FAO-Lebensmittelpreisindex im August gestiegen
Wachsende Versorgungsrisiken
Der FAO-Lebensmittelpreisindex ist im August 2026 gestiegen. Ungünstige Wetterbedingungen und Versorgungsengpässe im Nahen Osten und in der Schwarzmeerregion haben Sorgen hinsichtlich der künftigen Versorgung aufkommen lassen, wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) laut MBI mitteilte.
Der Lebensmittelpreisindex der FAO, der einen Korb häufig gehandelter Agrarrohstoffe abbildet, lag im vergangenen Monat im Durchschnitt bei 133,3 Punkten, was einem Anstieg von 1,9 Prozent gegenüber dem Juli-Niveau und einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, da in allen Rohstoffkategorien insgesamt höhere Preise verzeichnet wurden. „Klimaschocks, geopolitische Spannungen und Störungen in der Handelslogistik führen gemeinsam zu einer Verschärfung der Versorgungserwartungen“, sagte FAO-Chefökonom Maximo Torero.
Der FAO-Preisindex für Getreide stieg um 2,2 Prozent auf den höchsten Stand seit Mai 2024. Die Weizenpreise seien von Störungen bei den Exporten aus dem Schwarzen Meer angetrieben worden, und heißes, trockenes Wetter in Teilen Europas habe Sorgen um die Versorgung geschürt, hieß es. Die Maispreise legten zu, weil anhaltende Hitze und Trockenheit Bedenken hinsichtlich der Ernten im Corn Belt in den USA und in der EU aufkommen ließen, während die starke Nachfrage aus dem Ethanol- und Futtermittelsektor eine zusätzliche Stütze darstellte.
Der FAO-Pflanzenölpreisindex kletterte den dritten Monat in Folge und erreichten ihren höchsten Stand seit Juni 2022. Höhere Preise für Palm- und Sojaöl glichen die Rückgänge bei Sonnenblumen- und Rapsöl mehr als aus. Die Palmölpreise wurden laut FAO durch eine starke weltweite Nachfrage und Bedenken hinsichtlich der mit El Niño verbundenen Wetterrisiken in Südostasien gestützt, während Sojaöl aufgrund der starken Exportnachfrage aus Südamerika stabil blieb. Die Preise für Sonnenblumen- und Rapsöl sanken aufgrund einer schwächeren Importnachfrage und der Erwartung reichlicher Vorräte.
Der FAO-Index für Fleisch stieg im August, angetrieben von höheren Preisen für Geflügel-, Schweine- und Schaffleisch, während die Rindfleischpreise nachgaben. Die Geflügelpreise erhöhten sich aufgrund einer starken weltweiten Importnachfrage und einer Erholung der brasilianischen Exportpreise, während die Schweinefleischpreise in der EU stark anzogen, da heißes Wetter das Angebot einschränkte. Auch die Schaffleischpreise legten aufgrund knapper neuseeländischer Exporte und einer stabilen Nachfrage zu. Im Gegensatz dazu fielen die Rindfleischpreise, da der eingeschränkte Zugang zu wichtigen asiatischen Märkten den Wettbewerb unter den Exporteuren verschärfte.
Der FAO-Milchpreisindex verzeichnete den ersten Anstieg seit vier Monaten, blieben jedoch mehr als 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie es weiter hieß. Höhere Preise für Milchpulver und Käse trieben den Anstieg an, da das knappe Milchangebot und die starke Importnachfrage in der EU den saisonalen Produktionsanstieg in Ozeanien mehr als ausglichen. Die Butterpreise blieben nahezu unverändert.
Die FAO-Preisindex für Zucker stieg im August gegenüber dem Vormonat um 11,9 Prozent auf den höchsten Stand seit Juni 2025. Heißes, trockenes Wetter beeinträchtigte demnach die Ernteerwartungen für Zuckerrüben in der Europäischen Union, während das Wetterphänomen El Niño die Produktionsaussichten in Asien belastete und eine geringere Ernte in der zentral-südlichen Region Brasiliens die Versorgungssorgen noch verstärkte. Indiens Entscheidung, zollfreie Rohzuckerimporte zuzulassen, stützte die Preise ebenfalls. (Schluss)
Der Lebensmittelpreisindex der FAO, der einen Korb häufig gehandelter Agrarrohstoffe abbildet, lag im vergangenen Monat im Durchschnitt bei 133,3 Punkten, was einem Anstieg von 1,9 Prozent gegenüber dem Juli-Niveau und einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, da in allen Rohstoffkategorien insgesamt höhere Preise verzeichnet wurden. „Klimaschocks, geopolitische Spannungen und Störungen in der Handelslogistik führen gemeinsam zu einer Verschärfung der Versorgungserwartungen“, sagte FAO-Chefökonom Maximo Torero.
Der FAO-Preisindex für Getreide stieg um 2,2 Prozent auf den höchsten Stand seit Mai 2024. Die Weizenpreise seien von Störungen bei den Exporten aus dem Schwarzen Meer angetrieben worden, und heißes, trockenes Wetter in Teilen Europas habe Sorgen um die Versorgung geschürt, hieß es. Die Maispreise legten zu, weil anhaltende Hitze und Trockenheit Bedenken hinsichtlich der Ernten im Corn Belt in den USA und in der EU aufkommen ließen, während die starke Nachfrage aus dem Ethanol- und Futtermittelsektor eine zusätzliche Stütze darstellte.
Der FAO-Pflanzenölpreisindex kletterte den dritten Monat in Folge und erreichten ihren höchsten Stand seit Juni 2022. Höhere Preise für Palm- und Sojaöl glichen die Rückgänge bei Sonnenblumen- und Rapsöl mehr als aus. Die Palmölpreise wurden laut FAO durch eine starke weltweite Nachfrage und Bedenken hinsichtlich der mit El Niño verbundenen Wetterrisiken in Südostasien gestützt, während Sojaöl aufgrund der starken Exportnachfrage aus Südamerika stabil blieb. Die Preise für Sonnenblumen- und Rapsöl sanken aufgrund einer schwächeren Importnachfrage und der Erwartung reichlicher Vorräte.
Der FAO-Index für Fleisch stieg im August, angetrieben von höheren Preisen für Geflügel-, Schweine- und Schaffleisch, während die Rindfleischpreise nachgaben. Die Geflügelpreise erhöhten sich aufgrund einer starken weltweiten Importnachfrage und einer Erholung der brasilianischen Exportpreise, während die Schweinefleischpreise in der EU stark anzogen, da heißes Wetter das Angebot einschränkte. Auch die Schaffleischpreise legten aufgrund knapper neuseeländischer Exporte und einer stabilen Nachfrage zu. Im Gegensatz dazu fielen die Rindfleischpreise, da der eingeschränkte Zugang zu wichtigen asiatischen Märkten den Wettbewerb unter den Exporteuren verschärfte.
Der FAO-Milchpreisindex verzeichnete den ersten Anstieg seit vier Monaten, blieben jedoch mehr als 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie es weiter hieß. Höhere Preise für Milchpulver und Käse trieben den Anstieg an, da das knappe Milchangebot und die starke Importnachfrage in der EU den saisonalen Produktionsanstieg in Ozeanien mehr als ausglichen. Die Butterpreise blieben nahezu unverändert.
Die FAO-Preisindex für Zucker stieg im August gegenüber dem Vormonat um 11,9 Prozent auf den höchsten Stand seit Juni 2025. Heißes, trockenes Wetter beeinträchtigte demnach die Ernteerwartungen für Zuckerrüben in der Europäischen Union, während das Wetterphänomen El Niño die Produktionsaussichten in Asien belastete und eine geringere Ernte in der zentral-südlichen Region Brasiliens die Versorgungssorgen noch verstärkte. Indiens Entscheidung, zollfreie Rohzuckerimporte zuzulassen, stützte die Preise ebenfalls. (Schluss)
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