Green Care-Hoftafel für Zottlerhof
Bio-Wollfühlhof in Semriach setzt auf Alpakas, Kräuter und Auszeit in der Natur
Semriach, 26. Mai 2026 (aiz.info) - Der Zottlerhof in Semriach wurde am 22. Mai 2026 mit der Green Care-Hoftafel ausgezeichnet. Der von Maria Zottler-Puregger und Hermann Zottler geführte Bio-Wollfühlhof bietet gesundheitsfördernde Auszeitangebote, bei denen Alpakas, Kräuterwissen und die besondere Lage am Rechberg im Mittelpunkt stehen.
Auf dem BIO AUSTRIA-zertifizierten Betrieb nördlich von Graz mit Blick auf das steirische Almenland und den Schöckl leben derzeit rund 30 Alpakas, drei Hochlandrinder und Bienen. Im eigenen Hofladen, der „Wollfühl-Stub’n“, werden Honig, Woll- und Kräuterprodukte direkt ab Hof angeboten. Auch der Natur-Schaugarten prägt das Profil des Hofes: Als „Natur im Garten“-Betrieb macht der Zottlerhof Kräuterwissen und ökologische Gartenkultur anschaulich erlebbar.
Mit Alpakas auf den Kräuterwiesen
Im Mittelpunkt der Green Care-Angebote am Zottlerhof stehen betriebliche Gesundheitsförderung und Teambuilding in der Natur. Bei der „Wolligen Auszeit“ erleben Gruppen begleitete Spaziergänge mit Alpakas, Achtsamkeitstraining, Wahrnehmungsschulung und Sinneserfahrungen auf der Weide. Die „Würzige Hofzeit“ führt zu den hofeigenen Kräuterwiesen, wo Pflanzen gesammelt, erklärt und gemeinsam verarbeitet werden. Beide Programme dauern rund zwei bis drei Stunden und werden durch Workshops wie Spinnkurse ergänzt.
„Bei unseren Angeboten geht es darum, aus dem gewohnten Tempo herauszukommen. Die Alpakas helfen dabei, weil sie sehr sensibel reagieren und man sich auf sie einlassen muss. Gerade im beruflichen Umfeld ist das spannend: Man erlebt sich außerhalb des Arbeitsalltags, redet anders miteinander und nimmt Dinge wahr, die sonst leicht untergehen“, so Maria Zottler-Puregger anlässlich der Hoftafelverleihung.
Maria Zottler-Puregger bringt dafür ihre Qualifikationen als sozialpädagogische Trainerin und zertifizierte Kräuterpädagogin ein. Ergänzt wird das Hofprofil durch traditionelles Handwerk: Hermann Zottler fertigt als Tischlermeister hochwertige Holzarbeiten und handgefertigte Hezo-Spinnräder, mit denen am Hof auch die Verarbeitung von Wolle erfahrbar wird.
Soziale Landwirtschaft mit klarem Profil
Für Andreas Steinegger, Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark, zeigt der Zottlerhof, wie vielfältig sich landwirtschaftliche Betriebe heute weiterentwickeln können: „Der Zottlerhof ist ein gutes Beispiel dafür, wie vorhandene Ressourcen am Hof klug genutzt werden können. Aus den landschaftlichen Gegebenheiten, den Tieren am Hof sowie pädagogischer und handwerklicher Erfahrung ist ein eigenständiges Angebot entstanden, das zum Betrieb passt und neue Zielgruppen erreicht. Genau solche Wege der Diversifizierung braucht es, damit bäuerliche Familienbetriebe auch in Zukunft wirtschaftlich handlungsfähig bleiben.“
Thomas Gschier, Obmann von BIO AUSTRIA Steiermark, betonte den ganzheitlichen Ansatz des Betriebes: „Am Zottlerhof sieht man gut, dass biologische Landwirtschaft mehr ist als eine Produktionsweise. Hier wird mit dem Boden, den Tieren und den Pflanzen so gearbeitet, dass daraus auch Angebote für Menschen entstehen können. Das passt gut zu unserem Verständnis von biologischer Landwirtschaft: sorgfältig wirtschaften, regionale Kreisläufe nutzen und den Hof als Ganzes denken.“
Für Günther Mayerl, Geschäftsführer der Green Care Entwicklungs- und Beratungs-GmbH, ist die Hoftafel vor allem ein Zeichen für Verlässlichkeit: „Eine gute Idee allein reicht bei Green Care nicht aus. Wer mit Menschen am Hof arbeitet, muss sich gut überlegen, wie ein Angebot abläuft, für wen es geeignet ist und was es dafür braucht. Genau diesen Blick schärft die Zertifizierung. Die Hoftafel zeigt: Hier hat sich ein Betrieb ernsthaft mit Qualität und Sicherheit auseinandergesetzt. Das ist wichtig für die Menschen, die ein Angebot nutzen, aber auch für Partner, die mit einem landwirtschaftlichen Betrieb zusammenarbeiten möchten.“ (Schluss)
Auf dem BIO AUSTRIA-zertifizierten Betrieb nördlich von Graz mit Blick auf das steirische Almenland und den Schöckl leben derzeit rund 30 Alpakas, drei Hochlandrinder und Bienen. Im eigenen Hofladen, der „Wollfühl-Stub’n“, werden Honig, Woll- und Kräuterprodukte direkt ab Hof angeboten. Auch der Natur-Schaugarten prägt das Profil des Hofes: Als „Natur im Garten“-Betrieb macht der Zottlerhof Kräuterwissen und ökologische Gartenkultur anschaulich erlebbar.
Mit Alpakas auf den Kräuterwiesen
Im Mittelpunkt der Green Care-Angebote am Zottlerhof stehen betriebliche Gesundheitsförderung und Teambuilding in der Natur. Bei der „Wolligen Auszeit“ erleben Gruppen begleitete Spaziergänge mit Alpakas, Achtsamkeitstraining, Wahrnehmungsschulung und Sinneserfahrungen auf der Weide. Die „Würzige Hofzeit“ führt zu den hofeigenen Kräuterwiesen, wo Pflanzen gesammelt, erklärt und gemeinsam verarbeitet werden. Beide Programme dauern rund zwei bis drei Stunden und werden durch Workshops wie Spinnkurse ergänzt.
„Bei unseren Angeboten geht es darum, aus dem gewohnten Tempo herauszukommen. Die Alpakas helfen dabei, weil sie sehr sensibel reagieren und man sich auf sie einlassen muss. Gerade im beruflichen Umfeld ist das spannend: Man erlebt sich außerhalb des Arbeitsalltags, redet anders miteinander und nimmt Dinge wahr, die sonst leicht untergehen“, so Maria Zottler-Puregger anlässlich der Hoftafelverleihung.
Maria Zottler-Puregger bringt dafür ihre Qualifikationen als sozialpädagogische Trainerin und zertifizierte Kräuterpädagogin ein. Ergänzt wird das Hofprofil durch traditionelles Handwerk: Hermann Zottler fertigt als Tischlermeister hochwertige Holzarbeiten und handgefertigte Hezo-Spinnräder, mit denen am Hof auch die Verarbeitung von Wolle erfahrbar wird.
Soziale Landwirtschaft mit klarem Profil
Für Andreas Steinegger, Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark, zeigt der Zottlerhof, wie vielfältig sich landwirtschaftliche Betriebe heute weiterentwickeln können: „Der Zottlerhof ist ein gutes Beispiel dafür, wie vorhandene Ressourcen am Hof klug genutzt werden können. Aus den landschaftlichen Gegebenheiten, den Tieren am Hof sowie pädagogischer und handwerklicher Erfahrung ist ein eigenständiges Angebot entstanden, das zum Betrieb passt und neue Zielgruppen erreicht. Genau solche Wege der Diversifizierung braucht es, damit bäuerliche Familienbetriebe auch in Zukunft wirtschaftlich handlungsfähig bleiben.“
Thomas Gschier, Obmann von BIO AUSTRIA Steiermark, betonte den ganzheitlichen Ansatz des Betriebes: „Am Zottlerhof sieht man gut, dass biologische Landwirtschaft mehr ist als eine Produktionsweise. Hier wird mit dem Boden, den Tieren und den Pflanzen so gearbeitet, dass daraus auch Angebote für Menschen entstehen können. Das passt gut zu unserem Verständnis von biologischer Landwirtschaft: sorgfältig wirtschaften, regionale Kreisläufe nutzen und den Hof als Ganzes denken.“
Für Günther Mayerl, Geschäftsführer der Green Care Entwicklungs- und Beratungs-GmbH, ist die Hoftafel vor allem ein Zeichen für Verlässlichkeit: „Eine gute Idee allein reicht bei Green Care nicht aus. Wer mit Menschen am Hof arbeitet, muss sich gut überlegen, wie ein Angebot abläuft, für wen es geeignet ist und was es dafür braucht. Genau diesen Blick schärft die Zertifizierung. Die Hoftafel zeigt: Hier hat sich ein Betrieb ernsthaft mit Qualität und Sicherheit auseinandergesetzt. Das ist wichtig für die Menschen, die ein Angebot nutzen, aber auch für Partner, die mit einem landwirtschaftlichen Betrieb zusammenarbeiten möchten.“ (Schluss)
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