Steirischer Landtag setzt wichtiges Signal gegen illegale Stalleinbrüche
Langjährige Forderung des Bauernbundes findet politische Mehrheit
Der Steirische Landtag fordert heute die Bundesregierung auf, die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Stalleinbrüche künftig strafrechtlich geahndet werden können. Für den Steirischen Bauernbund ist der Beschluss ein erster wichtiger Schritt für mehr Rechtssicherheit auf Österreichs Bauernhöfen.
Seit Jahren fordert der Bauernbund, dass das unbefugte Eindringen in Stallanlagen endlich als Hausfriedensbruch gewertet und strafrechtlich verfolgt wird. Die Steirische Landwirtschaft ist geprägt von bäuerlichen Familienbetrieben. Stalleinbrüche stellen einen massiven Eingriff in das Eigentum und die Privatsphäre bäuerlicher Familien dar und können darüber hinaus erhebliche Risiken für die Tiergesundheit mit sich bringen.
„Unsere Bäuerinnen und Bauern sind bereit, neue Tierwohlanforderungen mitzutragen und ihre Betriebe laufend weiterzuentwickeln. Gerade deshalb ist es völlig falsch, wenn einzelne Aktivisten mit bewusst falsch dargestellten Bildern pauschal den Eindruck erwecken wollen, in unseren Ställen würden systematisch Missstände herrschen. Die Realität sind Familienbetriebe, die täglich Verantwortung für ihre Tiere übernehmen und hochwertige Lebensmittel produzieren“, betont Franz Fartek, Bauernbund-Abgeordneter und Landwirtschaftssprecher im Steirischen Landtag.
Missstände müssen konsequent aufgeklärt werden. Dafür gibt es jedoch klare gesetzliche Zuständigkeiten und behördliche Kontrollmechanismen. Illegale Stalleinbrüche seien kein Instrument des Tierschutzes, sondern würden oftmals genau das Gegenteil bewirken.
Bernd Brodtrager, Direktor des Steirischen Bauernbundes stellt klar: „Unter dem Vorwand des Tierschutzes wurde in der Vergangenheit immer wieder versucht, vermeintliches Tierleid aufzudecken. Tatsächlich wurde dabei aber vielfach Familienleid durch die psychischen Belastungen verursacht, da Ställe mitten in der Nacht aufgebrochen und verwanzt wurden. Solche Aktionen verunsichern Familien, gefährden Tiere und halten junge Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer davon ab, in die Zukunft zu investieren. Mit diesen radikalen Methoden wollen NGOs maximale Aufmerksamkeit und Spenden lukrieren. Diejenigen, die tatsächlich Verantwortung für Tierwohl übernehmen sind unsere Bäuerinnen und Bauern.“
Mit dem heutigen Beschluss stellt sich die Steiermark klar an die Seite der Bäuerinnen und Bauern und sendet ein deutliches Signal an die Bundesregierung. Nun gilt es, bestehende Gesetzeslücken zu schließen und sich an Ländern wie Deutschland oder der Schweiz zu orientieren, wo vergleichbare Delikte entsprechend geahndet werden. (Schluss)
Seit Jahren fordert der Bauernbund, dass das unbefugte Eindringen in Stallanlagen endlich als Hausfriedensbruch gewertet und strafrechtlich verfolgt wird. Die Steirische Landwirtschaft ist geprägt von bäuerlichen Familienbetrieben. Stalleinbrüche stellen einen massiven Eingriff in das Eigentum und die Privatsphäre bäuerlicher Familien dar und können darüber hinaus erhebliche Risiken für die Tiergesundheit mit sich bringen.
„Unsere Bäuerinnen und Bauern sind bereit, neue Tierwohlanforderungen mitzutragen und ihre Betriebe laufend weiterzuentwickeln. Gerade deshalb ist es völlig falsch, wenn einzelne Aktivisten mit bewusst falsch dargestellten Bildern pauschal den Eindruck erwecken wollen, in unseren Ställen würden systematisch Missstände herrschen. Die Realität sind Familienbetriebe, die täglich Verantwortung für ihre Tiere übernehmen und hochwertige Lebensmittel produzieren“, betont Franz Fartek, Bauernbund-Abgeordneter und Landwirtschaftssprecher im Steirischen Landtag.
Missstände müssen konsequent aufgeklärt werden. Dafür gibt es jedoch klare gesetzliche Zuständigkeiten und behördliche Kontrollmechanismen. Illegale Stalleinbrüche seien kein Instrument des Tierschutzes, sondern würden oftmals genau das Gegenteil bewirken.
Bernd Brodtrager, Direktor des Steirischen Bauernbundes stellt klar: „Unter dem Vorwand des Tierschutzes wurde in der Vergangenheit immer wieder versucht, vermeintliches Tierleid aufzudecken. Tatsächlich wurde dabei aber vielfach Familienleid durch die psychischen Belastungen verursacht, da Ställe mitten in der Nacht aufgebrochen und verwanzt wurden. Solche Aktionen verunsichern Familien, gefährden Tiere und halten junge Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer davon ab, in die Zukunft zu investieren. Mit diesen radikalen Methoden wollen NGOs maximale Aufmerksamkeit und Spenden lukrieren. Diejenigen, die tatsächlich Verantwortung für Tierwohl übernehmen sind unsere Bäuerinnen und Bauern.“
Mit dem heutigen Beschluss stellt sich die Steiermark klar an die Seite der Bäuerinnen und Bauern und sendet ein deutliches Signal an die Bundesregierung. Nun gilt es, bestehende Gesetzeslücken zu schließen und sich an Ländern wie Deutschland oder der Schweiz zu orientieren, wo vergleichbare Delikte entsprechend geahndet werden. (Schluss)
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