OÖ Bäuerinnentag: ein Tag im Zeichen von Information, Bildung und Vernetzung
350 Bäuerinnen tauschten sich in der Landwirtschaftskammer aus
Information, gezielte Beratungs- und Bildungsangebote und Raum zum Netzwerken – das erwartete rund 350 Bäuerinnen aus ganz Oberösterreich heute in der Landwirtschaftskammer OÖ in Linz Auf der Gugl. Anlässlich des Internationalen Jahres der Bäuerin trafen sich Bäuerinnen aus allen Regionen Oberösterreichs, um aktuelle Informationen in ihre Gemeinden weiterzutragen. Die motivierten und engagierten Bäuerinnen sind Multiplikatorinnen für den ländlichen Raum und durch sie gelangt Wissen rund um Themen der Rechtsberatung, Sozialversicherung, der Weiterbildung und vieles mehr in die jeweiligen Regionen.
„Weiterbildung bedeutet für Bäuerinnen einen Gewinn an Wissen und Fähigkeiten, sowohl für den Betrieb als auch für die persönliche Entwicklung. Sie hilft dabei, landwirtschaftliche Betriebe zukunftsfit zu gestalten, neue Einkommensmöglichkeiten zu erschließen und erfolgreich auf Veränderungen in Landwirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu reagieren. Zudem unterstützt sie den Einsatz moderner Technologien und innovativer Bewirtschaftungsmethoden. Gleichzeitig stärkt Weiterbildung Selbstvertrauen, persönliche Entfaltung und Resilienz im anspruchsvollen Alltag“, erklären LK OÖ-Präsident Franz Waldenberger, Vizepräsidentin Rosemarie Ferstl sowie die Vorsitzende des Bäuerinnenausschusses in der Landwirtschaftskammer OÖ, Johanna Haider, die Motivation, warum dieser Bäuerinnentag heute erstmals in der Landwirtschaftskammer OÖ organisiert wurde.
Netzwerke stärken, Interessen vertreten
Die Interessenvertretung für alle Frauen in der Land- und Forstwirtschaft ist eine wichtige Aufgabe. Hierzu gehört unter anderem das Mitgestalten der Rahmenbedingungen, die Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildung und der Einsatz für die Anliegen der Bäuerinnen vor allem im Hinblick auf deren rechtliche und soziale Absicherung.
„Mithilfe guter Netzwerke und konsequenter Interessenvertretung ist es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, viele Anliegen der Bäuerinnen und Frauen im ländlichen Raum umzusetzen. Als Landwirtschaftskammer setzen wir uns für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen auf den bäuerlichen Familienbetrieben ein und engagieren uns bei sozial-, agrar- und gesellschaftspolitischen Themen“, erklärt Präsident Waldenberger.
Die rechtliche Situation von Bäuerinnen stand in der vergangenen Bildungssaison im Fokus. Im Rahmen der Reihe „Recht(e) haben“ informierten sieben kostenlose Online-Seminare über zentrale Themen von Ehe und Erbrecht über die Hofübergabe bis hin zu Pension, Sozialversicherung und Mutterschaftsleistungen. Behandelt werden auch Herausforderungen im Bereich der Pflege sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Frauenanteil in den agrarischen Gremien erhöhen
Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich setzt sich für einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent in agrarischen und politischen Gremien ein. Im April 2026 konnten erstmals elf Verbände dafür gewonnen werden, die Charta für partnerschaftliche Interessenvertretung in Oberösterreich zu unterzeichnen und damit einen wichtigen Schritt hin zu einer ausgewogenen Interessenvertretung zu setzen. „Ein besonderes Anliegen ist uns die Qualifizierung von Frauen in ihrer Rolle als Funktionärinnen. Daher werden jährlich spezielle Weiterbildungsangebote für diese Zielgruppe entwickelt und angeboten. Heuer findet ein eigens dafür konzipierter Zertifikatslehrgang im Bezirk Gmunden-Vöcklabruck statt“, erläutert Johanna Haider.
Dialog mit der Gesellschaft und Motor für Diversifizierung
Bäuerinnen leisten einen wichtigen Beitrag, um den Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft zu stärken und Wissen über Landwirtschaft, Ernährung und Konsum zu vermitteln. Gleichzeitig sind Bäuerinnen wichtige Impulsgeberinnen für die Diversifizierung der Betriebe. Sie erschließen neue Einkommensquellen, entwickeln zusätzliche Standbeine und tragen mit ihrem Ideenreichtum wesentlich zur Zukunftsfähigkeit der Höfe bei. Weiterbildung stärkt dabei sowohl die unternehmerischen Kompetenzen als auch die persönliche Entwicklung.
„Bäuerinnen sind Brückenbauerinnen zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft und leisten einen wertvollen Beitrag, um Verständnis für die heimische Lebensmittelproduktion zu schaffen. Gleichzeitig sind sie mit ihren Ideen, ihrer Innovationskraft und ihrem Unternehmergeist wichtige Motoren für die Weiterentwicklung der bäuerlichen Familienbetriebe“, betont LK OÖ-Vizepräsidentin Rosemarie Ferstl.
Breites Informationsangebot für Bäuerinnen
Beim Tag der Bäuerin stand neben dem fachlichen Austausch vor allem die Information und Vernetzung der Bäuerinnen im Mittelpunkt. Ein wichtiges Impulsreferat hielt AMA-Marketing-Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek zum Thema „Gemeinsam mehr Wert schaffen – AMA-Marketing und Bäuerinnen als starke Partnerinnen für Österreichs Lebensmittel.
Großes Interesse herrschte an den zahlreichen Informationsständen. Vorgestellt wurden aktuelle Bildungs- und Beratungsangebote, neue Unterlagen für die Aktionstage der Bäuerinnen in den Volksschulen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten für Bäuerinnen. Die Expertinnen und Experten der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), der Direktvermarktung, des Bereichs Urlaub am Bauernhof sowie der Betriebs- und Innovationsberatung standen für Fragen und individuelle Auskünfte zur Verfügung.
Einblicke in Ernährungsbildung und Lebensmittelwissen boten die Esserwisser, während die Seminarbäuerinnen mit ihrer Getreidestraße und praktischen Backvorführungen Landwirtschaft mit allen Sinnen erlebbar machten. Ergänzt wurde das Programm durch Informationen zu psychosozialen Beratungsangeboten von Lebensqualität Bauernhof sowie durch die Vorstellung aktueller Bildungsinitiativen der Landjugend Oberösterreich.
„Die vielfältigen Impulse des Tages der Bäuerin zeigen eindrucksvoll, welchen Beitrag Bäuerinnen für die Weiterentwicklung ihrer Betriebe, für den ländlichen Raum und für den Dialog mit der Gesellschaft leisten. Denn eines steht fest: Wo Frauen wirken, wächst Zukunft“, sind sich Präsident Waldenberger, Vizepräsidentin Ferstl und die Bäuerinnen-Ausschuss-Vorsitzende Haider abschließend einig. (Schluss)
„Weiterbildung bedeutet für Bäuerinnen einen Gewinn an Wissen und Fähigkeiten, sowohl für den Betrieb als auch für die persönliche Entwicklung. Sie hilft dabei, landwirtschaftliche Betriebe zukunftsfit zu gestalten, neue Einkommensmöglichkeiten zu erschließen und erfolgreich auf Veränderungen in Landwirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu reagieren. Zudem unterstützt sie den Einsatz moderner Technologien und innovativer Bewirtschaftungsmethoden. Gleichzeitig stärkt Weiterbildung Selbstvertrauen, persönliche Entfaltung und Resilienz im anspruchsvollen Alltag“, erklären LK OÖ-Präsident Franz Waldenberger, Vizepräsidentin Rosemarie Ferstl sowie die Vorsitzende des Bäuerinnenausschusses in der Landwirtschaftskammer OÖ, Johanna Haider, die Motivation, warum dieser Bäuerinnentag heute erstmals in der Landwirtschaftskammer OÖ organisiert wurde.
Netzwerke stärken, Interessen vertreten
Die Interessenvertretung für alle Frauen in der Land- und Forstwirtschaft ist eine wichtige Aufgabe. Hierzu gehört unter anderem das Mitgestalten der Rahmenbedingungen, die Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildung und der Einsatz für die Anliegen der Bäuerinnen vor allem im Hinblick auf deren rechtliche und soziale Absicherung.
„Mithilfe guter Netzwerke und konsequenter Interessenvertretung ist es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, viele Anliegen der Bäuerinnen und Frauen im ländlichen Raum umzusetzen. Als Landwirtschaftskammer setzen wir uns für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen auf den bäuerlichen Familienbetrieben ein und engagieren uns bei sozial-, agrar- und gesellschaftspolitischen Themen“, erklärt Präsident Waldenberger.
Die rechtliche Situation von Bäuerinnen stand in der vergangenen Bildungssaison im Fokus. Im Rahmen der Reihe „Recht(e) haben“ informierten sieben kostenlose Online-Seminare über zentrale Themen von Ehe und Erbrecht über die Hofübergabe bis hin zu Pension, Sozialversicherung und Mutterschaftsleistungen. Behandelt werden auch Herausforderungen im Bereich der Pflege sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Frauenanteil in den agrarischen Gremien erhöhen
Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich setzt sich für einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent in agrarischen und politischen Gremien ein. Im April 2026 konnten erstmals elf Verbände dafür gewonnen werden, die Charta für partnerschaftliche Interessenvertretung in Oberösterreich zu unterzeichnen und damit einen wichtigen Schritt hin zu einer ausgewogenen Interessenvertretung zu setzen. „Ein besonderes Anliegen ist uns die Qualifizierung von Frauen in ihrer Rolle als Funktionärinnen. Daher werden jährlich spezielle Weiterbildungsangebote für diese Zielgruppe entwickelt und angeboten. Heuer findet ein eigens dafür konzipierter Zertifikatslehrgang im Bezirk Gmunden-Vöcklabruck statt“, erläutert Johanna Haider.
Dialog mit der Gesellschaft und Motor für Diversifizierung
Bäuerinnen leisten einen wichtigen Beitrag, um den Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft zu stärken und Wissen über Landwirtschaft, Ernährung und Konsum zu vermitteln. Gleichzeitig sind Bäuerinnen wichtige Impulsgeberinnen für die Diversifizierung der Betriebe. Sie erschließen neue Einkommensquellen, entwickeln zusätzliche Standbeine und tragen mit ihrem Ideenreichtum wesentlich zur Zukunftsfähigkeit der Höfe bei. Weiterbildung stärkt dabei sowohl die unternehmerischen Kompetenzen als auch die persönliche Entwicklung.
„Bäuerinnen sind Brückenbauerinnen zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft und leisten einen wertvollen Beitrag, um Verständnis für die heimische Lebensmittelproduktion zu schaffen. Gleichzeitig sind sie mit ihren Ideen, ihrer Innovationskraft und ihrem Unternehmergeist wichtige Motoren für die Weiterentwicklung der bäuerlichen Familienbetriebe“, betont LK OÖ-Vizepräsidentin Rosemarie Ferstl.
Breites Informationsangebot für Bäuerinnen
Beim Tag der Bäuerin stand neben dem fachlichen Austausch vor allem die Information und Vernetzung der Bäuerinnen im Mittelpunkt. Ein wichtiges Impulsreferat hielt AMA-Marketing-Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek zum Thema „Gemeinsam mehr Wert schaffen – AMA-Marketing und Bäuerinnen als starke Partnerinnen für Österreichs Lebensmittel.
Großes Interesse herrschte an den zahlreichen Informationsständen. Vorgestellt wurden aktuelle Bildungs- und Beratungsangebote, neue Unterlagen für die Aktionstage der Bäuerinnen in den Volksschulen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten für Bäuerinnen. Die Expertinnen und Experten der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), der Direktvermarktung, des Bereichs Urlaub am Bauernhof sowie der Betriebs- und Innovationsberatung standen für Fragen und individuelle Auskünfte zur Verfügung.
Einblicke in Ernährungsbildung und Lebensmittelwissen boten die Esserwisser, während die Seminarbäuerinnen mit ihrer Getreidestraße und praktischen Backvorführungen Landwirtschaft mit allen Sinnen erlebbar machten. Ergänzt wurde das Programm durch Informationen zu psychosozialen Beratungsangeboten von Lebensqualität Bauernhof sowie durch die Vorstellung aktueller Bildungsinitiativen der Landjugend Oberösterreich.
„Die vielfältigen Impulse des Tages der Bäuerin zeigen eindrucksvoll, welchen Beitrag Bäuerinnen für die Weiterentwicklung ihrer Betriebe, für den ländlichen Raum und für den Dialog mit der Gesellschaft leisten. Denn eines steht fest: Wo Frauen wirken, wächst Zukunft“, sind sich Präsident Waldenberger, Vizepräsidentin Ferstl und die Bäuerinnen-Ausschuss-Vorsitzende Haider abschließend einig. (Schluss)
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