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Linz, 5. März 2026 (aiz.info)

"Wo Frauen wirken, wächst Zukunft" - Der Blick auf die Bäuerinnen zum Weltfrauentag

Der Weltfrauentag rückt jene in den Mittelpunkt, die Landwirtschaft täglich gestalten

Es ist der Rhythmus der Arbeit der Bäuerinnen, der den ländlichen Raum trägt: Ihre Aufgaben finden auf den Höfen, in den Ställen, auf den Bauernmärkten, in Küchen, in Wäldern und auf Feldern statt. Anlässlich des Weltfrauentags und im Internationalen Jahr der Bäuerin richtet der Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, Franz Waldenberger, den Blick auf jene, die diesen Rhythmus jeden Tag aufrechterhalten - die Bäuerinnen.

"Ohne unsere Bäuerinnen wäre vieles im Land nur Theorie - die Lebensmittelproduktion, die Pflege der Kulturlandschaft, die Weitergabe von Wissen und Tradition, aber auch der soziale Zusammenhalt in den Regionen. Sie tragen oft im Verborgenen Verantwortung, aber immer mit großer Verlässlichkeit. Dieses Jahr ist die Chance, ihre Arbeit sichtbar zu machen", betont Waldenberger.

Das Internationale Jahr der Bäuerin: Ein Auftrag, genauer hinzusehen

Die Vereinten Nationen haben 2026 zur Bühne für die Bäuerinnen gemacht. Mehr als ein Drittel der österreichischen landwirtschaftlichen Betriebe wird von Frauen geführt, weitere 12% partnerschaftlich gleichberechtigt. In Oberösterreich sind es 10.650 Betriebe, die von einer Bäuerin oder in einer Ehegemeinschaft geführt werden. Das sind 43,6% der 24.440 landwirtschaftlichen Betriebe. Alle diese Bäuerinnen stehen für einen Berufsalltag, der in seiner Vielfalt kaum widersprüchlicher sein könnte und doch ein gemeinsames Muster zeigt: Verantwortung übernehmen – für Tiere, für Kinder oder auch für Grund und Boden. (Schluss)
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