewerbsnachteile der heimischen Landwirtschaft: „Es geht um eine rentable Produktion in Österreich und die Versorgungsicherheit mit heimischen Lebensmitteln. Wir dürfen uns nicht von Importen abhängig machen. Das ist eine strategische Frage der Unabhängigkeit und Souveränität Österreichs. Der Preis, den die Bäuerinnen und Bauern für Treibstoff zahlen, ist der zweithöchste in der EU, deshalb ist ein substanzieller Energiekostenausgleich dringend notwendig.“
Konkret weist Totschnig auf die Notwendigkeit gezielter Entlastung hin. Der Energiekostenausgleich soll Effizienz und Sparsamkeit beim Treibstoffverbrauch belohnen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Österreich ist eines von nur vier Ländern in der Europäischen Union, die derzeit über kein Entlastungsmodell für den Agrardiesel verfügen.
Aussetzen der C02-Grenzsteuer auf Düngemittel
Bereits im Jänner 2026 hat Totschnig zudem die hohen Düngemittelpreise im Agrarministerrat thematisiert und ein temporäres Aussetzen der C02-Grenzsteuer vorgeschlagen. 19 weitere EU-Mitgliedsstaaten haben diese Initiative unterstützt. Durch den anhaltenden Iran-Krieg hat sich die Lage weiter verschärft, da ein Drittel der weltweit exportieren Düngemittel über die Straße von Hormuz transportiert wird.
Totschnig: „Die Europäische Union ist auf Importe von Düngemitteln angewiesen. Eine wirksame Entlastung bei den Düngemittelpreisen ist nur durch ein EU-weit abgestimmtes Vorgehen möglich. Die Europäische Kommission muss jetzt rasch handeln und einen konkreten Vorschlag auf den Tisch legen.“
Der Landwirtschaftsminister nimmt die EU auch bei der Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln in die Pflicht: „Wir warten seit Längerem auf einen konkreten Vorschlag der Europäischen Kommission für eine EU-weite Herkunftskennzeichnung. Die Kommission ist hier schon zu lange säumig und muss endlich einen Vorschlag auf den Tisch legen.“
Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft weiter stärken
In den vergangenen Jahren sind wichtige Erfolge für die Landwirtschaft gelungen: So wurden die Fördermittel in der laufenden Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik gesichert und bei der Herkunftskennzeichnung ist ein erster Schritt durch verpflichtende Auszeichnung in Krankenhäusern und Kantinen gelungen. Zudem wurde das ÖPUL-Programm aufgestockt. Darüber hinaus wurde der Schutzstatus des Wolfs von „streng geschützt“ auf „geschützt“ gesenkt, ein Nein zu Laborfleisch auf EU-Ebene verankert und der Bürokratieabbau zum Beispiel durch eine Vereinfachung und Verschiebung der EUDR vorangetrieben. Diesen Weg gilt es im Sinne der österreichischen Bäuerinnen und Bauern konsequent weiterzugehen. (Schluss)
Vor diesem Hintergrund begrüßt Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, dass heute, Mittwoch, auf wichtige Anliegen der Landwirtschaft bei einer Kundgebung öffentlich aufmerksam gemacht wird: „Es geht um Zukunftsperspektiven für unsere bäuerlichen Familienbetriebe in Österreich. Die im Vorfeld geäußerten Forderungen der Bäuerinnen und Bauern sind völlig berechtigt. Ich konnte mit den Organisatoren bereits am vergangenen Freitag im Rahmen eines Austauschs im Landwirtschaftsministerium über diese Anliegen sprechen. Mein Eindruck ist, dass wir uns gemeinsam für unsere heimische Landwirtschaft und Zukunftsperspektiven stark machen. Unsere größte Stärke ist die Geschlossenheit, denn so wird die Landwirtschaft gehört. Ich setze mich in der Bundesregierung und auf EU-Ebene für unsere Bäuerinnen und Bauern ein. Der breite Rückhalt aus der öffentlichen Kundgebung für wichtige Anliegen der Landwirtschaft verstärkt die Dringlichkeit mit Blick auf die kommenden Budgetverhandlungen.“
Energiekostenausgleich notwendig
Totschnig fordert einen deutlichen Ausgleich für die Wettbewerbsnachteile der heimischen Landwirtschaft: „Es geht um eine rentable Produktion in Österreich und die Versorgungsicherheit mit heimischen Lebensmitteln. Wir dürfen uns nicht von Importen abhängig machen. Das ist eine strategische Frage der Unabhängigkeit und Souveränität Österreichs. Der Preis, den die Bäuerinnen und Bauern für Treibstoff zahlen, ist der zweithöchste in der EU, deshalb ist ein substanzieller Energiekostenausgleich dringend notwendig.“
Konkret weist Totschnig auf die Notwendigkeit gezielter Entlastung hin. Der Energiekostenausgleich soll Effizienz und Sparsamkeit beim Treibstoffverbrauch belohnen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Österreich ist eines von nur vier Ländern in der Europäischen Union, die derzeit über kein Entlastungsmodell für den Agrardiesel verfügen.
Aussetzen der C02-Grenzsteuer auf Düngemittel
Bereits im Jänner 2026 hat Totschnig zudem die hohen Düngemittelpreise im Agrarministerrat thematisiert und ein temporäres Aussetzen der C02-Grenzsteuer vorgeschlagen. 19 weitere EU-Mitgliedsstaaten haben diese Initiative unterstützt. Durch den anhaltenden Iran-Krieg hat sich die Lage weiter verschärft, da ein Drittel der weltweit exportieren Düngemittel über die Straße von Hormuz transportiert wird.
Totschnig: „Die Europäische Union ist auf Importe von Düngemitteln angewiesen. Eine wirksame Entlastung bei den Düngemittelpreisen ist nur durch ein EU-weit abgestimmtes Vorgehen möglich. Die Europäische Kommission muss jetzt rasch handeln und einen konkreten Vorschlag auf den Tisch legen.“
Der Landwirtschaftsminister nimmt die EU auch bei der Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln in die Pflicht: „Wir warten seit Längerem auf einen konkreten Vorschlag der Europäischen Kommission für eine EU-weite Herkunftskennzeichnung. Die Kommission ist hier schon zu lange säumig und muss endlich einen Vorschlag auf den Tisch legen.“
Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft weiter stärken
In den vergangenen Jahren sind wichtige Erfolge für die Landwirtschaft gelungen: So wurden die Fördermittel in der laufenden Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik gesichert und bei der Herkunftskennzeichnung ist ein erster Schritt durch verpflichtende Auszeichnung in Krankenhäusern und Kantinen gelungen. Zudem wurde das ÖPUL-Programm aufgestockt. Darüber hinaus wurde der Schutzstatus des Wolfs von „streng geschützt“ auf „geschützt“ gesenkt, ein Nein zu Laborfleisch auf EU-Ebene verankert und der Bürokratieabbau zum Beispiel durch eine Vereinfachung und Verschiebung der EUDR vorangetrieben. Diesen Weg gilt es im Sinne der österreichischen Bäuerinnen und Bauern konsequent weiterzugehen. (Schluss)
4.085 Anschläge
-
Empfehlen
-
Drucken
-
PDF downloaden
-
RTF downloaden