Inflation im April 2026 auf 3,4 % gestiegen
Treibstoff- und Heizölpreise für fast ein Drittel der Inflation verantwortlich
Im April 2026 lag der Verbraucherpreisindex (VPI 2025) laut Statistik Austria bei 103,0 Punkten. Die Preise waren damit im Schnitt um 3,4 % höher als ein Jahr zuvor. Im März hatte die Teuerung im Jahresabstand 3,2 % betragen. Im Vergleich zum Vormonat März 2026 stieg das durchschnittliche Preisniveau im April um 0,4 %.
"Im April 2026 stieg die Inflation in Österreich auf 3,4 %. Damit fiel sie um 0,1 Prozentpunkte höher aus als in der Schnellschätzung Ende April erwartet. Für etwa 1 Prozentpunkt der Inflation – also für knapp ein Drittel der Teuerung – sind gestiegene Treibstoff- und Heizölpreise verantwortlich. Eine um weitere 0,2 Prozentpunkte höhere Inflation wurde durch die Einführung der Spritpreisbremse verhindert. Der im Vergleich zum Vorjahr um 2 Wochen frühere Ostertermin sorgte für günstigere Pauschalreisen im April und dämpfte die Inflation damit ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte. Wichtigster Inflationstreiber blieben die Dienstleistungen. Hier sind die Preise weiterhin überdurchschnittlich gestiegen, jedoch nicht mehr so stark wie zuletzt. Die Teuerung bei Nahrungsmitteln lag hingegen wie schon im Vormonat unter der Gesamtinflation", so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.
Ohne den Anstieg der Treibstoff- und Gastronomiepreise läge die Inflation bei 2,1 %
Die Teuerung für Verkehr lag im April durchschnittlich bei 7,7 % (Einfluss: +1,06 Prozentpunkte) und war damit merklich höher als im März (+6,3 %; Einfluss: +0,86 Prozentpunkte). Erneut war sie der wichtigste Treiber der Inflation im Jahresabstand. Dazu trugen vor allem die Treibstoffe bei, deren Preise um 28,0 % stiegen (Einfluss: +0,80 Prozentpunkte), nach einem bereits starken Anstieg von 17,5 % im März (Einfluss: +0,50 Prozentpunkte). Das Plus bei den Treibstoffen wäre noch stärker ausgefallen, wenn es ab April 2026 keine Änderung des Mineralölsteuergesetztes gegeben hätte, welche die Gesamtinflation durch die Treibstoffpreisabfederungsverordnung sowie die Verordnung zur Margenbegrenzung bei Treibstoffen etwa um 0,2 Prozentpunkte senkte („Spritpreisbremse“). Bei Reparaturen privater Verkehrsmittel hingegen nahm der Preisdruck nur wenig zu (+4,4 %, Einfluss: +0,09 Prozentpunkte; März: +4,2 %, Einfluss: +0,08 Prozentpunkte). Gebrauchte Kraftwagen kosteten etwas weniger als zuletzt (+3,4 %, Einfluss: +0,06 Prozentpunkte; März: +5,0 %, Einfluss: +0,08 Prozentpunkte). Für neue Pkw wurden die Preise um 1,1 % angehoben (März: +1,3 %). Der im Vergleich zum Vorjahr um 2 Wochen frühere Ostertermin hatte im Jahresvergleich günstigere Flugtickets im April zur Folge (−7,5 %, Einfluss: −0,06 Prozentpunkte; März: +7,9 %, Einfluss: +0,02 Prozentpunkte).
Der Preisanstieg im Bereich Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe fiel mit +3,3 % (Einfluss: +0,69 Prozentpunkte) merklich höher aus als im März (+2,7 %; Einfluss: +0,55 Prozentpunkte). Dazu trugen vor allem die Preise für Haushaltsenergie bei, die mit +1,5 % (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte) deutlich kräftiger zulegten als im März (+0,3 %; Einfluss: +0,01 Prozentpunkte). Am dynamischsten verstärkte sich der Preisauftrieb bei Heizöl (+62,6 %, Einfluss: +0,22 Prozentpunkte; März: +38,2 %, Einfluss: +0,14 Prozentpunkte). Preiszuwächse zeigten sich auch bei festen Brennstoffen (+10,3 %; März: +8,6 %) sowie bei Gas (+3,8 %; März: +2,0 %). Bei der Fernwärme hingegen nahm der Preisdruck geringfügig ab (+2,2 %; März: +2,4 %). Strom verbilligte sich merklich (−10,2 %, Einfluss: −0,26 Prozentpunkte; März: −8,3 %, Einfluss: −0,21 Prozentpunkte), wobei insbesondere die ab Jänner 2026 wirksamen Reduzierungen der Elektrizitätsabgabe sowie des Erneuerbaren-Förderbeitrags weiterhin preisdämpfend wirkten. Für zusätzliche preis dämpfende Effekte sorgten ab April 2026 die Einführung eines Sozialtarifs für von der ORF-Gebühr befreite Haushalte (etwa 7 % der Haushalte) sowie die Einführung des Sommer-Netztarifs, der bis inklusive September in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr ein um 20 % reduziertes Netzentgelt vorsieht. Die Mieten (inkl. Neuvermietungen) stiegen um 5,0 % (Einfluss: +0,27 Prozentpunkte) und damit stärker als im März (+4,6 %; Einfluss: +0,24 Prozentpunkte). Auch die Instandhaltung von Wohnungen kostete mit +2,9 % (Einfluss: +0,18 Prozentpunkte) mehr als im März (+2,6 %; Einfluss: +0,16 Prozentpunkte).
Die Preise für Gastronomie- und Beherbergungsdienstleistungen stiegen durchschnittlich um 4,9 % (Einfluss: +0,61 Prozentpunkte), etwas weniger stark als im März (+5,1 %; Einfluss: +0,65 Prozentpunkte). Gastronomiedienstleistungen verteuerten sich um 5,3 % (Einfluss: +0,55 Prozentpunkte), geringfügig kräftiger als im März (+5,2 %; Einfluss: +0,56 Prozentpunkte). Die Preise für Beherbergungsdienstleistungen stiegen um 4,3 % (Einfluss: +0,06 Prozentpunkte; März +5,7 %; Einfluss: +0,09 Prozentpunkte).
Der Preisanstieg für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke lag durchschnittlich bei 2,4 % (Einfluss: +0,28 Prozentpunkte), kaum stärker als im März (+2,3 %; Einfluss: +0,27 Prozentpunkte). Nahrungsmittel wurden, wie im März, um 2,2 % verteuert (April und März Einfluss: +0,23 Prozentpunkte). Die Preise für Fleisch stiegen um 5,3 % (Einfluss: +0,12 Prozentpunkte; März: +4,7 % (Einfluss: +0,11 Prozentpunkte)). Milch und Eier kosteten um 3,4 % mehr (März: +3,7 %). Getreide und Getreideerzeugnisse verteuerten sich um 1,9 % (März: +1,8 %). Für Obst wurden die Preise um 4,1 % (März: +4,6 %) angehoben und für Gemüse um 0,2 % (März: −0,6 %). Speisefette und -öle hingegen wiesen erneut Preisrückgänge auf (−10,2 %; März: −14,3 %). Alkoholfreie Getränke verteuerten sich durchschnittlich um 3,2 % (Einfluss: +0,05 Prozentpunkte), etwas kräftiger als im März (+2,9 %; Einfluss: +0,04 Prozentpunkte). Dazu trug vor allem die Preisentwicklung von Erfrischungsgetränken bei (+5,1 %; März: +0,9 %). Kaffee hingegen verteuerte sich weniger stark (+5,5 %; März: +9,6%).
Die Teuerung für Freizeit, Sport und Kultur fiel mit durchschnittlich +0,9 % (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte) deutlich schwächer aus als im März (+3,2 %; Einfluss: +0,28 Prozentpunkte). Hauptverantwortlich dafür waren Pauschalreisen, deren Preise aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr um 2 Wochen früheren Ostertermins um 1,5 % zurückgingen (Einfluss: −0,10 Prozentpunkte), nachdem sie im März noch um 8,1 % gestiegen waren (Einfluss: +0,12 Prozentpunkte). Freizeitdienstleistungen hingegen verteuerten sich um 3,7 % (Einfluss: +0,10 Prozentpunkte), etwas stärker als im März (+2,8 %; Einfluss: +0,07 Prozentpunkte).
Teuerung von März 2026 auf April 2026 im Schnitt um 0,4 % gestiegen
Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat März 2026 waren teurere Treibstoffe (durchschnittlich +7,0 %; Einfluss: +0,24 Prozentpunkte). Als Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat erwiesen sich Verbilligungen bei Pauschalreisen (durchschnittlich −8,7 %; Einfluss: −0,22 Prozentpunkte).
Inflation laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex im April 2026 bei 3,4 %
Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2025) lag im April 2026 bei 103,15 (März 2026: revidiert 102,62). Die harmonisierte Inflationsrate betrug 3,4 % (März 2026: revidiert 3,2 %) und war damit gleich hoch wie die des VPI. Gewichtungsunterschiede zwischen VPI und HVPI (siehe Informationen zur Methodik) führten in einzelnen Ausgabengruppen zu unterschiedlichen Veränderungsraten und Einflüssen, die sich jedoch insgesamt ausglichen.
Teuerung beim täglichen Einkauf niedriger, beim wöchentlichen höher als die Gesamtinflation
Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der den täglichen Einkauf widerspiegelt und überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält, stieg im April im Jahresabstand um 0,8 %. Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresvergleich um 5,8 %. (Schluss)
"Im April 2026 stieg die Inflation in Österreich auf 3,4 %. Damit fiel sie um 0,1 Prozentpunkte höher aus als in der Schnellschätzung Ende April erwartet. Für etwa 1 Prozentpunkt der Inflation – also für knapp ein Drittel der Teuerung – sind gestiegene Treibstoff- und Heizölpreise verantwortlich. Eine um weitere 0,2 Prozentpunkte höhere Inflation wurde durch die Einführung der Spritpreisbremse verhindert. Der im Vergleich zum Vorjahr um 2 Wochen frühere Ostertermin sorgte für günstigere Pauschalreisen im April und dämpfte die Inflation damit ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte. Wichtigster Inflationstreiber blieben die Dienstleistungen. Hier sind die Preise weiterhin überdurchschnittlich gestiegen, jedoch nicht mehr so stark wie zuletzt. Die Teuerung bei Nahrungsmitteln lag hingegen wie schon im Vormonat unter der Gesamtinflation", so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.
Ohne den Anstieg der Treibstoff- und Gastronomiepreise läge die Inflation bei 2,1 %
Die Teuerung für Verkehr lag im April durchschnittlich bei 7,7 % (Einfluss: +1,06 Prozentpunkte) und war damit merklich höher als im März (+6,3 %; Einfluss: +0,86 Prozentpunkte). Erneut war sie der wichtigste Treiber der Inflation im Jahresabstand. Dazu trugen vor allem die Treibstoffe bei, deren Preise um 28,0 % stiegen (Einfluss: +0,80 Prozentpunkte), nach einem bereits starken Anstieg von 17,5 % im März (Einfluss: +0,50 Prozentpunkte). Das Plus bei den Treibstoffen wäre noch stärker ausgefallen, wenn es ab April 2026 keine Änderung des Mineralölsteuergesetztes gegeben hätte, welche die Gesamtinflation durch die Treibstoffpreisabfederungsverordnung sowie die Verordnung zur Margenbegrenzung bei Treibstoffen etwa um 0,2 Prozentpunkte senkte („Spritpreisbremse“). Bei Reparaturen privater Verkehrsmittel hingegen nahm der Preisdruck nur wenig zu (+4,4 %, Einfluss: +0,09 Prozentpunkte; März: +4,2 %, Einfluss: +0,08 Prozentpunkte). Gebrauchte Kraftwagen kosteten etwas weniger als zuletzt (+3,4 %, Einfluss: +0,06 Prozentpunkte; März: +5,0 %, Einfluss: +0,08 Prozentpunkte). Für neue Pkw wurden die Preise um 1,1 % angehoben (März: +1,3 %). Der im Vergleich zum Vorjahr um 2 Wochen frühere Ostertermin hatte im Jahresvergleich günstigere Flugtickets im April zur Folge (−7,5 %, Einfluss: −0,06 Prozentpunkte; März: +7,9 %, Einfluss: +0,02 Prozentpunkte).
Der Preisanstieg im Bereich Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe fiel mit +3,3 % (Einfluss: +0,69 Prozentpunkte) merklich höher aus als im März (+2,7 %; Einfluss: +0,55 Prozentpunkte). Dazu trugen vor allem die Preise für Haushaltsenergie bei, die mit +1,5 % (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte) deutlich kräftiger zulegten als im März (+0,3 %; Einfluss: +0,01 Prozentpunkte). Am dynamischsten verstärkte sich der Preisauftrieb bei Heizöl (+62,6 %, Einfluss: +0,22 Prozentpunkte; März: +38,2 %, Einfluss: +0,14 Prozentpunkte). Preiszuwächse zeigten sich auch bei festen Brennstoffen (+10,3 %; März: +8,6 %) sowie bei Gas (+3,8 %; März: +2,0 %). Bei der Fernwärme hingegen nahm der Preisdruck geringfügig ab (+2,2 %; März: +2,4 %). Strom verbilligte sich merklich (−10,2 %, Einfluss: −0,26 Prozentpunkte; März: −8,3 %, Einfluss: −0,21 Prozentpunkte), wobei insbesondere die ab Jänner 2026 wirksamen Reduzierungen der Elektrizitätsabgabe sowie des Erneuerbaren-Förderbeitrags weiterhin preisdämpfend wirkten. Für zusätzliche preis dämpfende Effekte sorgten ab April 2026 die Einführung eines Sozialtarifs für von der ORF-Gebühr befreite Haushalte (etwa 7 % der Haushalte) sowie die Einführung des Sommer-Netztarifs, der bis inklusive September in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr ein um 20 % reduziertes Netzentgelt vorsieht. Die Mieten (inkl. Neuvermietungen) stiegen um 5,0 % (Einfluss: +0,27 Prozentpunkte) und damit stärker als im März (+4,6 %; Einfluss: +0,24 Prozentpunkte). Auch die Instandhaltung von Wohnungen kostete mit +2,9 % (Einfluss: +0,18 Prozentpunkte) mehr als im März (+2,6 %; Einfluss: +0,16 Prozentpunkte).
Die Preise für Gastronomie- und Beherbergungsdienstleistungen stiegen durchschnittlich um 4,9 % (Einfluss: +0,61 Prozentpunkte), etwas weniger stark als im März (+5,1 %; Einfluss: +0,65 Prozentpunkte). Gastronomiedienstleistungen verteuerten sich um 5,3 % (Einfluss: +0,55 Prozentpunkte), geringfügig kräftiger als im März (+5,2 %; Einfluss: +0,56 Prozentpunkte). Die Preise für Beherbergungsdienstleistungen stiegen um 4,3 % (Einfluss: +0,06 Prozentpunkte; März +5,7 %; Einfluss: +0,09 Prozentpunkte).
Der Preisanstieg für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke lag durchschnittlich bei 2,4 % (Einfluss: +0,28 Prozentpunkte), kaum stärker als im März (+2,3 %; Einfluss: +0,27 Prozentpunkte). Nahrungsmittel wurden, wie im März, um 2,2 % verteuert (April und März Einfluss: +0,23 Prozentpunkte). Die Preise für Fleisch stiegen um 5,3 % (Einfluss: +0,12 Prozentpunkte; März: +4,7 % (Einfluss: +0,11 Prozentpunkte)). Milch und Eier kosteten um 3,4 % mehr (März: +3,7 %). Getreide und Getreideerzeugnisse verteuerten sich um 1,9 % (März: +1,8 %). Für Obst wurden die Preise um 4,1 % (März: +4,6 %) angehoben und für Gemüse um 0,2 % (März: −0,6 %). Speisefette und -öle hingegen wiesen erneut Preisrückgänge auf (−10,2 %; März: −14,3 %). Alkoholfreie Getränke verteuerten sich durchschnittlich um 3,2 % (Einfluss: +0,05 Prozentpunkte), etwas kräftiger als im März (+2,9 %; Einfluss: +0,04 Prozentpunkte). Dazu trug vor allem die Preisentwicklung von Erfrischungsgetränken bei (+5,1 %; März: +0,9 %). Kaffee hingegen verteuerte sich weniger stark (+5,5 %; März: +9,6%).
Die Teuerung für Freizeit, Sport und Kultur fiel mit durchschnittlich +0,9 % (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte) deutlich schwächer aus als im März (+3,2 %; Einfluss: +0,28 Prozentpunkte). Hauptverantwortlich dafür waren Pauschalreisen, deren Preise aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr um 2 Wochen früheren Ostertermins um 1,5 % zurückgingen (Einfluss: −0,10 Prozentpunkte), nachdem sie im März noch um 8,1 % gestiegen waren (Einfluss: +0,12 Prozentpunkte). Freizeitdienstleistungen hingegen verteuerten sich um 3,7 % (Einfluss: +0,10 Prozentpunkte), etwas stärker als im März (+2,8 %; Einfluss: +0,07 Prozentpunkte).
Teuerung von März 2026 auf April 2026 im Schnitt um 0,4 % gestiegen
Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat März 2026 waren teurere Treibstoffe (durchschnittlich +7,0 %; Einfluss: +0,24 Prozentpunkte). Als Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat erwiesen sich Verbilligungen bei Pauschalreisen (durchschnittlich −8,7 %; Einfluss: −0,22 Prozentpunkte).
Inflation laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex im April 2026 bei 3,4 %
Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2025) lag im April 2026 bei 103,15 (März 2026: revidiert 102,62). Die harmonisierte Inflationsrate betrug 3,4 % (März 2026: revidiert 3,2 %) und war damit gleich hoch wie die des VPI. Gewichtungsunterschiede zwischen VPI und HVPI (siehe Informationen zur Methodik) führten in einzelnen Ausgabengruppen zu unterschiedlichen Veränderungsraten und Einflüssen, die sich jedoch insgesamt ausglichen.
Teuerung beim täglichen Einkauf niedriger, beim wöchentlichen höher als die Gesamtinflation
Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der den täglichen Einkauf widerspiegelt und überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält, stieg im April im Jahresabstand um 0,8 %. Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresvergleich um 5,8 %. (Schluss)
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