Neuer Leitfaden und Merkblätter zum Thema "Holzernte und Biodiversität"
Praxisnahe Unterstützung zur Förderung der Biodiversität im Wald
Der Erhalt der Waldbiodiversität ist ein zentraler Baustein einer multifunktionalen und nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Gerade in Zeiten der Klimaerwärmung ist Biodiversität eine wichtige Grundlage für stabile und widerstandsfähige Wälder und damit ein wesentlicher Bestandteil der Anpassung an den Klimawandel. Maßnahmen im Rahmen der Kulturpflege, der Vornutzung und der Endnutzung bieten vielfältige Möglichkeiten, aktiv zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität beizutragen.
Leitfaden und Merkblätter
Im Rahmen des Waldfondsprojekts "Waldbiodiversität bei der Planung und Durchführung der Holzernte" wurden ein praxisorientierter Leitfaden sowie ergänzende Merkblätter erarbeitet. Sie richten sich an Waldbesitzer:innen, Waldbewirtschafter:innen, Forstpersonal, Forstfacharbeiter:innen sowie Forst- und Holzernteunternehmen in Österreich und sollen als zentrales Werkzeug dienen, um Biodiversität im Zuge der Holzernte gezielt zu erhalten und zu fördern.
Der Leitfaden "Holzernte und Biodiversität" stellt konkrete Maßnahmen aus den Bereichen Waldbau und Holzernte vor. Ergänzende Merkblätter fassen die wichtigsten Inhalte kompakt zusammen und zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf.
Zusätzlich wurde ein Plakat erstellt, das ausgewählte, ökologisch besonders wertvolle Baumarten zeigt, die bei der Holzernte besondere Berücksichtigung finden sollen. Darüber hinaus enthält das Plakat zentrale biodiversitätsrelevante Maßnahmen und Erläuterungen zur Holzernte. Um sprachliche Barrieren zu reduzieren, wurde das Plakat zusätzlich in die Sprachen Bulgarisch, Bosnisch, Rumänisch und Serbisch übersetzt. Es soll auch als Schulungsunterlage im forstlichen Weiterbildungsbereich eingesetzt werden.
Einfache Spielregeln - ökologisch wertvoll - ökonomisch nachhaltig
Das Projektteam von BIOSA, der Österreichischen Bundesforste AG und der Universität für Bodenkultur Wien-Institut für Forsttechnik bereitete die Zusammenhänge zwischen Waldbewirtschaftung, Biodiversitätsförderung und Holzernte übersichtlich und anwendungsorientiert auf und entwickelte praktikable Lösungen für die Umsetzung in der Praxis.
Durch die Beachtung dieser einfachen „Spielregeln“ können Eingriffe bei der Holzernte so gestaltet werden, dass sie sowohl ökologisch wertvoll als auch ökonomisch nachhaltig sind.
Der Leitfaden zeigt kompakt, welche Maßnahmen bei der Kulturpflege, der Vornutzung (z. B. Durchforstungen, Läuterungen) und bei der Endnutzung zur Erhaltung und Förderung der Waldbiodiversität beitragen können. Die Maßnahmen wurden für zentrale Themenbereiche wie Baumartenvielfalt, Struktur, Habitate, Totholz formuliert.
Ergänzend bietet der Leitfaden Praxisbeispiele, Umsetzungstipps sowie zahlreiche Illustrationen zur Veranschaulichung der Maßnahmen.
Ziel ist es, dass biodiversitätsrelevante Aspekte in der Waldbewirtschaftung und insbesondere bei der Holzernte verstärkt in die tägliche Praxis von Waldbesitzer:innen, Forstbetrieben und Forstunternehmen integriert werden.
Statements zum Leitfaden
Kurt Ramskogler, Präsident von BIOSA: "Nachhaltig bewirtschaftete, struktur- und artenreiche Wälder sind deutlich widerstandsfähiger gegenüber Klimawandel-Folgen wie Dürre, Sturm oder Schädlingsbefall. Mit dem Leitfaden zeigen wir praxisnah, wie Biodiversität im Rahmen der Waldbewirtschaftung und insbesondere bei der Holzernte konkret erhalten und gefördert werden kann."
Karl Stampfer, Leiter des Instituts für Forsttechnik an der Universität für Bodenkultur Wien: "Unser Ziel war es, wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Erfahrung zu verbinden und daraus konkrete, leicht umsetzbare Handlungsempfehlungen für die Holzernte abzuleiten. Der Leitfaden soll Waldbewirtschafter:innen, Forstpersonal und Forstunternehmen als praxistaugliche Unterstützung dienen."
Andreas Gruber, ÖBf-Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz: "Nachhaltige Waldbewirtschaftung bedeutet, ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Nutzung miteinander zu verbinden. Der Leitfaden zeigt, wie Biodiversitätsmaßnahmen in die Planung und Durchführung der Holzernte integriert werden können und damit langfristig stabile und klimafitte Wälder gefördert werden."
Peter Konrad, Obmann des Österreichischen Forstunternehmer Verbandes: "Für Forstunternehmer:innen ist es wichtig, dass Biodiversitätsmaßnahmen praxistauglich und wirtschaftlich umsetzbar sind. Der Leitfaden bietet dafür klare Empfehlungen und zeigt, wie Biodiversität bei der Holzernte effizient in Arbeitsabläufe integriert werden kann."
Der Leitfaden steht ab sofort digital zum Download bereit: www.biosa.at, www.bundesforste.at (Schluss)
Leitfaden und Merkblätter
Im Rahmen des Waldfondsprojekts "Waldbiodiversität bei der Planung und Durchführung der Holzernte" wurden ein praxisorientierter Leitfaden sowie ergänzende Merkblätter erarbeitet. Sie richten sich an Waldbesitzer:innen, Waldbewirtschafter:innen, Forstpersonal, Forstfacharbeiter:innen sowie Forst- und Holzernteunternehmen in Österreich und sollen als zentrales Werkzeug dienen, um Biodiversität im Zuge der Holzernte gezielt zu erhalten und zu fördern.
Der Leitfaden "Holzernte und Biodiversität" stellt konkrete Maßnahmen aus den Bereichen Waldbau und Holzernte vor. Ergänzende Merkblätter fassen die wichtigsten Inhalte kompakt zusammen und zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf.
Zusätzlich wurde ein Plakat erstellt, das ausgewählte, ökologisch besonders wertvolle Baumarten zeigt, die bei der Holzernte besondere Berücksichtigung finden sollen. Darüber hinaus enthält das Plakat zentrale biodiversitätsrelevante Maßnahmen und Erläuterungen zur Holzernte. Um sprachliche Barrieren zu reduzieren, wurde das Plakat zusätzlich in die Sprachen Bulgarisch, Bosnisch, Rumänisch und Serbisch übersetzt. Es soll auch als Schulungsunterlage im forstlichen Weiterbildungsbereich eingesetzt werden.
Einfache Spielregeln - ökologisch wertvoll - ökonomisch nachhaltig
Das Projektteam von BIOSA, der Österreichischen Bundesforste AG und der Universität für Bodenkultur Wien-Institut für Forsttechnik bereitete die Zusammenhänge zwischen Waldbewirtschaftung, Biodiversitätsförderung und Holzernte übersichtlich und anwendungsorientiert auf und entwickelte praktikable Lösungen für die Umsetzung in der Praxis.
Durch die Beachtung dieser einfachen „Spielregeln“ können Eingriffe bei der Holzernte so gestaltet werden, dass sie sowohl ökologisch wertvoll als auch ökonomisch nachhaltig sind.
Der Leitfaden zeigt kompakt, welche Maßnahmen bei der Kulturpflege, der Vornutzung (z. B. Durchforstungen, Läuterungen) und bei der Endnutzung zur Erhaltung und Förderung der Waldbiodiversität beitragen können. Die Maßnahmen wurden für zentrale Themenbereiche wie Baumartenvielfalt, Struktur, Habitate, Totholz formuliert.
Ergänzend bietet der Leitfaden Praxisbeispiele, Umsetzungstipps sowie zahlreiche Illustrationen zur Veranschaulichung der Maßnahmen.
Ziel ist es, dass biodiversitätsrelevante Aspekte in der Waldbewirtschaftung und insbesondere bei der Holzernte verstärkt in die tägliche Praxis von Waldbesitzer:innen, Forstbetrieben und Forstunternehmen integriert werden.
Statements zum Leitfaden
Kurt Ramskogler, Präsident von BIOSA: "Nachhaltig bewirtschaftete, struktur- und artenreiche Wälder sind deutlich widerstandsfähiger gegenüber Klimawandel-Folgen wie Dürre, Sturm oder Schädlingsbefall. Mit dem Leitfaden zeigen wir praxisnah, wie Biodiversität im Rahmen der Waldbewirtschaftung und insbesondere bei der Holzernte konkret erhalten und gefördert werden kann."
Karl Stampfer, Leiter des Instituts für Forsttechnik an der Universität für Bodenkultur Wien: "Unser Ziel war es, wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Erfahrung zu verbinden und daraus konkrete, leicht umsetzbare Handlungsempfehlungen für die Holzernte abzuleiten. Der Leitfaden soll Waldbewirtschafter:innen, Forstpersonal und Forstunternehmen als praxistaugliche Unterstützung dienen."
Andreas Gruber, ÖBf-Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz: "Nachhaltige Waldbewirtschaftung bedeutet, ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Nutzung miteinander zu verbinden. Der Leitfaden zeigt, wie Biodiversitätsmaßnahmen in die Planung und Durchführung der Holzernte integriert werden können und damit langfristig stabile und klimafitte Wälder gefördert werden."
Peter Konrad, Obmann des Österreichischen Forstunternehmer Verbandes: "Für Forstunternehmer:innen ist es wichtig, dass Biodiversitätsmaßnahmen praxistauglich und wirtschaftlich umsetzbar sind. Der Leitfaden bietet dafür klare Empfehlungen und zeigt, wie Biodiversität bei der Holzernte effizient in Arbeitsabläufe integriert werden kann."
Der Leitfaden steht ab sofort digital zum Download bereit: www.biosa.at, www.bundesforste.at (Schluss)
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