LK OÖ begrüßt Spritpreisbremse - fordert aber weitere Entlastungen für Bauern
Steigende Kosten für Diesel und Düngemittel setzen Höfe zunehmend unter Druck
Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich sieht in der von der Bundesregierung angekündigten Spritpreisbremse einen ersten wichtigen Schritt zur Entlastung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Angesichts weiterhin stark steigender Betriebsmittelkosten fordert die LK OÖ jedoch zusätzliche Maßnahmen, insbesondere bei Agrardiesel sowie zur Senkung der Düngemittelkosten. „Es braucht jetzt spürbare Entlastungen und vor allem Planungssicherheit für unsere Betriebe. Neben den Treibstoffkosten stehen vor allem die massiv gestiegenen Düngemittelpreise im Fokus. Hier sind rasch wirksame Maßnahmen notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft zu sichern“, so LK OÖ-Präsident Franz Waldenberger.
Spritpreisbremse erster Schritt – weitere Maßnahmen notwendig
Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich fordert ergänzende Maßnahmen zur Entlastung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Die angekündigte Spritpreisbremse mit einer leichten Senkung der Mineralölsteuer sowie Eingriffsmöglichkeiten bei den Margen entlang der Wertschöpfungskette ist ein erster Schritt. Die vorgesehene Entlastung reicht jedoch nicht aus, um die stark gestiegenen Betriebsmittelkosten abzufedern und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft langfristig zu sichern. „Die Situation verschärft sich weiter – deshalb braucht es jetzt rasche Entlastung. Ziel muss es sein, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe zu sichern und die Lebensmittelproduktion in Österreich stabil zu halten“, betont LK OÖ-Präsident Franz Waldenberger.
Ein Beispiel aus der Praxis zeigt die Dimension der Belastung: Ein Ackerbaubetrieb in Oberösterreich mit 50 Hektar verzeichnet in der aktuellen Situation Mehrkosten von rund 7.000 Euro pro Jahr – davon entfallen etwa 4.500 Euro auf Düngemittel und rund 2.500 Euro auf Diesel.
Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich fordert daher insbesondere die Wiedereinführung der Mineralölsteuerrückvergütung für Agrardiesel sowie einen CO₂-Abgabenausgleich, um die gestiegenen Treibstoffkosten wirksam abzufedern. Darüber hinaus sind gezielte Entlastungen bei den Stromkosten notwendig, insbesondere für energieintensive Bereiche wie die Tierhaltung. Auch auf europäischer Ebene sind aus Sicht der LK OÖ rasche Maßnahmen erforderlich. Dazu zählen insbesondere Zollentlastungen bei Düngemitteln sowie eine Aussetzung des CO₂-Grenzausgleichs (CBAM) für Düngerimporte aus Drittstaaten, um die stark gestiegenen Kosten in diesem Bereich zu dämpfen.
„Es braucht jetzt ein gezieltes und rasch wirksames Entlastungspaket für die Land- und Forstwirtschaft. Eine leistbare Versorgung mit Betriebsmitteln ist die Grundvoraussetzung für eine wirtschaftlich stabile und wettbewerbsfähige Lebensmittelproduktion“, betont LK OÖ-Präsident Franz Waldenberger. (Schluss)
Spritpreisbremse erster Schritt – weitere Maßnahmen notwendig
Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich fordert ergänzende Maßnahmen zur Entlastung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Die angekündigte Spritpreisbremse mit einer leichten Senkung der Mineralölsteuer sowie Eingriffsmöglichkeiten bei den Margen entlang der Wertschöpfungskette ist ein erster Schritt. Die vorgesehene Entlastung reicht jedoch nicht aus, um die stark gestiegenen Betriebsmittelkosten abzufedern und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft langfristig zu sichern. „Die Situation verschärft sich weiter – deshalb braucht es jetzt rasche Entlastung. Ziel muss es sein, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe zu sichern und die Lebensmittelproduktion in Österreich stabil zu halten“, betont LK OÖ-Präsident Franz Waldenberger.
Ein Beispiel aus der Praxis zeigt die Dimension der Belastung: Ein Ackerbaubetrieb in Oberösterreich mit 50 Hektar verzeichnet in der aktuellen Situation Mehrkosten von rund 7.000 Euro pro Jahr – davon entfallen etwa 4.500 Euro auf Düngemittel und rund 2.500 Euro auf Diesel.
Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich fordert daher insbesondere die Wiedereinführung der Mineralölsteuerrückvergütung für Agrardiesel sowie einen CO₂-Abgabenausgleich, um die gestiegenen Treibstoffkosten wirksam abzufedern. Darüber hinaus sind gezielte Entlastungen bei den Stromkosten notwendig, insbesondere für energieintensive Bereiche wie die Tierhaltung. Auch auf europäischer Ebene sind aus Sicht der LK OÖ rasche Maßnahmen erforderlich. Dazu zählen insbesondere Zollentlastungen bei Düngemitteln sowie eine Aussetzung des CO₂-Grenzausgleichs (CBAM) für Düngerimporte aus Drittstaaten, um die stark gestiegenen Kosten in diesem Bereich zu dämpfen.
„Es braucht jetzt ein gezieltes und rasch wirksames Entlastungspaket für die Land- und Forstwirtschaft. Eine leistbare Versorgung mit Betriebsmitteln ist die Grundvoraussetzung für eine wirtschaftlich stabile und wettbewerbsfähige Lebensmittelproduktion“, betont LK OÖ-Präsident Franz Waldenberger. (Schluss)
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