Kartoffelmarkt: Erzeugerpreiswende durch Hitzewelle und Ertragsrückgang
Trockenheit bremst Knollenwachstum - Früher Wechsel auf schalenfeste Ware steht bevor.
Am Frühkartoffelmarkt kam es in den letzten Tagen zu einer Wende. Auch wenn aktuell das Angebot noch groß ist, zeigt sich immer konkreter, dass die Erträge mit fortschreitender Ernte auch auf bewässerten Flächen eher abnehmen als steigen. Wo nicht bewässert werden kann, reifen viele Bestände bereits ab, es kommt zu keinem weiteren Zuwachs und die Erträge bleiben weit unter dem Durchschnitt. Die Wetterprognosen mit neuerlicher Hitzewelle verheißen für die nächsten Tagen zudem nichts Gutes. Diese Aussicht auf ein knapperes Angebot ließ die Preise nun deutlich anziehen. Durch die frühere Abreife wird die Vermarktung losschaliger Heuriger bereits in wenigen Tagen abgeschlossen werden und schalenfeste Ware in den Mittelpunkt rücken. An der Absatzsituation im In- und Ausland hat sich nichts geändert. In NÖ und dem Burgenland werden Heurige zu Wochenbeginn um 15 bis 20 Euro pro 100 kg übernommen. Aus OÖ wurde zuletzt ein Erzeugerpreis von zumindest 20 Euro pro 100 kg gemeldet.
In Deutschland sind die Ertragserwartungen mittlerweile landesweit unterdurchschnittlich. Besonders dramatisch bleibt zwar die Lage im Südwesten, aber auch im Norden nehmen die Schäden infolge von Hitze und Trockenheit zu. Zusammen mit dem deutlich eingeschränkten Anbau wird keine große Ernte mehr erwartet. Die Preise haben zur Vorwoche zwar leicht nachgegeben, der Abwärtstrend hat sich aber verlangsamt. Frühkartoffel lassen sich in allen Regionen problemlos vermarkten bzw. besteht in verschiedenen Gebieten Zukaufsbedarf. Auch weiter wird von einem überdurchschnittlichen Preisniveau ausgegangen. Zu Wochenbeginn lagen die Preise für deutsche festkochende Frühkartoffeln meist bei 38 bis 44 €/100 kg. Mit einer geringeren Verfügbarkeit von Kartoffeln für den Export wird in dieser Saison auch in Frankreich, wo eine Hitzewelle auf die nächste folgt, gerechnet. In den letzten Jahren war Frankreich der wichtigste Exporteur für den innereuropäischen Handel. (Schluss)
In Deutschland sind die Ertragserwartungen mittlerweile landesweit unterdurchschnittlich. Besonders dramatisch bleibt zwar die Lage im Südwesten, aber auch im Norden nehmen die Schäden infolge von Hitze und Trockenheit zu. Zusammen mit dem deutlich eingeschränkten Anbau wird keine große Ernte mehr erwartet. Die Preise haben zur Vorwoche zwar leicht nachgegeben, der Abwärtstrend hat sich aber verlangsamt. Frühkartoffel lassen sich in allen Regionen problemlos vermarkten bzw. besteht in verschiedenen Gebieten Zukaufsbedarf. Auch weiter wird von einem überdurchschnittlichen Preisniveau ausgegangen. Zu Wochenbeginn lagen die Preise für deutsche festkochende Frühkartoffeln meist bei 38 bis 44 €/100 kg. Mit einer geringeren Verfügbarkeit von Kartoffeln für den Export wird in dieser Saison auch in Frankreich, wo eine Hitzewelle auf die nächste folgt, gerechnet. In den letzten Jahren war Frankreich der wichtigste Exporteur für den innereuropäischen Handel. (Schluss)
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