Moosbrugger: Mit Erneuerbaren Energien unabhängiger von Krisenregionen werden
Weiterkommen bei Energiegesetzen und Wettbewerbsfairness bei Treibstoffkosten gefordert
"Die aktuelle Krise im Nahen Osten unterstreicht einmal mehr unsere Forderung, Österreichs Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln und Energie zu stärken. Insbesondere im Energiebereich brauchen wir dringend mehr Eigenständigkeit und einen ambitionierten Ausbau aller erneuerbaren Technologien", betont LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger. Er setzt sich dafür ein, dass im Rahmen des Erneuerbaren Gase Gesetzes (EGG) und des Erneuerbare Ausbau Gesetzes (EAG) "endlich stabile, bessere Rahmenbedingungen für biogene Energieträger bei den dringend notwendigen Investitionen geschaffen werden".
Da erneute Preissteigerungen bei Treibstoffen absehbar sind und Sorgen bereiten, fordert Moosbrugger auch, die im EU-Vergleich bestehende Benachteiligung der österreichischen Landwirtschaft bei der Treibstoffbesteuerung dringend aus der Welt zu schaffen. Das wäre im Sinne der Wettbewerbsfairness für die Lebensmittelproduktion auf offenen europäischen Märkten überaus notwendig. "Eine deutliche Entlastung unserer Bäuerinnen und Bauern im Treibstoff-Kostenbereich ist von größter Bedeutung", fordert Moosbrugger.
Erneuerbare Chancen statt fossiler Risiken
Derzeit ist Österreich bei der Versorgung mit Erdgas zu mehr als 90% und bei Erdöl zu mehr als 95% von Importen abhängig – meist aus politischen Krisenregionen und mit großen Risiken behaftet. "Die aktuellen Verwerfungen auf den globalen Energiemärkten werden uns alle wieder viel Geld kosten und die Inflation befeuern. Eine nachhaltige, klimaschonende Lösung kann nur durch mehr heimische Energie erreicht werden - insbesondere durch die auch im Winterhalbjahr sichere Versorgung mit Biomasse und Biogas", betont der LK Österreich-Präsident.
"Wir wehren uns gegen die von der Öllobby oft forcierten Versuche, unsere in der Region nachhaltig erzeugte Bioenergie schlecht zu reden. Nicht nur unsere Land- und Forstwirtschaft arbeitet auf höchstem Nachhaltigkeits- und Qualitätsniveau. Auch unsere innovativen Unternehmen haben sich im Bioenergiebereich internationale Technologie-Führerschaft und somit eine Vorreiterrolle erarbeitet - von biogenen Rohstoffen bis zu den gesamten Energie- und Logistiksystemen", unterstreicht Moosbrugger und weist auf den Nutzen für die Versorgungssicherheit hin.
Dringend notwendige Investitionen gesetzlich ermöglichen
"Daher fordern wir ein zügiges Vorankommen beim neu zu schaffenden Erneuerbaren Gase Gesetz (EGG) und bessere Rahmenbedingungen für biogene Energieträger beim bestehenden Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG), um dringend notwendige Investitionen zu beschleunigen", unterstreicht Moosbrugger und weiter: "Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass nicht ständig weitere, sinnlose Bürokratie-Walzen aus Brüssel unsere nachhaltige Rohstoff-Bereitstellung aus der Land- und Forstwirtschaft behindern und verteuern. Somit ist auch die EU-Kommission gefordert, wieder mehr für Praktikabilität und Wettbewerbsfähigkeit zu sorgen, statt die eigenen Zukunftssektoren künstlich zu schwächen."
Fossile Ressourcen Österreichs dramatisch geschrumpft
Biogene Energieträger sind die wichtigste heimische Energieressource Österreichs und ganzjährig für alle Anwendungen im Wärme-, Treibstoff- und Strombereich einsetzbar. Bei erneuerbaren Energien erreicht Österreich laut Energiebilanz der Statistik Austria seit 1970 einen Selbstversorgungsgrad von 100%. Der Selbstversorgungsgrad bei Erdöl und Erdölprodukten ist von ca. 30% zu Beginn der 70er-Jahre auf unter 5% seit 2020 eingebrochen. Bei fossilen Gasen ist der Selbstversorgungsgrad im selben Zeitraum von ca. 70% auf unter 10% geschrumpft.
"Allein schon diese Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, was das Thema Versorgungssicherheit angeht. Gleichzeitig sollte auch die Eigenversorgung im Lebensmittelbereich gesichert und gestärkt werden – im Sinne der gesamten Bevölkerung", so Moosbrugger. (Schluss)
Da erneute Preissteigerungen bei Treibstoffen absehbar sind und Sorgen bereiten, fordert Moosbrugger auch, die im EU-Vergleich bestehende Benachteiligung der österreichischen Landwirtschaft bei der Treibstoffbesteuerung dringend aus der Welt zu schaffen. Das wäre im Sinne der Wettbewerbsfairness für die Lebensmittelproduktion auf offenen europäischen Märkten überaus notwendig. "Eine deutliche Entlastung unserer Bäuerinnen und Bauern im Treibstoff-Kostenbereich ist von größter Bedeutung", fordert Moosbrugger.
Erneuerbare Chancen statt fossiler Risiken
Derzeit ist Österreich bei der Versorgung mit Erdgas zu mehr als 90% und bei Erdöl zu mehr als 95% von Importen abhängig – meist aus politischen Krisenregionen und mit großen Risiken behaftet. "Die aktuellen Verwerfungen auf den globalen Energiemärkten werden uns alle wieder viel Geld kosten und die Inflation befeuern. Eine nachhaltige, klimaschonende Lösung kann nur durch mehr heimische Energie erreicht werden - insbesondere durch die auch im Winterhalbjahr sichere Versorgung mit Biomasse und Biogas", betont der LK Österreich-Präsident.
"Wir wehren uns gegen die von der Öllobby oft forcierten Versuche, unsere in der Region nachhaltig erzeugte Bioenergie schlecht zu reden. Nicht nur unsere Land- und Forstwirtschaft arbeitet auf höchstem Nachhaltigkeits- und Qualitätsniveau. Auch unsere innovativen Unternehmen haben sich im Bioenergiebereich internationale Technologie-Führerschaft und somit eine Vorreiterrolle erarbeitet - von biogenen Rohstoffen bis zu den gesamten Energie- und Logistiksystemen", unterstreicht Moosbrugger und weist auf den Nutzen für die Versorgungssicherheit hin.
Dringend notwendige Investitionen gesetzlich ermöglichen
"Daher fordern wir ein zügiges Vorankommen beim neu zu schaffenden Erneuerbaren Gase Gesetz (EGG) und bessere Rahmenbedingungen für biogene Energieträger beim bestehenden Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG), um dringend notwendige Investitionen zu beschleunigen", unterstreicht Moosbrugger und weiter: "Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass nicht ständig weitere, sinnlose Bürokratie-Walzen aus Brüssel unsere nachhaltige Rohstoff-Bereitstellung aus der Land- und Forstwirtschaft behindern und verteuern. Somit ist auch die EU-Kommission gefordert, wieder mehr für Praktikabilität und Wettbewerbsfähigkeit zu sorgen, statt die eigenen Zukunftssektoren künstlich zu schwächen."
Fossile Ressourcen Österreichs dramatisch geschrumpft
Biogene Energieträger sind die wichtigste heimische Energieressource Österreichs und ganzjährig für alle Anwendungen im Wärme-, Treibstoff- und Strombereich einsetzbar. Bei erneuerbaren Energien erreicht Österreich laut Energiebilanz der Statistik Austria seit 1970 einen Selbstversorgungsgrad von 100%. Der Selbstversorgungsgrad bei Erdöl und Erdölprodukten ist von ca. 30% zu Beginn der 70er-Jahre auf unter 5% seit 2020 eingebrochen. Bei fossilen Gasen ist der Selbstversorgungsgrad im selben Zeitraum von ca. 70% auf unter 10% geschrumpft.
"Allein schon diese Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, was das Thema Versorgungssicherheit angeht. Gleichzeitig sollte auch die Eigenversorgung im Lebensmittelbereich gesichert und gestärkt werden – im Sinne der gesamten Bevölkerung", so Moosbrugger. (Schluss)
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