BWB gibt Zusammenschluss zwischen SalzburgMilch und Pinzgau Milch frei
Betroffene landwirtschaftliche Betriebe wurden im Vorfeld befragt
Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat den Zusammenschluss der SalzburgMilch und der Pinzgau Milch nach einer intensiven Prüfung der Marktverhältnisse genehmigt. Dabei beabsichtigt die SalzburgMilch, ihre Beteiligung an der Pinzgau Milch schrittweise von zunächst 40 % auf schließlich 89,9 % zu erhöhen. Im Rahmen des BWB-Prüfverfahrens wurden die vom Zusammenschluss betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe, Molkereien und Rohmilcherfasser sowie der Lebensmitteleinzelhandel detailliert befragt und Experteninterviews durchgeführt, um deren Marktkenntnis für die Prognose der Auswirkungen des Zusammenschlusses direkt zu berücksichtigen, wie die Behörde mitteilt. Die BWB sieht durch den Zusammenschluss weder eine Entstehung oder Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung noch eine sonstige Behinderung für einen wirksamen Wettbewerb.
Vertriebsschienen mit ausreichend starkem Wettbewerb
Auf den Absatzmärkten für Milchprodukte vertreiben sowohl die SalzburgMilch als auch die Pinzgau Milch Eigenmarken und Handelsmarken, darunter Trinkmilch, Jogurt, Fruchtjoghurt und diverse Käsesorten. Wesentliche Vertriebskanäle sind einerseits der Lebensmitteleinzelhandel als starke Marktgegenseite am österreichischen Markt und andererseits ein relevanter Exportanteil. Die Prüfung der BWB zeigt, dass das fusionierte Unternehmen auf beiden Vertriebsschienen einem ausreichend starken Wettbewerb ausgesetzt ist.
Befragung von rund 1.100 betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben
Aufgrund der starken Marktstellung der beteiligten Unternehmen bei der Erfassung von Rohmilch im Bundesland Salzburg wurde ein besonderes Augenmerk auf die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe gelegt. Die BWB schickte Auskunftsverlangen an 1.100 landwirtschaftliche Betriebe. Rund 700 aktive Salzburger Landwirtinnen bzw. Landwirte beantworteten die Fragen der BWB (Rücklaufquote 64%). Die Mehrheit der Rückmeldungen bewertet die Auswirkungen des geplanten Zusammenschlusses auf den eigenen Betrieb als neutral bis positiv. Diese Sichtweise gründet unter anderem auf erwarteten Kosteneinsparungen und verbesserten Möglichkeiten der Produktvermarktung, von denen sich die landwirtschaftliche Betriebe Vorteile erwarten. Ein direkter Wettbewerb um die Rohmilcherfassung zwischen den Fusionswerbern fand in den vergangenen Jahren lediglich in sehr geringem Ausmaß statt.
Durch den Zusammenschluss wird auch die genossenschaftliche Organisation der Landwirtinnen und Landwirte in der Molkerei gestärkt, dies insbesondere für die bisherigen Lieferanten der Pinzgau Milch. Das fusionierte Unternehmen wird zu 90% im Eigentum der fusionierten Genossenschaft aus Salzburger Alpenmilch Genossenschaft und Pinzgau Milch registrierte Milchliefer- und Besitzgenossenschaft und damit im Eigentum der Landwirtinnen bzw. Landwirte selbst stehen. (Schluss)
Vertriebsschienen mit ausreichend starkem Wettbewerb
Auf den Absatzmärkten für Milchprodukte vertreiben sowohl die SalzburgMilch als auch die Pinzgau Milch Eigenmarken und Handelsmarken, darunter Trinkmilch, Jogurt, Fruchtjoghurt und diverse Käsesorten. Wesentliche Vertriebskanäle sind einerseits der Lebensmitteleinzelhandel als starke Marktgegenseite am österreichischen Markt und andererseits ein relevanter Exportanteil. Die Prüfung der BWB zeigt, dass das fusionierte Unternehmen auf beiden Vertriebsschienen einem ausreichend starken Wettbewerb ausgesetzt ist.
Befragung von rund 1.100 betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben
Aufgrund der starken Marktstellung der beteiligten Unternehmen bei der Erfassung von Rohmilch im Bundesland Salzburg wurde ein besonderes Augenmerk auf die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe gelegt. Die BWB schickte Auskunftsverlangen an 1.100 landwirtschaftliche Betriebe. Rund 700 aktive Salzburger Landwirtinnen bzw. Landwirte beantworteten die Fragen der BWB (Rücklaufquote 64%). Die Mehrheit der Rückmeldungen bewertet die Auswirkungen des geplanten Zusammenschlusses auf den eigenen Betrieb als neutral bis positiv. Diese Sichtweise gründet unter anderem auf erwarteten Kosteneinsparungen und verbesserten Möglichkeiten der Produktvermarktung, von denen sich die landwirtschaftliche Betriebe Vorteile erwarten. Ein direkter Wettbewerb um die Rohmilcherfassung zwischen den Fusionswerbern fand in den vergangenen Jahren lediglich in sehr geringem Ausmaß statt.
Durch den Zusammenschluss wird auch die genossenschaftliche Organisation der Landwirtinnen und Landwirte in der Molkerei gestärkt, dies insbesondere für die bisherigen Lieferanten der Pinzgau Milch. Das fusionierte Unternehmen wird zu 90% im Eigentum der fusionierten Genossenschaft aus Salzburger Alpenmilch Genossenschaft und Pinzgau Milch registrierte Milchliefer- und Besitzgenossenschaft und damit im Eigentum der Landwirtinnen bzw. Landwirte selbst stehen. (Schluss)
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