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Wien, 28. August 2026 (aiz.info)

EU Schweinemarkt: Ausgeglichene Marktverhältnisse

Notierungen bleiben unverändert

Wien, 28. August 2026 (aiz.info). - Bis auf wenige Ausnehmen stellen sich die Marktverhältnisse im Handel mit Schlachtschweinen in Europa recht ausgewogen dar. Überwiegend passen Angebot und Nachfrage zusammen und es wird mehrheitlich von stabilen Preistrends ausgegangen. In Südeuropa wird die Situation etwas anders eingeschätzt, dort sind geringe Anstiege möglich. Deutschland - Der deutsche Schlachtschweinemarkt präsentiert sich in der laufenden Berichtswoche überwiegend ausgeglichen. Das Angebot hat zuletzt leicht zugenommen, das kühle Wetter wirkt sich förderlich auf das Wachstum der Schweine aus. Gleichzeitig lassen sich die vorhandenen Tiere problemlos absetzen, aus einigen Regionen wird von eher etwas zu knappen Mengen berichtet.

Aus Spanien werden relativ geringe Schweinezahlen zu extrem niedrigen Gewichten zur Schlachtung gegeben. Dadurch kommt es auch zu Schwierigkeiten in den Ställen, denn die nächsten Ferkel sind einstallbereit, doch die Ställe sind nicht immer geräumt. Auf Seiten der Schlachtunternehmen haben sich die Gewinnmöglichkeiten verbessert. Die Schweine werden zügig abgenommen und leichte Preisanstiege lassen sich auch in die nächsten Handelsstufen weitergeben.

In Italien reicht das geringe Angebot an Schlachtschweinen nicht aus, um die Nachfrage zu decken. Da die Witterung herbstlicher wird, sollten die angebotenen Mengen aber bald steigen. Kurzfristig dürften eine festere Preisentwicklung zu erwarten sein. In den kommenden Wochen dagegen wird mit einer Stabilisierung der Marktlage gerechnet.

Ö-Markt: Ruhiger Marktverlauf

Wie in den letzten Wochen werden die Schweine in Österreich weiter gesucht, da noch immer die "Nachwehen" der Hitzewelle über geringe Angebotsmengen deutlich zu spüren sind. Der Fleischmarkt wird als stetig bzw. ruhig beschrieben, wobei die letzten Preiserhöhungen noch nicht komplett umgesetzt werden konnten und der große Preisabstand zu Deutschland seitens der Abnehmer weiter beklagt wird. Die Schlachthöfe suchen aber zur Auslastung weiter Schweine. Die Konsequenz daraus war eine unveränderte Notierung.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,64 (+/- 0,00)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,84 (+/- 0,00) (Schluss)
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