Großinsolvenz in der steirischen Sägewerks- und Holzbranche
Schaffer Holz brachte Antrag auf Sanierungsverfahren ein
Die Firma Schaffer Holz mit Sitz in Eppenstein (Bezirk Murtal) in der Steiermark hat am Montag am Landesgericht Leoben Insolvenz angemeldet, berichtet die APA. Das 1914 gegründete und in vierter Generation familiengeführte Säge- und Holzverarbeitungsunternehmen ist schwer überschuldet. Wie KSV 1870, AKV und der Verband Creditreform informierten, stehen Aktiva in der Höhe von 4,5 Mio. Euro Passiva in der Höhe von 29,3 Mio. Euro gegenüber. Es sind rund 100 Gläubiger und 69 Dienstnehmer betroffen.
Die Schaffer Sägewerk-Holzexport GmbH verarbeitet im Schnitt rund 100.000 Festmeter Holz im Jahr und ist im Holzhandel und Holzexport tätig. Nun wurde ein Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung eingebracht. Das Unternehmen soll fortgeführt werden, den Gläubigern wird ein Sanierungsplan mit einer Quote von 30 Prozent binnen zwei Jahren angeboten.
Als Gründe für die Insolvenz führt Schaffer Holz den Kauf einer neuen Produktionsanlage an, die wegen technischer Probleme nur verzögert hochgefahren werden konnte. Dadurch war auch die Produktion vorübergehend eingeschränkt. Auch wenn die meisten der Probleme inzwischen beseitigt wurden, habe das zu Reklamationen von Kunden geführt. Wegen des Vertrauensverlustes hätten einige wichtige Geschäftspartner die Zusammenarbeit beendet.
Globale Krisen wirkten sich auf Geschäftsverlauf aus
Zusätzlich sei die Marktlage in den Kerngeschäftsfeldern seit geraumer Zeit angespannt und das Preisniveau für Rundholz trotz Absatzproblemen nachhaltig hoch geblieben. Auch globale Krisen wie der Iran-Krieg hätten sich negativ auf den Geschäftsverlauf ausgewirkt. Als die Verbindlichkeiten immer weiter anstiegen, stellte die finanzierende Bank sämtliche Kredite fällig.
Das Unternehmen kündigte "weitreichende Restrukturierungsmaßnahmen" an. In einem ersten Schritt soll wegen der Marktlage der Zwei-Schichtbetrieb vorübergehend auf einen Einschichtbetrieb umgestellt werden. Gesucht werde aber auch ein Investor. (Schluss) APA OTS 2026-08-31/11:17
Die Schaffer Sägewerk-Holzexport GmbH verarbeitet im Schnitt rund 100.000 Festmeter Holz im Jahr und ist im Holzhandel und Holzexport tätig. Nun wurde ein Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung eingebracht. Das Unternehmen soll fortgeführt werden, den Gläubigern wird ein Sanierungsplan mit einer Quote von 30 Prozent binnen zwei Jahren angeboten.
Als Gründe für die Insolvenz führt Schaffer Holz den Kauf einer neuen Produktionsanlage an, die wegen technischer Probleme nur verzögert hochgefahren werden konnte. Dadurch war auch die Produktion vorübergehend eingeschränkt. Auch wenn die meisten der Probleme inzwischen beseitigt wurden, habe das zu Reklamationen von Kunden geführt. Wegen des Vertrauensverlustes hätten einige wichtige Geschäftspartner die Zusammenarbeit beendet.
Globale Krisen wirkten sich auf Geschäftsverlauf aus
Zusätzlich sei die Marktlage in den Kerngeschäftsfeldern seit geraumer Zeit angespannt und das Preisniveau für Rundholz trotz Absatzproblemen nachhaltig hoch geblieben. Auch globale Krisen wie der Iran-Krieg hätten sich negativ auf den Geschäftsverlauf ausgewirkt. Als die Verbindlichkeiten immer weiter anstiegen, stellte die finanzierende Bank sämtliche Kredite fällig.
Das Unternehmen kündigte "weitreichende Restrukturierungsmaßnahmen" an. In einem ersten Schritt soll wegen der Marktlage der Zwei-Schichtbetrieb vorübergehend auf einen Einschichtbetrieb umgestellt werden. Gesucht werde aber auch ein Investor. (Schluss) APA OTS 2026-08-31/11:17
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