Moosbrugger: Konkretes Maßnahmenpaket in extremem Dürrejahr unverzichtbar
Von Stundung der SV-Beiträge bis bundesländerübergreifender Futtermittelbörse - Auch Kampf gegen und Anpassung an Klimawandel wichtig
"In diesem extremen Trockenjahr braucht es ein konkretes Maßnahmenpaket. Dafür setze ich mich an allen Fronten ein", betont Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich.
Verschiedenste Maßnahmen zur kurzfristigen Hilfe im Fokus
Im Fokus müssten dabei u.a. eine bundesländerübergreifende Futtermittelbörse, eine Ausnahmeregelung für Biobetriebe, bei Nichtverfügbarkeit von Biofuttermitteln auch konventionelles Futter kaufen zu können, sowie eine Stundung der Agrarinvestitionskredite und der Sozialversicherungsbeiträge stehen usw., unterstreicht Moosbrugger, der seit Wochen auf die prekäre Situation der Landwirtschaft im Dürrejahr 2026 und generell hinweist - nicht nur in verschiedenen Bereichen der Tierhaltung, sondern auch im Ackerbau - alles Bereiche, die Hilfe benötigen.
Im Hinblick auf diverse Aussendungen hebt der LKÖ-Präsident hervor: "Es geht jetzt nicht um 'Wer bietet bzw. fordert mehr', sondern um gut ausgewogene, effiziente und vor allem auch politisch umsetzbare Unterstützungsmaßnahmen."
Kampf gegen und Anpassung an Klimawandel
"Zu unseren Zielen mit Blick in die Zukunft zählt gleichzeitig auch, mit erneuerbarer Energie, nachwachsenden Rohstoffen, regionalen Lebensmitteln etc. einen aktiven Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten zu können. Weiters arbeiten wir seit langem intensiv und in allen Sektoren daran, den Bäuerinnen und Bauern 'Werkzeuge' zur Anpassung an die sich ändernden Bedingungen anbieten zu können. Um Zweiteres zu gewährleisten, haben wir u.a. die Bildungsoffensive 'Landwirtschaft.Klima.Fit' ins Leben gerufen", unterstreicht Moosbrugger.
Über 163 konkrete Maßnahmen mit Wissenschaft erarbeitet
"Dabei konnten in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen 163 konkrete Handlungsempfehlungen in den Bereichen Acker- und Grünlandbau, Rinder- und Schweinehaltung erarbeitet und präsentiert werden. Diese stehen seit 2024 in über 50 Bildungsvideos, vier Broschüren, der Webseite https://www.klimafittelandwirtschaft.at/ und vielen weiteren Infomaterialien kostenlos zur Verfügung", berichtet Moosbrugger und weist auch auf den Youtube-Kanal https://www.youtube.com/@landwirtschaft-klima-fit hin.
Umfassendes Risikomanagement wichtig
"Auch an derartigen Angeboten wird seither laufend weitergearbeitet", so der LKÖ-Präsident, der - neben Maßnahmen zur kurzfristigen Hilfe, zum Kampf gegen den Klimawandel und zur Klimawandelanpassung - auch auf die Notwendigkeit eines umfassenden Risikomanagements zur Minimierung des unternehmerischen Risikos hinweist - von der Wahl verschiedenster Einkommenstandbeine, Kulturen und Sorten bis zu Versicherungsmöglichkeiten. (Schluss)
Verschiedenste Maßnahmen zur kurzfristigen Hilfe im Fokus
Im Fokus müssten dabei u.a. eine bundesländerübergreifende Futtermittelbörse, eine Ausnahmeregelung für Biobetriebe, bei Nichtverfügbarkeit von Biofuttermitteln auch konventionelles Futter kaufen zu können, sowie eine Stundung der Agrarinvestitionskredite und der Sozialversicherungsbeiträge stehen usw., unterstreicht Moosbrugger, der seit Wochen auf die prekäre Situation der Landwirtschaft im Dürrejahr 2026 und generell hinweist - nicht nur in verschiedenen Bereichen der Tierhaltung, sondern auch im Ackerbau - alles Bereiche, die Hilfe benötigen.
Im Hinblick auf diverse Aussendungen hebt der LKÖ-Präsident hervor: "Es geht jetzt nicht um 'Wer bietet bzw. fordert mehr', sondern um gut ausgewogene, effiziente und vor allem auch politisch umsetzbare Unterstützungsmaßnahmen."
Kampf gegen und Anpassung an Klimawandel
"Zu unseren Zielen mit Blick in die Zukunft zählt gleichzeitig auch, mit erneuerbarer Energie, nachwachsenden Rohstoffen, regionalen Lebensmitteln etc. einen aktiven Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten zu können. Weiters arbeiten wir seit langem intensiv und in allen Sektoren daran, den Bäuerinnen und Bauern 'Werkzeuge' zur Anpassung an die sich ändernden Bedingungen anbieten zu können. Um Zweiteres zu gewährleisten, haben wir u.a. die Bildungsoffensive 'Landwirtschaft.Klima.Fit' ins Leben gerufen", unterstreicht Moosbrugger.
Über 163 konkrete Maßnahmen mit Wissenschaft erarbeitet
"Dabei konnten in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen 163 konkrete Handlungsempfehlungen in den Bereichen Acker- und Grünlandbau, Rinder- und Schweinehaltung erarbeitet und präsentiert werden. Diese stehen seit 2024 in über 50 Bildungsvideos, vier Broschüren, der Webseite https://www.klimafittelandwirtschaft.at/ und vielen weiteren Infomaterialien kostenlos zur Verfügung", berichtet Moosbrugger und weist auch auf den Youtube-Kanal https://www.youtube.com/@landwirtschaft-klima-fit hin.
Umfassendes Risikomanagement wichtig
"Auch an derartigen Angeboten wird seither laufend weitergearbeitet", so der LKÖ-Präsident, der - neben Maßnahmen zur kurzfristigen Hilfe, zum Kampf gegen den Klimawandel und zur Klimawandelanpassung - auch auf die Notwendigkeit eines umfassenden Risikomanagements zur Minimierung des unternehmerischen Risikos hinweist - von der Wahl verschiedenster Einkommenstandbeine, Kulturen und Sorten bis zu Versicherungsmöglichkeiten. (Schluss)
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