AMA-FORUM Milch 2026: Wie Milch ihren Wert behält
Das Who is Who der österreichischen Milchwirtschaft traf sich gemeinsam mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten am AMA-FORUM Milch in Wien.
„Milch und das Wertspiel. Was bleibt neben dem Preis?“ – unter diesem Motto diskutierten rund 180 Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Interessenvertretungen am 27. Mai 2026 in der Wolke 19 über aktuelle Entwicklungen am Milchmarkt.
Im Mittelpunkt standen Regionalität, Qualität, verbesserte Tierhaltung und Versorgungssicherheit sowie die Frage, welche Werte Milch und Milchprodukten in einem herausfordernden Marktumfeld langfristig Orientierung und Bedeutung verleihen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von AMA-Marketing-Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek gemeinsam mit Lorenz Mayr, Aufsichtsratsvorsitzender der AMA-Marketing, und Helmut Petschar, Präsident des Milchverbands Österreich.
„Milch hat einen Wert, der weit über den Preis hinausgeht. Qualität, Regionalität, verbesserte Tierhaltung, Frische und Natürlichkeit sind die Leistungen, die unsere Milchprodukte auszeichnen. Mit dem AMA-FORUM Milch wollen wir diese Themen aufgreifen und gemeinsam daran arbeiten, ihren Stellenwert bei Konsumentinnen und Konsumenten weiter zu stärken“, betonte Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing.
Einen wesentlichen Teil dieses Mehrwerts sieht Lorenz Mayr, Aufsichtsratsvorsitzender der AMA-Marketing, in der Regionalität: „Wer weiß, wo Lebensmittel herkommen und wer sie produziert, schreibt ihnen einen anderen Stellenwert zu. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gewinnen regionale Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und Qualität weiter an Bedeutung. Mit jedem Griff zu regionalen Milchprodukten mit den Gütesiegeln der AMA-Marketing stärken Konsumentinnen und Konsumenten die Landwirtschaft und sichern die Lebensmittelversorgung von morgen.“
„Qualität, Vertrauen und verbesserte Tierhaltung entstehen nicht zufällig. Die österreichische Milchwirtschaft investiert laufend in diese Leistungen und schafft damit einen Mehrwert, den Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend nachfragen. Das AMA-FORUM Milch macht deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist, um die Stärken heimischer Milchprodukte sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln“, betonte Helmut Petschar, Präsident des Milchverbands Österreich.
Wodurch entsteht der Wert von Milch?
Wie der Wert von Milch entsteht und welche Faktoren Kaufentscheidungen beeinflussen, beleuchteten Tabea Höllger, Partnerin bei Brand Trust, und Werner Beutelmeyer, Institutsvorstand des Market Instituts. Ihre Analysen zeigten, dass Konsumentinnen und Konsumenten zwar preissensibler geworden sind, gleichzeitig aber Herkunft, Qualität, Regionalität und Vertrauen als wichtige Orientierungshilfen beim Einkauf wahrnehmen. Gerade diese Faktoren schaffen Mehrwert über den Preis hinaus.
Welche Rolle spielt der Preis im Wertspiel?
Hans-Jürgen Seufferlein, ehemaliger Geschäftsführer des Verbands der Milcherzeuger Bayern e.V., analysierte die aktuellen Chancen und Herausforderungen der europäischen Milchwirtschaft. Themen wie steigende Produktionsmengen, geopolitische Unsicherheiten, Betriebsnachfolge und die Nachfrage nach Tierwohl standen dabei ebenso im Fokus wie die langfristige Entwicklung der Branche. Florian Hildebrand, Vice President Dairy & Food EU bei StoneX, zeigte auf, welchen Einfluss Angebot, Nachfrage und Terminmärkte auf die Preisbildung haben und welche Bedeutung Risikomanagement und Absicherungsinstrumente entlang der Wertschöpfungskette gewinnen können.
Wie bleibt Milch für die nächste Generation wertvoll?
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutierten Katharina Haring, Milchbäuerin und Mitglied im Jugendbeirat der Berglandmilch, Sophia Ziehbauer, Milchbäuerin und ehemalige Milchkönigin aus Niederösterreich, Werner Beutelmeyer, Institutsvorstand des Market Instituts, und Thomas Ehammer, Gründer Milchbuben, über die Zukunft der Milchwirtschaft. Im Mittelpunkt standen Transparenz, Dialog und die Frage, wie mehr Wertschätzung für die Leistungen der Landwirtschaft geschaffen werden kann. Einigkeit herrschte darüber, dass Offenheit, direkte Kommunikation und authentische Einblicke in die landwirtschaftliche Praxis entscheidend sind, um Vertrauen vor allem bei jüngeren Zielgruppen zu stärken und mehr Nähe zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft herzustellen.
Mehr Wert sichtbar machen
Peter Hamedinger, Leiter des Marketings für tierische Produkte in der AMA-Marketing, und Michael Scheuch-Schmidt, Abteilungsleiter Marketing und Markenmanagement der AMA-Marketing, fassten die zentralen Erkenntnisse des AMA-FORUM Milch zusammen und präsentierten die neue Always-on-Kampagne um das AMA-Gütesiegel sowie die aktuelle Kampagne für das AMA-Gütesiegel „Tierhaltung plus“ für Milch und Milchprodukte. Ziel der AMA-Marketing ist es, ihre Siegel als wichtige Orientierungshilfe und wesentliches Entscheidungskriterium beim Griff ins Regal weiter zu stärken.
Das AMA-FORUM Milch 2026 zeigte, dass der Wert von Milch weit über den Preis hinausgeht. Qualität, Regionalität, Frische, verbesserte Tierhaltung und Vertrauen bleiben zentrale Faktoren für die Zukunft der österreichischen Milchwirtschaft. (Schluss)
Im Mittelpunkt standen Regionalität, Qualität, verbesserte Tierhaltung und Versorgungssicherheit sowie die Frage, welche Werte Milch und Milchprodukten in einem herausfordernden Marktumfeld langfristig Orientierung und Bedeutung verleihen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von AMA-Marketing-Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek gemeinsam mit Lorenz Mayr, Aufsichtsratsvorsitzender der AMA-Marketing, und Helmut Petschar, Präsident des Milchverbands Österreich.
„Milch hat einen Wert, der weit über den Preis hinausgeht. Qualität, Regionalität, verbesserte Tierhaltung, Frische und Natürlichkeit sind die Leistungen, die unsere Milchprodukte auszeichnen. Mit dem AMA-FORUM Milch wollen wir diese Themen aufgreifen und gemeinsam daran arbeiten, ihren Stellenwert bei Konsumentinnen und Konsumenten weiter zu stärken“, betonte Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing.
Einen wesentlichen Teil dieses Mehrwerts sieht Lorenz Mayr, Aufsichtsratsvorsitzender der AMA-Marketing, in der Regionalität: „Wer weiß, wo Lebensmittel herkommen und wer sie produziert, schreibt ihnen einen anderen Stellenwert zu. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gewinnen regionale Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und Qualität weiter an Bedeutung. Mit jedem Griff zu regionalen Milchprodukten mit den Gütesiegeln der AMA-Marketing stärken Konsumentinnen und Konsumenten die Landwirtschaft und sichern die Lebensmittelversorgung von morgen.“
„Qualität, Vertrauen und verbesserte Tierhaltung entstehen nicht zufällig. Die österreichische Milchwirtschaft investiert laufend in diese Leistungen und schafft damit einen Mehrwert, den Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend nachfragen. Das AMA-FORUM Milch macht deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist, um die Stärken heimischer Milchprodukte sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln“, betonte Helmut Petschar, Präsident des Milchverbands Österreich.
Wodurch entsteht der Wert von Milch?
Wie der Wert von Milch entsteht und welche Faktoren Kaufentscheidungen beeinflussen, beleuchteten Tabea Höllger, Partnerin bei Brand Trust, und Werner Beutelmeyer, Institutsvorstand des Market Instituts. Ihre Analysen zeigten, dass Konsumentinnen und Konsumenten zwar preissensibler geworden sind, gleichzeitig aber Herkunft, Qualität, Regionalität und Vertrauen als wichtige Orientierungshilfen beim Einkauf wahrnehmen. Gerade diese Faktoren schaffen Mehrwert über den Preis hinaus.
Welche Rolle spielt der Preis im Wertspiel?
Hans-Jürgen Seufferlein, ehemaliger Geschäftsführer des Verbands der Milcherzeuger Bayern e.V., analysierte die aktuellen Chancen und Herausforderungen der europäischen Milchwirtschaft. Themen wie steigende Produktionsmengen, geopolitische Unsicherheiten, Betriebsnachfolge und die Nachfrage nach Tierwohl standen dabei ebenso im Fokus wie die langfristige Entwicklung der Branche. Florian Hildebrand, Vice President Dairy & Food EU bei StoneX, zeigte auf, welchen Einfluss Angebot, Nachfrage und Terminmärkte auf die Preisbildung haben und welche Bedeutung Risikomanagement und Absicherungsinstrumente entlang der Wertschöpfungskette gewinnen können.
Wie bleibt Milch für die nächste Generation wertvoll?
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutierten Katharina Haring, Milchbäuerin und Mitglied im Jugendbeirat der Berglandmilch, Sophia Ziehbauer, Milchbäuerin und ehemalige Milchkönigin aus Niederösterreich, Werner Beutelmeyer, Institutsvorstand des Market Instituts, und Thomas Ehammer, Gründer Milchbuben, über die Zukunft der Milchwirtschaft. Im Mittelpunkt standen Transparenz, Dialog und die Frage, wie mehr Wertschätzung für die Leistungen der Landwirtschaft geschaffen werden kann. Einigkeit herrschte darüber, dass Offenheit, direkte Kommunikation und authentische Einblicke in die landwirtschaftliche Praxis entscheidend sind, um Vertrauen vor allem bei jüngeren Zielgruppen zu stärken und mehr Nähe zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft herzustellen.
Mehr Wert sichtbar machen
Peter Hamedinger, Leiter des Marketings für tierische Produkte in der AMA-Marketing, und Michael Scheuch-Schmidt, Abteilungsleiter Marketing und Markenmanagement der AMA-Marketing, fassten die zentralen Erkenntnisse des AMA-FORUM Milch zusammen und präsentierten die neue Always-on-Kampagne um das AMA-Gütesiegel sowie die aktuelle Kampagne für das AMA-Gütesiegel „Tierhaltung plus“ für Milch und Milchprodukte. Ziel der AMA-Marketing ist es, ihre Siegel als wichtige Orientierungshilfe und wesentliches Entscheidungskriterium beim Griff ins Regal weiter zu stärken.
Das AMA-FORUM Milch 2026 zeigte, dass der Wert von Milch weit über den Preis hinausgeht. Qualität, Regionalität, Frische, verbesserte Tierhaltung und Vertrauen bleiben zentrale Faktoren für die Zukunft der österreichischen Milchwirtschaft. (Schluss)
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