Kartoffelmarkt: Pessimistische Ernteaussichten lassen Erzeugerpreise steigen
Angespannte Angebotssituation hebt die Notierung in Niederösterreich auf 30 Euro je 100 Kilogramm.
Am österreichischen Speisekartoffelmarkt hat die Nervosität weiter zugenommen. Die Niederschläge in den vergangenen Tagen haben zwar regional die Rodebedingungen verbessert, an der knappen Verfügbarkeit von heimischen Kartoffeln ändert dies aber kaum etwas. Die Hektarerträge der Anschluss- und Hauptsorten liegen heuer in allen Regionen deutlich hinter denen der vergangenen Jahre zurück und die Prognosen für die Haupternte werden immer pessimistischer. Auf der Nachfrageseite zeigt sich der Inlandsmarkt hitze- und urlaubsbedingt noch ruhig. Mit dem nahenden Ende der Urlaubssaison sowie den kühleren Temperaturen dürfte der Absatz jedoch neue Impulse bekommen. Aufgrund der angespannten Angebotssituation sind die Erzeugerpreise in Niederösterreich für Speisekartoffeln auf 30 €/100 kg gestiegen. Im Burgenland, in der Steiermark und in Oberösterreich lag das Preisniveau zu Wochenbeginn bei 25 bis 30 €/100 kg.
Auch am deutschen Speisekartoffelmarkt scheint die Sorge um die Rohstoffverfügbarkeit inzwischen zuzunehmen. Die Kartoffelanbaufläche ist mit 268.000 Hektar deutlich kleiner als noch im Juni angenommen. Flächendeckende Niederschläge gab es weiterhin nicht und die Hitze breitete sich in der vergangenen Woche weit in den Norden aus. Vermutlich dürften vielerorts die wesentlichen Ertragsentwicklungen bei den Speisekartoffeln damit weitgehend abgeschlossen sein. Zudem zeichnen sich in vielen anderen Regionen Europas auch immer stärker schwache Ernten ab. Beispielsweise rechnet Frankreich aktuell mit einer um rund 1,8 Mio. Tonnen niedrigeren Kartoffelernte als im Vorjahr. Bei den Erzeugerpreisen gab es zuletzt nur noch moderate Preisanpassungen. Im Bundesmittel lagen die Speisekartoffelpreise zuletzt bei 30 bis 32 €/100 kg. (Schluss)
Auch am deutschen Speisekartoffelmarkt scheint die Sorge um die Rohstoffverfügbarkeit inzwischen zuzunehmen. Die Kartoffelanbaufläche ist mit 268.000 Hektar deutlich kleiner als noch im Juni angenommen. Flächendeckende Niederschläge gab es weiterhin nicht und die Hitze breitete sich in der vergangenen Woche weit in den Norden aus. Vermutlich dürften vielerorts die wesentlichen Ertragsentwicklungen bei den Speisekartoffeln damit weitgehend abgeschlossen sein. Zudem zeichnen sich in vielen anderen Regionen Europas auch immer stärker schwache Ernten ab. Beispielsweise rechnet Frankreich aktuell mit einer um rund 1,8 Mio. Tonnen niedrigeren Kartoffelernte als im Vorjahr. Bei den Erzeugerpreisen gab es zuletzt nur noch moderate Preisanpassungen. Im Bundesmittel lagen die Speisekartoffelpreise zuletzt bei 30 bis 32 €/100 kg. (Schluss)
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