Das Gelbe vom Ei liegt direkt vor unserer Haustür
Welteitag am 9. Oktober: Eier glänzen als Superfood und werden immer beliebter. Bewusster Griff zu heimischen Produkten stärkt die Versorgungssicherheit.
Das Gelbe vom Ei liegt direkt vor unserer Haustür
Welteitag am 9. Oktober: Eier glänzen als Superfood und werden immer beliebter. Bewusster Griff zu
Klagenfurt, 8. Oktober 2026 (aiz.info). - Am Freitag, dem 9. Oktober, feiert die Welt ein ganz besonderes Jubiläum: Der Welt-Ei-Tag wird stolze 30 Jahre alt. Im Jahr 1996 wurde dieser Aktionstag in Österreich ins Leben gerufen, heuer wird er bereits in mehr als 140 Ländern begangen. Das diesjährige globale Motto lautet „Protein, das stärkt und schützt“.
Beliebtes Superfood
Eier sind echte Nährstoffwunder, vollgepackt mit hochwertigem Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Das Eiweiß im Ei verfügt zudem über eine biologische Wertigkeit von annähernd 100, das bedeutet, dass annähernd 100% des Eiweißes in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden können. Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten schätzen diese Vorteile. Entsprechend steigt der Pro-Kopf-Konsum von Eiern in Österreich und Kärnten seit Jahren kontinuierlich. 2015 lag der jährliche Pro-Kopf-Konsum in Kärnten noch bei 236 Eiern, zehn Jahre später, also 2025, lag er bereits bei 246. Auch der Selbstversorgungsgrad ist seit dem frühen Ausstieg aus der Käfighaltung von 74% im Jahr 2009 kontinuierlich gestiegen und liegt zurzeit bei knapp 90%. In Kärnten sorgen 181 Eierproduzentinnen und -produzenten für die Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigem Eiweiß.
Importdruck steigt
Diesen erfreulichen Zahlen steht jedoch der zunehmende Importdruck aus Osteuropa gegenüber. Etwa 1 Mio. Eier werden täglich nach Österreich importiert. Diese Eier stammen fast ausschließlich aus größeren Produktionseinheiten und oft aus Käfighaltung oder Tierhaltung mit niedrigeren Standards als in Österreich. Als Beispiel dafür sei die Ukraine genannt, die sich in den vergangenen Jahren zum bedeutendsten Eierexporteur in die Europäische Union entwickelt hat. Rund zwei Drittel aller Eierimporte in die EU stammen aus der Ukraine. Gleichzeitig erfolgt die Legehennenhaltung dort laut Brancheninformationen zu über 90% in der Käfighaltung. Solche Eier gelangen vor allem über die Gastronomie und die Lebensmittelindustrie auf die Teller von Herrn und Frau Österreicher.
Bewusst einkaufen
Dennoch investieren Österreichs Bäuerinnen und Bauern bis Ende 2027 rund 80 Mio. Euro in neue tierfreundliche Stallungen, um die steigende Nachfrage befriedigen zu können. Diese Investitionen können sich aber nur rechnen, wenn Handel, Gastronomie und Konsumenten beim Einkauf auf österreichische Eier setzen. „Wir haben es bei jedem Einkauf selbst in der Hand. Achten wir beim nächsten Griff in das Supermarktregal ganz bewusst auf den Stempel und die Herkunft“, appelliert Dieter Obereder, Obmann der Geflügelwirtschaft Kärnten. In die gleiche Kerbe schlägt auch LK Kärnten-Präsident Siegfried Huber: „Regionalität schafft kurze Wege und stärkt die heimische Landwirtschaft. Wer zu Eiern aus Kärnten greift, unterstützt damit bäuerliche Familienbetriebe und trägt dazu bei, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Und eine gestärkte Produktion ist auch der beste Garant für Versorgungssicherheit.“ (Schluss)
Welteitag am 9. Oktober: Eier glänzen als Superfood und werden immer beliebter. Bewusster Griff zu
Klagenfurt, 8. Oktober 2026 (aiz.info). - Am Freitag, dem 9. Oktober, feiert die Welt ein ganz besonderes Jubiläum: Der Welt-Ei-Tag wird stolze 30 Jahre alt. Im Jahr 1996 wurde dieser Aktionstag in Österreich ins Leben gerufen, heuer wird er bereits in mehr als 140 Ländern begangen. Das diesjährige globale Motto lautet „Protein, das stärkt und schützt“.
Beliebtes Superfood
Eier sind echte Nährstoffwunder, vollgepackt mit hochwertigem Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Das Eiweiß im Ei verfügt zudem über eine biologische Wertigkeit von annähernd 100, das bedeutet, dass annähernd 100% des Eiweißes in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden können. Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten schätzen diese Vorteile. Entsprechend steigt der Pro-Kopf-Konsum von Eiern in Österreich und Kärnten seit Jahren kontinuierlich. 2015 lag der jährliche Pro-Kopf-Konsum in Kärnten noch bei 236 Eiern, zehn Jahre später, also 2025, lag er bereits bei 246. Auch der Selbstversorgungsgrad ist seit dem frühen Ausstieg aus der Käfighaltung von 74% im Jahr 2009 kontinuierlich gestiegen und liegt zurzeit bei knapp 90%. In Kärnten sorgen 181 Eierproduzentinnen und -produzenten für die Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigem Eiweiß.
Importdruck steigt
Diesen erfreulichen Zahlen steht jedoch der zunehmende Importdruck aus Osteuropa gegenüber. Etwa 1 Mio. Eier werden täglich nach Österreich importiert. Diese Eier stammen fast ausschließlich aus größeren Produktionseinheiten und oft aus Käfighaltung oder Tierhaltung mit niedrigeren Standards als in Österreich. Als Beispiel dafür sei die Ukraine genannt, die sich in den vergangenen Jahren zum bedeutendsten Eierexporteur in die Europäische Union entwickelt hat. Rund zwei Drittel aller Eierimporte in die EU stammen aus der Ukraine. Gleichzeitig erfolgt die Legehennenhaltung dort laut Brancheninformationen zu über 90% in der Käfighaltung. Solche Eier gelangen vor allem über die Gastronomie und die Lebensmittelindustrie auf die Teller von Herrn und Frau Österreicher.
Bewusst einkaufen
Dennoch investieren Österreichs Bäuerinnen und Bauern bis Ende 2027 rund 80 Mio. Euro in neue tierfreundliche Stallungen, um die steigende Nachfrage befriedigen zu können. Diese Investitionen können sich aber nur rechnen, wenn Handel, Gastronomie und Konsumenten beim Einkauf auf österreichische Eier setzen. „Wir haben es bei jedem Einkauf selbst in der Hand. Achten wir beim nächsten Griff in das Supermarktregal ganz bewusst auf den Stempel und die Herkunft“, appelliert Dieter Obereder, Obmann der Geflügelwirtschaft Kärnten. In die gleiche Kerbe schlägt auch LK Kärnten-Präsident Siegfried Huber: „Regionalität schafft kurze Wege und stärkt die heimische Landwirtschaft. Wer zu Eiern aus Kärnten greift, unterstützt damit bäuerliche Familienbetriebe und trägt dazu bei, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Und eine gestärkte Produktion ist auch der beste Garant für Versorgungssicherheit.“ (Schluss)
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