NÖ Jagdverband warnt: erhöhtes Wildunfall-Risiko entlang von Gewässern
Aufgrund der enormen Hitze und Trockenheit muss Wild Bäche und Flüsse aufsuchen, die vielfach entlang von Straßen verlaufen.
Der NÖ Jagdverband warnt aktuell vor einem erhöhten Wildunfallrisiko insbesondere neben Oberflächengewässern. Aufgrund der hohen Temperaturen und der enormen Trockenheit sind Wildtiere vermehrt auf der Suche nach Wasserquellen. Das Wild muss dabei notgedrungen größere Bäche und Flüsse in den Niederungen aufsuchen, die vielfach entlang von Landes- oder Bundesstraßen verlaufen. Das führt gemeinsam mit der aktuell stattfindenden Rehbrunft dazu, dass sie auch tagsüber öfter Straßen queren bzw. sich entlang von Bächen und Flüssen sowie damit Straßen bewegen.
„Wir erhalten aktuell viele Meldungen von Jägerinnen und Jägern, dass vermehrt verunfalltes Fallwild auf und entlang von Straßen gefunden wird. Wildunfälle bergen dabei ein Risiko für die Insassen, sind aber auch mit Sachschäden und enormem Tierleid verbunden. Daher appellieren wir an die Autofahrer, vorsichtig und aufmerksam zu fahren sowie das Tempo anzupassen“, so NÖ Landesjägermeister Christoph Metzker.
In Niederösterreich verenden jährlich mindestens 30.000 Wildtiere durch den Straßenverkehr. Rund die Hälfte davon sind Rehe. Um die Zahl der Wildunfälle zu reduzieren, setzt der NÖ Jagdverband gemeinsam mit Partnern bereits auf zahlreiche Präventionsmaßnahmen. Neben Sensibilisierungskampagnen, etwa durch Spots auf ORF Niederösterreich während der Hauptwechselzeiten im Herbst, installieren Jägerinnen und Jäger im Rahmen des Projekts „Wildtiere & Verkehr“ optische und optisch-akustische Wildwarnsysteme an besonders gefährdeten Straßenabschnitten. Diese sind aber auf die Dämmerung ausgelegt. Sie sollten tagsüber jedoch dazu animieren, vor allem in diesen Straßenabschnitten die Fahrweise anzupassen.
Verhaltensrichtlinien bei Wildunfällen
Im Falle eines drohenden Zusammenstoßes mit einem Wildtier sollte stark gebremst und das Lenkrad gut festgehalten werden, denn Ausweichmanöver stellen ein hohes Risiko für die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer dar. Sollte es zu Wildunfällen kommen, müssen die Fahrzeuglenker das Fahrzeug abstellen und die Unfallstelle absichern. Nach der Versorgung von verletzten Personen müssen Polizei und im Bedarfsfall die Rettung verständigt werden. Grundsätzlich muss jeder Unfall – also auch wenn das Tier flüchtet – der Polizei gemeldet werden, die den Unfall aufnimmt und die Jägerschaft informiert, die die Bergung übernimmt. Das Tier darf keinesfalls mitgenommen werden. (Schluss)
„Wir erhalten aktuell viele Meldungen von Jägerinnen und Jägern, dass vermehrt verunfalltes Fallwild auf und entlang von Straßen gefunden wird. Wildunfälle bergen dabei ein Risiko für die Insassen, sind aber auch mit Sachschäden und enormem Tierleid verbunden. Daher appellieren wir an die Autofahrer, vorsichtig und aufmerksam zu fahren sowie das Tempo anzupassen“, so NÖ Landesjägermeister Christoph Metzker.
In Niederösterreich verenden jährlich mindestens 30.000 Wildtiere durch den Straßenverkehr. Rund die Hälfte davon sind Rehe. Um die Zahl der Wildunfälle zu reduzieren, setzt der NÖ Jagdverband gemeinsam mit Partnern bereits auf zahlreiche Präventionsmaßnahmen. Neben Sensibilisierungskampagnen, etwa durch Spots auf ORF Niederösterreich während der Hauptwechselzeiten im Herbst, installieren Jägerinnen und Jäger im Rahmen des Projekts „Wildtiere & Verkehr“ optische und optisch-akustische Wildwarnsysteme an besonders gefährdeten Straßenabschnitten. Diese sind aber auf die Dämmerung ausgelegt. Sie sollten tagsüber jedoch dazu animieren, vor allem in diesen Straßenabschnitten die Fahrweise anzupassen.
Verhaltensrichtlinien bei Wildunfällen
Im Falle eines drohenden Zusammenstoßes mit einem Wildtier sollte stark gebremst und das Lenkrad gut festgehalten werden, denn Ausweichmanöver stellen ein hohes Risiko für die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer dar. Sollte es zu Wildunfällen kommen, müssen die Fahrzeuglenker das Fahrzeug abstellen und die Unfallstelle absichern. Nach der Versorgung von verletzten Personen müssen Polizei und im Bedarfsfall die Rettung verständigt werden. Grundsätzlich muss jeder Unfall – also auch wenn das Tier flüchtet – der Polizei gemeldet werden, die den Unfall aufnimmt und die Jägerschaft informiert, die die Bergung übernimmt. Das Tier darf keinesfalls mitgenommen werden. (Schluss)
2.461 Anschläge
-
Empfehlen
-
Drucken
-
PDF downloaden
-
RTF downloaden