Sechs neue Spitzenfunktionär:innen für die Landjugend in Oberösterreich
Die aufZAQ-zertifizierte Spitzenfunktionär:innen-Ausbildung abgeschlossen
Sechs Bezirks- und Landesfunktionär:innen aus Oberösterreich absolvierten die letzten sieben Monate die aufZAQ-zertifizierte Spitzenfunktionär:innen-Ausbildung der Landjugend. In 184 Einheiten bildeten sie sich ehrenamtlich weiter, setzten darüber hinaus erfolgreich ein Projekt um und konnten nun den intensiven Lehrgang erfolgreich abschließen.
Nach sieben intensiven und lehrreichen Monaten fanden am Sonntag, dem 4. Oktober 2026 in Geboltskirchen die Abschlusspräsentationen des diesjährigen aufZAQ-Lehrgangs für Landjugend-Spitzenfunktionär:innen der Landjugend Österreich statt. Das Zertifikat aufZAQ bürgt dabei für Qualität bei Ausbildungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. In drei intensiven Theoriemodulen bildeten sich die Teilnehmer:innen in den Bereichen Rhetorik, Projektmanagement und Teamführung weiter. Zur Anwendung kam das neue Wissen gleich beim praktischen Teil der Ausbildung, bei welchem die Teilnehmer:innen mit ihrer Landjugend-Gruppe ein Projekt leitend umsetzen und ein Projekthandbuch erstellen mussten. 22 Landjugend-Mitglieder schlossen die beiden Lehrgänge, die 2026 parallel in Österreich stattgefunden haben, ab, wobei sechs davon aus Oberösterreich waren. Die Ausbildung bringt nicht nur den Mehrwert von top-ausgebildeten Funktionär:innen mit sich, sondern auch von professionell umgesetzten Projekten, von welchen nicht nur die Landjugend, sondern der gesamte ländliche Raum profitiert.
Von Rhetorik bis Projektmanagement
In 184 Einheiten werden die Teilnehmer:innen beim aufZAQ-Lehrgang von hochkarätigen Trainern in den unterschiedlichsten Bereichen ausgebildet. Von Rhetorik, über Teambuilding und Konfliktmanagement bis hin zu einschlägigem Projektmanagement sind dabei alle Themenbereiche abgedeckt, die es braucht, um erfolgreich als Funktionär:in wirken und ein Projekt leiten zu können. Da im Zuge der Ausbildung auch ein Projekt umgesetzt werden muss, kann das erlernte Wissen direkt in der Praxis angewendet werden. Fixer Bestandteil eines jeden Projekts ist dabei die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen im Ausmaß von mind. 16 Stunden. Dies ist eines der Kriterien, die das aufZAQ-Zertifikat als Qualitätsmerkmal für Fortbildungen in der Kinder- und Jugendarbeit mit sich bringt.
Projekte, die den ländlichen Raum prägen
Nicht nur die Teilnehmer:innen persönlich profitieren von der Weiterbildung, sondern die gesamte Landjugend bzw. der ländliche Raum im Allgemeinen. So wurden auch heuer vier grandiose Projekte von den sechs oberösterreichischen Absolvent:innen umgesetzt.
Julia Ehrenmüller & Daniel Neundlinger (Bezirksleitung Landjugend Bezirk Rohrbach)
„g’lebt, g’lacht, g’macht – 75 Jahre Landjugend Pracht“
Zum 75-jährigen Bestehen der Landjugend Bezirk Rohrbach entstand das Jubiläumsprojekt „g’lebt, g’lacht, g’macht - 75 Jahre Landjugend Pracht“, welches Julia Ehrenmüller und Daniel Neundlinger im Zuge der aufZAQ-Ausbildung umsetzten. Im Mittelpunkt stand ein selbstgeschriebenes Theaterstück, das mit viel Humor 75 Jahre Landjugendgeschichte lebendig machte. Mit einer fahrbaren Bühne wurde das Stück in sechs Gemeinden des Bezirks aufgeführt und begeisterte über 1.400 Besucher:innen. Auch 13 Kinder konnten bei einem gemeinsamen Theaterworkshop erste Bühnenerfahrung sammeln. Dem nicht genug: Eingeleitet wurde das Projekt mit einer gemeinsamen Startveranstaltung, bei welcher die Ortsgruppen anlässlich des Jubiläumsjahres ihre Geschichte in Wagenradl präsentierten und Erinnerungen aus den letzten 75 Jahren geteilt wurden. Über 2.000 ehrenamtliche Stunden und 26 Proben flossen gesamt in das aufZAQ-Projekt.
Rita Aigner (Landesleiterin Landjugend Oberösterreich)
„Landjugend sehen, hören, entdecken“
Kinder sind unsere nächste Generation. Daher ist es so wichtig ihnen schon früh zu vermitteln, wie wertvoll Gemeinschaft und Ehrenamt sind. Genau hier setzt das aufZAQ-Projekt von Landjugend-Landesleiterin Rita Aigner an. Unter dem Titel „Landjugend sehen, hören, entdecken“ wurde gemeinsam mit dem vierköpfigen Projektteam ein Mini-Kinderbuch selbst gestaltet, in dem die Geschwister Frieda und Hannes auf einem Spaziergang mit Papa Toni immer wieder auf die Landjugend stoßen und so mit deren Aktivitäten in Berührung kommen. Ergänzt wird das Kinderbuch von zehn Hörgeschichten, welche auf der Website ooe.landjugend.at zum Download bereitstehen und zum Beispiel auch auf einen Kreativ-Tonie geladen werden können. Zudem wurde ein Stationsbetrieb im Zuge des Projekts entwickelt, der die Landjugend für Kinder bei Veranstaltungen erlebbar macht.
Simon Diwold (Bezirksleiter Landjugend Bezirk Perg)
„PERGsteigen - Lieblingsplatzerl herzeigen“
„PERGsteigen - Lieblingsplatzerl herzeigen“ lautet der Titel des Projekts, welches Simon Diwold als Bezirksleiter der Landjugend Bezirk Perg gemeinsam mit seinem Projektteam umsetzte. An ausgewählten Plätzen im Bezirk Perg entstehen PERGsteigen-Rahmen als Rast- und Fotopunkte. Die Rahmen sollen dabei auf viele Lieblingsplatzerl in der eigenen Umgebung aufmerksam machen und dazu einladen, die eigene Heimat neu zu entdecken. Zu den ausgewählten Plätzen werden wissenswerte Informationen auf der Website der Landjugend Bezirk Perg gestellt, welche mittels QR-Code bei den Lieblingsplatzerl abrufbar sind. Die Botschaft des Projekts ist einfach: Man muss nicht weit fahren, denn das Schöne liegt oft so nahe.
Anna-Marie Grubmüller und Stefanie Berer (Bezirksfunktionärinnen, Landjugend Bezirk Braunau)
„Landjugend auf der Spur – 75 Jahre Gemeinschaft pur“
Das Jahr 2026 steht für die Landjugend Bezirk Braunau ganz im Zeichen ihres 75-jährigen Bestehens. Anna-Marie Grubmüller und Stefanie Berer leiteten im Zuge der aufZAQ-Ausbildung das Projekt „Landjugend auf der Spur - 75 Jahre Gemeinschaft pur“. Ein Schwerpunkt des Projekts lag auf der Aufarbeitung der 75-jährigen Geschichte der Landjugend. Durch „Ahnenforschung“ und Interviews mit ehemaligen Funktionär:innen wurde diese aufgearbeitet und Lücken geschlossen. Auch zwei Generationenstammtische wurden veranstaltet, an welchen über 100 aktive und ehemalige Bezirksfunktionär:innen teilnahmen, um alte Erinnerungen wieder aufleben zu lassen. Auch die Ortsgruppen trugen das Jubiläum durch die Veranstaltung von Aktionstagen in ihre Gemeinden. Höhepunkte des Projekts waren die Veranstaltungen „Best Of Braunau“ mit einer eigens gegründeten Landjugend-Musikkapelle, sowie der Galaabend. Nicht vergessen werden darf auch das selbst entwickelte Kamishibai-Erzähltheater. Das Kamishibai besteht aus Bildkarten und ist für Kinder gedacht. Mit Hilfe dieser Bildkarten wird die Geschichte von den Gänsen Gisela und Gustav erzählt, welche bei der Landjugend das erste Mal Gemeinschaft hautnah erleben und verschiedene Bräuche kennenlernen. Passend zum Kamishibai wurde eine 70-seitige pädagogische Planung entwickelt, so dass das Erzähltheater in Schulen zum Einsatz kommen kann. (Schluss)
Nach sieben intensiven und lehrreichen Monaten fanden am Sonntag, dem 4. Oktober 2026 in Geboltskirchen die Abschlusspräsentationen des diesjährigen aufZAQ-Lehrgangs für Landjugend-Spitzenfunktionär:innen der Landjugend Österreich statt. Das Zertifikat aufZAQ bürgt dabei für Qualität bei Ausbildungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. In drei intensiven Theoriemodulen bildeten sich die Teilnehmer:innen in den Bereichen Rhetorik, Projektmanagement und Teamführung weiter. Zur Anwendung kam das neue Wissen gleich beim praktischen Teil der Ausbildung, bei welchem die Teilnehmer:innen mit ihrer Landjugend-Gruppe ein Projekt leitend umsetzen und ein Projekthandbuch erstellen mussten. 22 Landjugend-Mitglieder schlossen die beiden Lehrgänge, die 2026 parallel in Österreich stattgefunden haben, ab, wobei sechs davon aus Oberösterreich waren. Die Ausbildung bringt nicht nur den Mehrwert von top-ausgebildeten Funktionär:innen mit sich, sondern auch von professionell umgesetzten Projekten, von welchen nicht nur die Landjugend, sondern der gesamte ländliche Raum profitiert.
Von Rhetorik bis Projektmanagement
In 184 Einheiten werden die Teilnehmer:innen beim aufZAQ-Lehrgang von hochkarätigen Trainern in den unterschiedlichsten Bereichen ausgebildet. Von Rhetorik, über Teambuilding und Konfliktmanagement bis hin zu einschlägigem Projektmanagement sind dabei alle Themenbereiche abgedeckt, die es braucht, um erfolgreich als Funktionär:in wirken und ein Projekt leiten zu können. Da im Zuge der Ausbildung auch ein Projekt umgesetzt werden muss, kann das erlernte Wissen direkt in der Praxis angewendet werden. Fixer Bestandteil eines jeden Projekts ist dabei die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen im Ausmaß von mind. 16 Stunden. Dies ist eines der Kriterien, die das aufZAQ-Zertifikat als Qualitätsmerkmal für Fortbildungen in der Kinder- und Jugendarbeit mit sich bringt.
Projekte, die den ländlichen Raum prägen
Nicht nur die Teilnehmer:innen persönlich profitieren von der Weiterbildung, sondern die gesamte Landjugend bzw. der ländliche Raum im Allgemeinen. So wurden auch heuer vier grandiose Projekte von den sechs oberösterreichischen Absolvent:innen umgesetzt.
Julia Ehrenmüller & Daniel Neundlinger (Bezirksleitung Landjugend Bezirk Rohrbach)
„g’lebt, g’lacht, g’macht – 75 Jahre Landjugend Pracht“
Zum 75-jährigen Bestehen der Landjugend Bezirk Rohrbach entstand das Jubiläumsprojekt „g’lebt, g’lacht, g’macht - 75 Jahre Landjugend Pracht“, welches Julia Ehrenmüller und Daniel Neundlinger im Zuge der aufZAQ-Ausbildung umsetzten. Im Mittelpunkt stand ein selbstgeschriebenes Theaterstück, das mit viel Humor 75 Jahre Landjugendgeschichte lebendig machte. Mit einer fahrbaren Bühne wurde das Stück in sechs Gemeinden des Bezirks aufgeführt und begeisterte über 1.400 Besucher:innen. Auch 13 Kinder konnten bei einem gemeinsamen Theaterworkshop erste Bühnenerfahrung sammeln. Dem nicht genug: Eingeleitet wurde das Projekt mit einer gemeinsamen Startveranstaltung, bei welcher die Ortsgruppen anlässlich des Jubiläumsjahres ihre Geschichte in Wagenradl präsentierten und Erinnerungen aus den letzten 75 Jahren geteilt wurden. Über 2.000 ehrenamtliche Stunden und 26 Proben flossen gesamt in das aufZAQ-Projekt.
Rita Aigner (Landesleiterin Landjugend Oberösterreich)
„Landjugend sehen, hören, entdecken“
Kinder sind unsere nächste Generation. Daher ist es so wichtig ihnen schon früh zu vermitteln, wie wertvoll Gemeinschaft und Ehrenamt sind. Genau hier setzt das aufZAQ-Projekt von Landjugend-Landesleiterin Rita Aigner an. Unter dem Titel „Landjugend sehen, hören, entdecken“ wurde gemeinsam mit dem vierköpfigen Projektteam ein Mini-Kinderbuch selbst gestaltet, in dem die Geschwister Frieda und Hannes auf einem Spaziergang mit Papa Toni immer wieder auf die Landjugend stoßen und so mit deren Aktivitäten in Berührung kommen. Ergänzt wird das Kinderbuch von zehn Hörgeschichten, welche auf der Website ooe.landjugend.at zum Download bereitstehen und zum Beispiel auch auf einen Kreativ-Tonie geladen werden können. Zudem wurde ein Stationsbetrieb im Zuge des Projekts entwickelt, der die Landjugend für Kinder bei Veranstaltungen erlebbar macht.
Simon Diwold (Bezirksleiter Landjugend Bezirk Perg)
„PERGsteigen - Lieblingsplatzerl herzeigen“
„PERGsteigen - Lieblingsplatzerl herzeigen“ lautet der Titel des Projekts, welches Simon Diwold als Bezirksleiter der Landjugend Bezirk Perg gemeinsam mit seinem Projektteam umsetzte. An ausgewählten Plätzen im Bezirk Perg entstehen PERGsteigen-Rahmen als Rast- und Fotopunkte. Die Rahmen sollen dabei auf viele Lieblingsplatzerl in der eigenen Umgebung aufmerksam machen und dazu einladen, die eigene Heimat neu zu entdecken. Zu den ausgewählten Plätzen werden wissenswerte Informationen auf der Website der Landjugend Bezirk Perg gestellt, welche mittels QR-Code bei den Lieblingsplatzerl abrufbar sind. Die Botschaft des Projekts ist einfach: Man muss nicht weit fahren, denn das Schöne liegt oft so nahe.
Anna-Marie Grubmüller und Stefanie Berer (Bezirksfunktionärinnen, Landjugend Bezirk Braunau)
„Landjugend auf der Spur – 75 Jahre Gemeinschaft pur“
Das Jahr 2026 steht für die Landjugend Bezirk Braunau ganz im Zeichen ihres 75-jährigen Bestehens. Anna-Marie Grubmüller und Stefanie Berer leiteten im Zuge der aufZAQ-Ausbildung das Projekt „Landjugend auf der Spur - 75 Jahre Gemeinschaft pur“. Ein Schwerpunkt des Projekts lag auf der Aufarbeitung der 75-jährigen Geschichte der Landjugend. Durch „Ahnenforschung“ und Interviews mit ehemaligen Funktionär:innen wurde diese aufgearbeitet und Lücken geschlossen. Auch zwei Generationenstammtische wurden veranstaltet, an welchen über 100 aktive und ehemalige Bezirksfunktionär:innen teilnahmen, um alte Erinnerungen wieder aufleben zu lassen. Auch die Ortsgruppen trugen das Jubiläum durch die Veranstaltung von Aktionstagen in ihre Gemeinden. Höhepunkte des Projekts waren die Veranstaltungen „Best Of Braunau“ mit einer eigens gegründeten Landjugend-Musikkapelle, sowie der Galaabend. Nicht vergessen werden darf auch das selbst entwickelte Kamishibai-Erzähltheater. Das Kamishibai besteht aus Bildkarten und ist für Kinder gedacht. Mit Hilfe dieser Bildkarten wird die Geschichte von den Gänsen Gisela und Gustav erzählt, welche bei der Landjugend das erste Mal Gemeinschaft hautnah erleben und verschiedene Bräuche kennenlernen. Passend zum Kamishibai wurde eine 70-seitige pädagogische Planung entwickelt, so dass das Erzähltheater in Schulen zum Einsatz kommen kann. (Schluss)
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