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Wien, 25. August 2026 (aiz.info)

EU-Schlachtrindermarkt weitgehend ausgeglichen

In Österreich notieren Jungstiere dank gutem Inlandsabsatz fester - bei den heimischen Schlachtkühen lässt der Rekorddruck nach und die Erzeugerpreise bleiben unverändert

In Deutschland gibt es nach wie vor regionale Unterschiede. So herrscht im Norden ein relativ stabiles Gefüge zwischen Schlachtkühen und Jungstieren. Im Süden ist das Angebot an Schlachtkühen noch etwas höher als üblich. Dennoch halten sich die Preisreduzierungen in Grenzen. Beim Jungstier dürften die Preise in Bayern leicht nach oben gehen. 

In Österreich ist das Angebot beim Jungstier auf ähnlichem Niveau wie in den letzten drei Wochen. Die Absatzlage im Inland ist durchwegs als positiv einzustufen. Der Export, vor allem Richtung Italien, aber auch nach Mazedonien, wird zusehends etwas schwieriger, da andere Länder zu billigeren Preisen anbieten. Dennoch gelang es, die Notierungen leicht nach oben zu heben.

Im Schlachtkuhbereich entspannt sich die Situation etwas. Nachdem in den ersten beiden Augustwochen Rekordmengen geschlachtet wurden, sind die Mengen letzte Woche um ca. 25 % zurückgegangen. Auch in der laufenden Woche ist der große Druck bei den Schlachtkühen vorerst weg. Die Preise notieren stabil. Damit scheint die Talsohle vorerst erreicht zu sein. Sollte das Angebot weiter rückläufig sein, kann man auch wieder von leicht steigenden Preisen ausgehen. Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche. 

Preiserwartungen für Woche 35/2026 (24.08. – 30.08.2026)

Jungstier HK R2/3 ausgesetzt 
Kalbin HK R3 € 5,78
Kuh HK R2/3 ausgesetzt 
Schlachtkälber HK R2/3 € 8,55 (Schluss)
1.514 Anschläge
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