GDT-Auktion: Steigende Kurse im Handel mit Milchpulver
Mischtonne klettert wieder über 4.000-Dollar-Marke - Kräftige Zugewinne bei Magermilch- und Vollmilchpulver kompensieren Kurseinbrüche bei Cheddar und Butterfett.
Gestützt von deutlichen Zugewinnen im Pulverhandel haben die Erlöse für eine Mischtonne bei der zweiten Oktober-Auktion des Global Dairy Trade (GDT) erneut angezogen. Wie der Informationsdienst MBI unter Berufung auf den Verband der Milcherzeuger Bayern (VMB) berichtet, verbesserten sich die Notierungen im Schnitt um 93 US-Dollar bzw. 2,4 Prozent auf 4.021 USD/t und kletterten damit erstmals seit Juni wieder über die psychologisch wichtige 4.000-Dollar-Marke. Die Marktentwicklung verlief dabei jedoch zweigeteilt: Während Käse unter Druck stand und Butterfett verhalten blieb, sorgte die starke Nachfrage nach Trockenmilchprodukten für den Gesamtanstieg. Die gehandelte Menge erhöhte sich um 396 auf 42.088 t, während sich die Anzahl der Teilnehmer um 20 auf 145 reduzierte.
In der zweiten Oktoberhälfte wurde die Auktion in Neuseeland laut VMB von einem ähnlichen Bild geprägt wie zu Beginn des Monats. Die Kurse für Butter bewegten sich wenig, zu Handelsende wurde mit 4.721 USD das vorausgegangene Niveau knapp um 0,4 Prozent unterschritten und markierte ein neues Jahrestief. Zugleich wurden die schwächsten Kurse seit September 2023 aufgerufen. Auch die Erlösaussichten der späteren Kontrakte lassen demnach nur wenig Spielraum für höhere Butterpreise erwarten. Wasserfreies Milchfett (Butterschmalz) verlor 195 USD bzw. 3,4 Prozent auf 5.488 USD/t; seit Jahresbeginn ein Kursverlust von fast 9 Prozent.
Den stärksten Preisdruck verspürte erneut der Handel mit Cheddar, wie es weiter hieß. Die Kurse sind gegenüber der jüngsten Auktion um gut 7 Prozent oder 280 USD auf 3.645 USD/t eingebrochen. Die Kurse für Mozzarella konnten sich stabilisieren und beendeten den Handel bei 3.880 USD, was ein Plus von 1,2 Prozent bedeutet.
Anhaltend dynamisch entwickelte sich indes der Pulverhandel. Den stärksten Kursanstieg verbuchten den weiteren Angaben nach die Kurse für Vollmilchpulver, die um 155 USD bzw. 4,3 Prozent auf 3.760 USD stiegen. Das sei der stärkste Kursanstieg gewesen seit der rückläufigen Kursentwicklung im ersten Halbjahr. Die Verkaufserlöse für Magermilchpulver schreiten weiter Richtung der Marke von 4.000 USD. Mit einem Anstieg von 128 USD bzw. 3,3 Prozent wurde ein Erlös von 3.975 USD erreicht – ein Niveau wie es zuletzt im Juli 2022 erreicht worden war. (Schluss)
In der zweiten Oktoberhälfte wurde die Auktion in Neuseeland laut VMB von einem ähnlichen Bild geprägt wie zu Beginn des Monats. Die Kurse für Butter bewegten sich wenig, zu Handelsende wurde mit 4.721 USD das vorausgegangene Niveau knapp um 0,4 Prozent unterschritten und markierte ein neues Jahrestief. Zugleich wurden die schwächsten Kurse seit September 2023 aufgerufen. Auch die Erlösaussichten der späteren Kontrakte lassen demnach nur wenig Spielraum für höhere Butterpreise erwarten. Wasserfreies Milchfett (Butterschmalz) verlor 195 USD bzw. 3,4 Prozent auf 5.488 USD/t; seit Jahresbeginn ein Kursverlust von fast 9 Prozent.
Den stärksten Preisdruck verspürte erneut der Handel mit Cheddar, wie es weiter hieß. Die Kurse sind gegenüber der jüngsten Auktion um gut 7 Prozent oder 280 USD auf 3.645 USD/t eingebrochen. Die Kurse für Mozzarella konnten sich stabilisieren und beendeten den Handel bei 3.880 USD, was ein Plus von 1,2 Prozent bedeutet.
Anhaltend dynamisch entwickelte sich indes der Pulverhandel. Den stärksten Kursanstieg verbuchten den weiteren Angaben nach die Kurse für Vollmilchpulver, die um 155 USD bzw. 4,3 Prozent auf 3.760 USD stiegen. Das sei der stärkste Kursanstieg gewesen seit der rückläufigen Kursentwicklung im ersten Halbjahr. Die Verkaufserlöse für Magermilchpulver schreiten weiter Richtung der Marke von 4.000 USD. Mit einem Anstieg von 128 USD bzw. 3,3 Prozent wurde ein Erlös von 3.975 USD erreicht – ein Niveau wie es zuletzt im Juli 2022 erreicht worden war. (Schluss)
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