Zum Content springen
Neue Suche

Absender

Empfänger

Linz, 10. Februar 2026 (aiz.info)

OÖ Bauernbund setzt auf Wertschätzung, Entlastung und starke agrar-politische Vertretung

Kampagne "Wir sind gerne Bäuerinnen und Bauern"

Linz, 10. Februar 2026 (aiz.info). - Oberösterreichs Bäuerinnen und Bauern leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft. Sie sichern die regionale Lebensmittelversorgung, pflegen unsere Kulturlandschaft, erhalten den ländlichen Raum lebendig und übernehmen Verantwortung für Umwelt und kommende Generationen. Genau diese Leistungen stellt der OÖ Bauernbund mit seiner Kampagne "Wir sind gerne Bäuerinnen und Bauern" in den Mittelpunkt.

"Es gibt viele gute Gründe, warum wir unseren Beruf mit Überzeugung ausüben. Unsere Bäuerinnen und Bauern produzieren und versorgen uns mit hochwertigen Lebensmitteln. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und stärken den ländlichen Raum. Darauf können wir stolz sein", betont OÖ Bauernbund-Landesobfrau LRin Michaela Langer-Weninger.

Wertschätzung für bäuerliche Leistungen einfordern - Schleuderpreise stoppen

Mit der Kampagne bekennt sich der OÖ Bauernbund klar zur Landwirtschaft und zu den Menschen, die hinter ihr stehen. Ziel ist es, die gesellschaftliche Wertschätzung für die vielfältigen Leistungen der bäuerlichen Familienbetriebe zu stärken - gerade auch vor dem Hintergrund zunehmender Herausforderungen durch hohe Auflagen und steigende gesellschaftliche Erwartungen.

"Unsere Bäuerinnen und Bauern erbringen täglich erhebliche Leistungen für die gesamte Gesellschaft. Diese dürfen nicht als selbstverständlich gesehen werden", so Langer-Weninger mit Blick auf laufende Diskussionen rund um EU- und nationale Umweltvorgaben. "Wir stehen zu hohen Standards, erwarten uns aber gleichzeitig praktikable Rahmenbedingungen. Außerdem brauchen Lebensmittel einen fairen Preis. Österreichische Qualitäts-Lebensmittel zu Schleuderpreisen "verscherbeln" und gleichzeitig hohe Tierwohl- und Umweltstandards fordern - das geht sich nicht aus, da sagen wir "Stopp". Der Lebensmitteleinzelhandel muss seine permanenten Aktionen und Lockangebote, wie beispielsweise bei Fleisch, Milchprodukten und Getreide unterlassen. Daher unterstützt der OÖ Bauernbund die bundesweite Kampagne des Bauernbundes: "Schleuderpreise stoppen" (www.schleuderpreise-stoppen.at). 

Bürokratie abbauen - Freude an der Arbeit erhalten

Ein zentrales Anliegen des OÖ Bauernbundes ist die spürbare Entlastung der Betriebe von überbordender Bürokratie. Viele Landwirte stoßen hier längst an ihre Grenzen.

"Wenn wir unsere Funktionärinnen und Funktionäre fragen, was sie in der täglichen Arbeit am meisten belastet, steht die ständig wachsende Bürokratie unangefochten an erster Stelle", erklärt OÖ Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner. "Wir fordern daher eine massive Vereinfachung der administrativen Vorgaben."

Bauernbund-Neuwahlen 2026: Starke Stimme für die Landwirtschaft sichern

Ein weiterer Schwerpunkt in der diesjährigen Arbeit liegt auf den aktuell stattfindenden Neuwahlen in den Ortsgruppen des OÖ Bauernbundes. Ab März werden die Funktionärinnen und Funktionäre für die Bezirksvorstände gewählt. Die Wahl auf Landesebene erfolgt im heurigen Juni. 

"Unsere Funktionärinnen und Funktionäre sind die Stimme der Bäuerinnen und Bauern - insbesondere auf Gemeindeebene, wo viele Entscheidungen mit direkter Auswirkung auf die Landwirtschaft im Gemeinderat getroffen werden", unterstreicht Wallner. "Es ist entscheidend, dass wir von der Orts-, Bezirks- und Landesebene in allen Gremien präsent sind. Nur so können unsere Anliegen mit dem nötigen Gewicht eingebracht werden."

Landwirtschaftskammerwahl: Klare Positionierung mit Blick auf 2027

Die Bauernbund-Neuwahlen 2026 sind auch im Hinblick auf die Landwirtschaftskammerwahl 2027 von zentraler Bedeutung. Ziel ist es, frühzeitig die personellen und inhaltlichen Grundlagen für eine starke Interessenvertretung zu schaffen.

"Wir wollen nicht nur Forderungen stellen, sondern gemeinsam praxisnahe Lösungen erarbeiten - für stabile Rahmenbedingungen, für Wertschätzung und für den Erhalt unserer bäuerlichen Vielfalt", so Langer-Weninger. "Die Kampagne 'Wir sind gerne Bäuerinnen und Bauern' zeigt genau das: Landwirtschaft ist mehr als ein Beruf - sie ist Leidenschaft, Verantwortung und Zukunftsgestaltung." (Schluss)
4.180 Anschläge
  • Empfehlen
  • Drucken
  • PDF downloaden
  • RTF downloaden