Zum Content springen
Neue Suche

Absender

Empfänger

Wien, 13. Mai 2026 (aiz.info)

Moosbrugger: Einfuhrstopp für brasilianische Tierprodukte dringend notwendig

Konsequente Umsetzung der Ankündigung der EU-Kommission gefordert, gleiche Standards unverzichtbar

Dass die EU-Kommission wegen der routinemäßigen Verwendung diverser antimikrobieller Substanzen in der brasilianischen Nutztierhaltung erwägt, ab September einen Einfuhrstopp für zahlreiche tierische Produkte aus diesem südamerikanischen Land zu erlassen, wird von LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger folgendermaßen kommentiert: “Endlich greift die EU-Kommission unsere Forderung auf, nämlich dass Importe von Produkten in die EU verboten werden sollen, die mit Substanzen und Produktionsweisen hergestellt worden sind, die unsere Betriebe nicht verwenden dürfen.“

“Nichts ärgert unsere Bäuerinnen und Bauern mehr, als wenn sie selbst höchste Standards einhalten müssen, diese aber für Einfuhren nicht gelten und sie dann im Regal mit minderqualitativen Billigimportware konkurrieren müssen“, unterstreicht Moosbrugger.

“Wir fordern die EU-Kommission daher auf, diese Ankündigung - wie von uns wiederholt gefordert - tatsächlich konsequent umzusetzen und auch Vor-Ort-Kontrollen durchzuführen“, unterstreicht Moosbrugger und weiter: “In der österreichischen Landwirtschaft wird überaus professionell und auf höchstem Standard gearbeitet, die Gesundheit von Tier, Mensch und Umwelt hat obersten Stellenwert. Das sollte in gleicher Weise auch für Importprodukte gelten.“ (Schluss) APA OTS 2026-05-13:11:42
1.428 Anschläge
  • Empfehlen
  • Drucken
  • PDF downloaden
  • RTF downloaden