Schweinemarkt: Frustration und Ratlosigkeit bei heimischen Bauern und Schlachthöfen
Deutlicher Preissturz in Deutschland und wachsender Druck auf den europäischen Märkten ziehen auch Österreichs Erzeugerpreise nach unten.
Die unerwartete hohe Preisrücknahme von 15 Cent in Deutschland sorgte für enorme Ratlosigkeit auch in der Schlachthofbranche. Der hohe Preisabstand der österreichischen Notierung zu Deutschland und die hohe Preisrücknahme stellt auch die Abnehmer vor großen Herausforderungen im Absatz und in der Wirtschaftlichkeit. Um annähernd in der EU Schritt halten zu können, meinte ein Abnehmer, dass die Schweinepreise eigentlich um 30 Cent abgesenkt werden müssten. Auch die Landwirtschaft ringt mit enormen Kostensteigerungen und bräuchte die oben genannte Zahl im Plus, um die finanzielle Lage zu bewältigen. Da in den nächsten Wochen mit einem wesentlich höherem Schweineangebot zu rechnen ist und die Warenfluss mit österreichischer Ware nicht gedrosselt wird, wurde der Schweinepreis auf 1,52 Euro/kg (-12 Cent) festgelegt.
EU-Schlachtschweinemarkt: Steigendes Angebot trifft auf schleppenden Fleischabsatz
Das Angebot an schlachtreifen Schweinen nimmt seit Wochen zu, inzwischen wird aus einigen Regionen bereits wieder von etwas zu umfangreichen Mengen berichtet. Gleichzeitig bleibt der Fleischmarkt schwierig, die Schlachtunternehmen agieren vorsichtig. In einigen Regionen werden dementsprechend bereits Forderungen nach Preisabschlägen gestellt. In vielen europäischen Ländern nahm der Druck am Schlachtschweinemarkt zuletzt zu. Mit den kühleren Temperaturen fällt das Angebot deutlich größer aus, auch die Schlachtgewichte steigen. Gleichzeitig fehlen Impulse vom Fleischhandel, insbesondere der Export ist schwierig.
Deutschland - Der Druck auf den Schlachtschweinemarkt hat in den vergangenen Tagen stetig zugenommen. Die Schlachtunternehmen berichten von großen Absatzproblemen, die Forderungen nach deutlichen Preisabschlägen wurden immer lauter. Gleichzeitig haben die angebotenen Mengen immer mehr zugenommen, die Vermarktung gestaltet sich entsprechend schwierig. Aus dem Süden wird zwar noch von einem halbwegs ausgeglichenen Markt berichtet, mehrheitlich mussten die Erzeuger dem massiven Druck Rechnung tragen.
Aus Spanien wird nach wie vor von einem kleinen Angebot berichtet, die durchschnittlichen Schlachtgewichte liegen unter dem Wert des Vorjahres. Zugleich nehmen die Mengen und die Gewichte langsamer zu als um diese Zeit des Jahres üblich. Entsprechend werden von Seiten der Erzeuger weiter stabile bis leicht festere Preise gefordert. Zugleich stagniert der Fleischmarkt, insbesondere im Export bereitet die Konkurrenz aus Dänemark, den USA und Brasilien große Probleme.
Mastschweine-Basispreis: EUR 1,52 (- 0,12)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,74 (- 0,10) (Schluss)
EU-Schlachtschweinemarkt: Steigendes Angebot trifft auf schleppenden Fleischabsatz
Das Angebot an schlachtreifen Schweinen nimmt seit Wochen zu, inzwischen wird aus einigen Regionen bereits wieder von etwas zu umfangreichen Mengen berichtet. Gleichzeitig bleibt der Fleischmarkt schwierig, die Schlachtunternehmen agieren vorsichtig. In einigen Regionen werden dementsprechend bereits Forderungen nach Preisabschlägen gestellt. In vielen europäischen Ländern nahm der Druck am Schlachtschweinemarkt zuletzt zu. Mit den kühleren Temperaturen fällt das Angebot deutlich größer aus, auch die Schlachtgewichte steigen. Gleichzeitig fehlen Impulse vom Fleischhandel, insbesondere der Export ist schwierig.
Deutschland - Der Druck auf den Schlachtschweinemarkt hat in den vergangenen Tagen stetig zugenommen. Die Schlachtunternehmen berichten von großen Absatzproblemen, die Forderungen nach deutlichen Preisabschlägen wurden immer lauter. Gleichzeitig haben die angebotenen Mengen immer mehr zugenommen, die Vermarktung gestaltet sich entsprechend schwierig. Aus dem Süden wird zwar noch von einem halbwegs ausgeglichenen Markt berichtet, mehrheitlich mussten die Erzeuger dem massiven Druck Rechnung tragen.
Aus Spanien wird nach wie vor von einem kleinen Angebot berichtet, die durchschnittlichen Schlachtgewichte liegen unter dem Wert des Vorjahres. Zugleich nehmen die Mengen und die Gewichte langsamer zu als um diese Zeit des Jahres üblich. Entsprechend werden von Seiten der Erzeuger weiter stabile bis leicht festere Preise gefordert. Zugleich stagniert der Fleischmarkt, insbesondere im Export bereitet die Konkurrenz aus Dänemark, den USA und Brasilien große Probleme.
Mastschweine-Basispreis: EUR 1,52 (- 0,12)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,74 (- 0,10) (Schluss)
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