Totschnig: Über 900 Projekte für Österreichs Wasserinfrastruktur genehmigt
Investitionen in Hochwasserschutz, Trink- und Abwasserversorgung sowie Gewässerökologie
Die Versorgung der Bevölkerung mit hochqualitativem Trinkwasser, die Entsorgung der Abwässer und der Schutz vor Hochwasser sind wichtige Aufgaben unserer Gemeinden und Länder, die das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) dabei tatkräftig und finanziell unterstützt.
Umweltminister Norbert Totschnig: „Wasser ist unsere wertvollste Ressource und die Grundlage für die Lebensqualität in Österreich. Unsere Investitionen der vergangenen Jahre zahlen sich aus und helfen uns, die Folgen des Klimawandels besser abzufedern als in vielen anderen Ländern. Damit die Qualität und die Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleistet bleiben, investieren wir konsequent in neue Leitungen, in den Schutz unserer Wasserressourcen, in die Instandhaltung bestehender Netze und gezielt in regionale Wasserprojekte. Ein klares Signal dafür ist die Entscheidung der Kommission Wasserwirtschaft vom 30. April 2026, insgesamt 141 Mio. Euro für Wasserprojekte zu genehmigen.“
Im Detail entfallen 78 Mio. Euro auf die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, 39,4 Mio. auf den Hochwasserschutz und 23,4 Mio. auf Maßnahmen zur Ökologisierung der Gewässer.
Der Vorsitzende der Wasserwirtschaftskommission, Niederösterreichs LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont: „Wir schlagen insgesamt 926 Projekte aus ganz Österreich vor, die vom Bund mit rund 140 Mio. Euro unterstützt werden und Investitionen von 566 Mio. Euro auslösen. Mit diesem neuen großen Wasserpaket investieren für eine gute und sichere Zukunft unserer Kinder. Denn sauberes Trinkwasser, eine funktionierende Abwasserentsorgung und der Schutz vor Naturgefahren sind keine Selbstverständlichkeit, sondern gehören zu den wichtigsten Grundlagen für ein sicheres Leben in unserer Heimat. Außerdem ermöglichen wir damit auch ökologische Projekte, mit denen wir unseren Flüssen wieder mehr Platz geben, das hilft gegen Hochwässer und auch gegen Trockenheit, das merken wir gerade aktuell!“
Insgesamt unterstützt das BMLUK damit 925 Projekte finanziell und löst Gesamtinvestitionen von 566 Mio. Euro aus. Rund 10.000 Arbeitsplätze – vor allem in Planung und Bau – werden dadurch österreichweit gesichert.
755 Projekte für kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung
Mit der neuen Finanzierungszusage werden 755 Projekte im Bereich Trinkwasser und Abwasser mit 78 Mio. Euro unterstützt – das löst Investitionen von rund 474 Mio. Euro aus. „Gerade Trinkwasserversorgungsprojekte sind angesichts der notwendigen Anpassungen an den Klimawandel von höchster Priorität. Auch die Sanierung unserer Kanalnetze und der Ausbau der Kläranlagen sind dringend notwendig“, so Totschnig. Dazu zählen auch Projekte im Bereich der blau-grünen Infrastruktur, etwa Entsiegelung oder Versickerungsanlagen. Zudem läuft derzeit eine österreichweite Erhebung des zukünftigen Investitionsbedarfes der Gemeinden und Verbände. Die Investitionskostenerhebung liefert eine zentrale Datengrundlage für die langfristige Sicherung und Finanzierung der österreichischen Wasser- und Abwasserinfrastruktur.
Ein aktuelles Beispiel in Salzburg betrifft den Reinhalteverband Zentralraum Lungau, der die Verbandskläranlage von 32.000 Einwohnerwerte (EW) auf 45.000 EW erweitert und an den Stand der Technik anpasst. Die Maßnahmen kosten in Summe 5 Mio. Euro und werden vom BMLUK mit rund 1,4 Mio. Euro Unterstützung mitfinanziert.
23,4 Mio. Euro für naturnahe Fließgewässer
Für die Ökologisierung der Flüsse stellt das BMLUK 23,4 Mio. Euro bereit. Damit werden 34 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 35 Mio. Euro umgesetzt. „Wir setzen laufend Maßnahmen zur Ökologisierung, um unsere Flüsse als wichtige Lebensräume zu sichern und zu verbessern“, betont Totschnig.
Beispielsweise wird in der Marktgemeinde Gresten in Niederösterreich durch Aufweitungen, Abflachungen der Ufer, Rückbau zweier Sohlstufen sowie Strukturierungsmaßnahmen die Kleine Erlauf renaturiert. Die Projektkosten von rund 2,3 Mio. Euro werden zu 60 % vom BMLUK übernommen.
39,4 Mio. Euro für den Hochwasserschutz
Auch der Schutz vor Naturgefahren bleibt in Zukunft ein zentrales Thema. „Seit Jahrzehnten investieren wir konsequent in den Hochwasserschutz. Jeder Euro, den wir in den Hochwasserschutz investieren, ist eine Investition in mehr Sicherheit“, so der Umweltminister. 136 Projekte für einen vorbeugenden Hochwasserschutz bzw. zur Instandhaltung von bestehenden Anlagen werden mit 39,4 Mio. Euro aus Mitteln des BMLUK finanziert, wodurch Investitionen von rund 56,7 Mio. Euro ausgelöst werden.
Ein Beispiel ist die Brixentaler Ache in Tirol, wo auf rund 2 Kilometern neue Schutzmaßnahmen entstehen. Damit werden rund 380 Personen besser vor Hochwasser geschützt. Die Gesamtkosten betragen 5,2 Mio. Euro, das BMLUK trägt davon 4,1 Mio. Euro.
Verteilung der Fördermittel auf die Bundesländer
Burgenland: 2,3 Mio. Euro
Kärnten: 6,8 Mio. Euro
Niederösterreich: 36,9 Mio. Euro
Oberösterreich: 17,1 Mio. Euro
Salzburg: 15,8 Mio. Euro
Steiermark: 12,2 Mio. Euro
Tirol: 14,8 Mio. Euro
Vorarlberg: 7 Mio. Euro
Wien: 28 Mio. Euro (Schluss)
Umweltminister Norbert Totschnig: „Wasser ist unsere wertvollste Ressource und die Grundlage für die Lebensqualität in Österreich. Unsere Investitionen der vergangenen Jahre zahlen sich aus und helfen uns, die Folgen des Klimawandels besser abzufedern als in vielen anderen Ländern. Damit die Qualität und die Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleistet bleiben, investieren wir konsequent in neue Leitungen, in den Schutz unserer Wasserressourcen, in die Instandhaltung bestehender Netze und gezielt in regionale Wasserprojekte. Ein klares Signal dafür ist die Entscheidung der Kommission Wasserwirtschaft vom 30. April 2026, insgesamt 141 Mio. Euro für Wasserprojekte zu genehmigen.“
Im Detail entfallen 78 Mio. Euro auf die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, 39,4 Mio. auf den Hochwasserschutz und 23,4 Mio. auf Maßnahmen zur Ökologisierung der Gewässer.
Der Vorsitzende der Wasserwirtschaftskommission, Niederösterreichs LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont: „Wir schlagen insgesamt 926 Projekte aus ganz Österreich vor, die vom Bund mit rund 140 Mio. Euro unterstützt werden und Investitionen von 566 Mio. Euro auslösen. Mit diesem neuen großen Wasserpaket investieren für eine gute und sichere Zukunft unserer Kinder. Denn sauberes Trinkwasser, eine funktionierende Abwasserentsorgung und der Schutz vor Naturgefahren sind keine Selbstverständlichkeit, sondern gehören zu den wichtigsten Grundlagen für ein sicheres Leben in unserer Heimat. Außerdem ermöglichen wir damit auch ökologische Projekte, mit denen wir unseren Flüssen wieder mehr Platz geben, das hilft gegen Hochwässer und auch gegen Trockenheit, das merken wir gerade aktuell!“
Insgesamt unterstützt das BMLUK damit 925 Projekte finanziell und löst Gesamtinvestitionen von 566 Mio. Euro aus. Rund 10.000 Arbeitsplätze – vor allem in Planung und Bau – werden dadurch österreichweit gesichert.
755 Projekte für kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung
Mit der neuen Finanzierungszusage werden 755 Projekte im Bereich Trinkwasser und Abwasser mit 78 Mio. Euro unterstützt – das löst Investitionen von rund 474 Mio. Euro aus. „Gerade Trinkwasserversorgungsprojekte sind angesichts der notwendigen Anpassungen an den Klimawandel von höchster Priorität. Auch die Sanierung unserer Kanalnetze und der Ausbau der Kläranlagen sind dringend notwendig“, so Totschnig. Dazu zählen auch Projekte im Bereich der blau-grünen Infrastruktur, etwa Entsiegelung oder Versickerungsanlagen. Zudem läuft derzeit eine österreichweite Erhebung des zukünftigen Investitionsbedarfes der Gemeinden und Verbände. Die Investitionskostenerhebung liefert eine zentrale Datengrundlage für die langfristige Sicherung und Finanzierung der österreichischen Wasser- und Abwasserinfrastruktur.
Ein aktuelles Beispiel in Salzburg betrifft den Reinhalteverband Zentralraum Lungau, der die Verbandskläranlage von 32.000 Einwohnerwerte (EW) auf 45.000 EW erweitert und an den Stand der Technik anpasst. Die Maßnahmen kosten in Summe 5 Mio. Euro und werden vom BMLUK mit rund 1,4 Mio. Euro Unterstützung mitfinanziert.
23,4 Mio. Euro für naturnahe Fließgewässer
Für die Ökologisierung der Flüsse stellt das BMLUK 23,4 Mio. Euro bereit. Damit werden 34 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 35 Mio. Euro umgesetzt. „Wir setzen laufend Maßnahmen zur Ökologisierung, um unsere Flüsse als wichtige Lebensräume zu sichern und zu verbessern“, betont Totschnig.
Beispielsweise wird in der Marktgemeinde Gresten in Niederösterreich durch Aufweitungen, Abflachungen der Ufer, Rückbau zweier Sohlstufen sowie Strukturierungsmaßnahmen die Kleine Erlauf renaturiert. Die Projektkosten von rund 2,3 Mio. Euro werden zu 60 % vom BMLUK übernommen.
39,4 Mio. Euro für den Hochwasserschutz
Auch der Schutz vor Naturgefahren bleibt in Zukunft ein zentrales Thema. „Seit Jahrzehnten investieren wir konsequent in den Hochwasserschutz. Jeder Euro, den wir in den Hochwasserschutz investieren, ist eine Investition in mehr Sicherheit“, so der Umweltminister. 136 Projekte für einen vorbeugenden Hochwasserschutz bzw. zur Instandhaltung von bestehenden Anlagen werden mit 39,4 Mio. Euro aus Mitteln des BMLUK finanziert, wodurch Investitionen von rund 56,7 Mio. Euro ausgelöst werden.
Ein Beispiel ist die Brixentaler Ache in Tirol, wo auf rund 2 Kilometern neue Schutzmaßnahmen entstehen. Damit werden rund 380 Personen besser vor Hochwasser geschützt. Die Gesamtkosten betragen 5,2 Mio. Euro, das BMLUK trägt davon 4,1 Mio. Euro.
Verteilung der Fördermittel auf die Bundesländer
Burgenland: 2,3 Mio. Euro
Kärnten: 6,8 Mio. Euro
Niederösterreich: 36,9 Mio. Euro
Oberösterreich: 17,1 Mio. Euro
Salzburg: 15,8 Mio. Euro
Steiermark: 12,2 Mio. Euro
Tirol: 14,8 Mio. Euro
Vorarlberg: 7 Mio. Euro
Wien: 28 Mio. Euro (Schluss)
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