Holzmarkt: Nadelsägerundholz weiterhin rege nachgefragt
Unterdurchschnittliches Angebot trifft auf aufnahmefähige Absatzmärkte
Die Erwartungen in der Bauwirtschaft in Österreich haben sich gegenüber dem Vormonat wieder eingetrübt. Skandinavische Schnittholz-Anbieter treten zunehmend aggressiv in ihrer Preisgestaltung auf. Außerdem wurde vor allem Schweden von einem stärkeren Sturmereignis getroffen.
In Österreich ist die Nachfrage nach Nadelsägerundholz aufgrund bestehender Absatzmärkte und des bislang noch unterdurchschnittlichen Angebots ungebrochen rege. Die Sägewerke sind weiterhin aufnahmefähig und es sind ausreichend Ernte- und Transportkapazitäten vorhanden. Sofern es keine witterungsbedingten Einschränkungen gibt, werden bereitgestellte Sortimente auch unverzüglich abtransportiert. Die Preise konnten weiter zulegen und für das Leitsortiment Fichte, B, 2b+ können netto zwischen 125,- bis 130,- Euro je FMO erzielt werden. Kiefer erfreut sich bei Erlösen bis zu 95,- Euro je FMO ebenfalls einer starken Nachfrage. Die Lärche ist bei sehr attraktiven Preisen eine Baumart, die laufend unproblematisch vermarktet werden kann.
Am Laubsägerundholzmarkt sind Eiche und Esche nach wie vor am häufigsten gefragt. Dies spiegelt sich auch im Angebot der Wertholzsubmission in Oberösterreich wider. Dabei entfallen 80% der angebotenen Menge auf Eiche und 13% auf Esche. Während bei diesen beiden Baumarten alle Qualitäten zu attraktiven Preisen abgesetzt werden können, sind bei den übrigen nur die besten Qualitäten gefragt.
Ein geringerer Anfall an Sägenebenprodukten aufgrund eines geringeren Einschnitts, sowie die Konzentration der Holzernte auf die Endnutzung dämpfen das Angebot an Industrieholz. Aktuell werden in den Werken primär Lagerstände abgebaut. Eine leichte Nachfragebelebung nach Nadelindustrierundholz ist jedoch feststellbar, was sich bisher aber nur in Oberösterreich und Salzburg in einem besseren Preis abbildet. Rotbuchenfaserholz und anderes Laubfaserholz werden zu stabilen Preisen eher verhalten nachgefragt.
Die Bevorratung mit Energieholz ist bei den meisten Abnehmern noch ausreichend. Die anhaltend tiefen Temperaturen haben jedoch zu einem rascheren Lagerabbau und einer leicht gestiegenen Nachfrage nach hochwertigem Hackgut bzw. Energieholz geführt. Regional kommt es daher bereits zu ersten, geringfügigen Preisanhebungen. Energieholz schlechterer Qualität lässt sich weiterhin nur mit Abschlägen vermarkten.
Vor der Holzernte empfiehlt sich ein Schlussbrief, in dem die Preise sowie das Mengen- und Lieferprofil vereinbart werden. Dies verbessert die Planbarkeit für alle Beteiligten und bietet auch im Falle von Kalamitäten Schutz.
Alle angegebenen Preise beziehen sich auf Geschäftsfälle im Zeitraum Dezember 2025 – Anfang Jänner 2026 und sind Nettopreise, zu denen die Umsatzsteuer zuzurechnen ist. Für den Holzverkauf an Unternehmer gelten folgende Steuersätze: bei Umsatzsteuerpauschalierung für alle Sortimente 13 %, bei Regelbesteuerung sind bei Energieholz/Brennholz 13 % und für Rundholz 20 % anzuwenden. Abweichungen und Änderungen vorbehalten. (Schluss)
In Österreich ist die Nachfrage nach Nadelsägerundholz aufgrund bestehender Absatzmärkte und des bislang noch unterdurchschnittlichen Angebots ungebrochen rege. Die Sägewerke sind weiterhin aufnahmefähig und es sind ausreichend Ernte- und Transportkapazitäten vorhanden. Sofern es keine witterungsbedingten Einschränkungen gibt, werden bereitgestellte Sortimente auch unverzüglich abtransportiert. Die Preise konnten weiter zulegen und für das Leitsortiment Fichte, B, 2b+ können netto zwischen 125,- bis 130,- Euro je FMO erzielt werden. Kiefer erfreut sich bei Erlösen bis zu 95,- Euro je FMO ebenfalls einer starken Nachfrage. Die Lärche ist bei sehr attraktiven Preisen eine Baumart, die laufend unproblematisch vermarktet werden kann.
Am Laubsägerundholzmarkt sind Eiche und Esche nach wie vor am häufigsten gefragt. Dies spiegelt sich auch im Angebot der Wertholzsubmission in Oberösterreich wider. Dabei entfallen 80% der angebotenen Menge auf Eiche und 13% auf Esche. Während bei diesen beiden Baumarten alle Qualitäten zu attraktiven Preisen abgesetzt werden können, sind bei den übrigen nur die besten Qualitäten gefragt.
Ein geringerer Anfall an Sägenebenprodukten aufgrund eines geringeren Einschnitts, sowie die Konzentration der Holzernte auf die Endnutzung dämpfen das Angebot an Industrieholz. Aktuell werden in den Werken primär Lagerstände abgebaut. Eine leichte Nachfragebelebung nach Nadelindustrierundholz ist jedoch feststellbar, was sich bisher aber nur in Oberösterreich und Salzburg in einem besseren Preis abbildet. Rotbuchenfaserholz und anderes Laubfaserholz werden zu stabilen Preisen eher verhalten nachgefragt.
Die Bevorratung mit Energieholz ist bei den meisten Abnehmern noch ausreichend. Die anhaltend tiefen Temperaturen haben jedoch zu einem rascheren Lagerabbau und einer leicht gestiegenen Nachfrage nach hochwertigem Hackgut bzw. Energieholz geführt. Regional kommt es daher bereits zu ersten, geringfügigen Preisanhebungen. Energieholz schlechterer Qualität lässt sich weiterhin nur mit Abschlägen vermarkten.
Vor der Holzernte empfiehlt sich ein Schlussbrief, in dem die Preise sowie das Mengen- und Lieferprofil vereinbart werden. Dies verbessert die Planbarkeit für alle Beteiligten und bietet auch im Falle von Kalamitäten Schutz.
Alle angegebenen Preise beziehen sich auf Geschäftsfälle im Zeitraum Dezember 2025 – Anfang Jänner 2026 und sind Nettopreise, zu denen die Umsatzsteuer zuzurechnen ist. Für den Holzverkauf an Unternehmer gelten folgende Steuersätze: bei Umsatzsteuerpauschalierung für alle Sortimente 13 %, bei Regelbesteuerung sind bei Energieholz/Brennholz 13 % und für Rundholz 20 % anzuwenden. Abweichungen und Änderungen vorbehalten. (Schluss)
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