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Wien, 8. Juli 2026 (aiz.info)

LKÖ vermittelt Anliegen an neuen Präsidenten der Europa-Politik-Gesellschaft

Mit Wilhelm Molterer im Gespräch - Verständnis von und für Europa erreichen

„Nur wer sich von der EU-Politik verstanden und unterstützt fühlt, wird auch selbst das Projekt Europa verstehen und unterstützen.“ Das betonte Landwirtschaftskammer Österreich-Präsident Josef Moosbrugger gegenüber dem neuen Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Europa-Politik (ÖGfE), Wilhelm Molterer, bei dessen Antrittsbesuch an der LKÖ in Wien.
 
Der ehemalige Vizekanzler will verstärkt als Vermittler tätig werden und die Anliegen der Land- und Forstwirtschaft an wichtigen Schaltstellen einbringen. Als Brennpunkte wertet Molterer EU-Erweiterung, Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR), Sicherheits- und Verteidigungsbereich, Wettbewerbsfähigkeit und Digitalisierung.
 
Moosbrugger und LKÖ-Generalsekretär Ferdinand Lembacher brachten ihre großen Bedenken im Hinblick auf einen möglichen EU-Beitritt der Ukraine zur Sprache. Faire Wettbewerbsbedingungen für bäuerliche Familienunternehmen müssten im Fokus aller Überlegungen stehen. Sie betonten außerdem, wie wichtig es wäre, in der EU beziehungsweise Österreich mehr in erneuerbare Energien und flächendeckende Landbewirtschaftung zu investieren.
 
Molterer sprach als unverzichtbares Ziel an, speziell die Jugend für Europa als Friedens-, Sicherheits- und Vernetzungsprojekt über die nationalen Grenzen hinaus zu begeistern. Diese zentralen Inhalte würden unter einer oft nicht nachvollziehbaren, überbordenden Regulierungsdichte vergessen und als selbstverständlich gesehen, so die LKÖ- und ÖGfE -Spitzen. (Schluss)
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